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ᐅ Kostenübernahme für Einfriedung die nicht gewollt ist


Erstellt am: 20.03.25 17:54

tomtom7925.03.25 18:05
Und schon haben wir den Nachbarschaftsstreit. Wehe der Betonkeil von den Randsteinen sitz auf dem falschen Grundstück.
HGZT202531.03.25 11:43
tomtom79 schrieb:

Und schon haben wir den Nachbarschaftsstreit. Wehe der Betonkeil von den Randsteinen sitz auf dem falschen Grundstück.
Nö, Streit haben wir nicht. Wie gesagt soll er doch auf seinem Grundstück machen was er will und das hat er ja auch jetzt getan. Damit ist das Thema für mich erledigt.
Die Betonkeile seiner Randsteine sind aber tatsächlich ca 15-20 cm bei uns auf dem Grundstück. Ist mir aber auch egal, kommt Erde drauf und die Wurzel wird es wohl nicht stören.

Aber mal interessenhalber gefragt. Wie wäre das jetzt wenn ich selber dort einen Zaun hinstellen möchte? Die Keile kann man ja nicht einfach entfernen... wie gesagt hatten wir überlegt ca. 3-4m am Haus einen Sichtschutz hinzustellen, das wird jetzt zumindest anders als gedacht. Könnte man in den Betonkeil reinbohren zur Fixierung?
Arauki1131.03.25 12:18
HGZT2025 schrieb:

Die Betonkeile seiner Randsteine sind aber tatsächlich ca 15-20 cm bei uns auf dem Grundstück. Ist mir aber auch egal, kommt Erde drauf und die Wurzel wird es wohl nicht stören.
Mir ging es auch so, dass mich diese Selbstverständlichkeit störte bzw. ich mir dachte, dass man das doch nicht einfach ungefragt so macht. In der Zwischenzeit ist das aus meinem Kopf und beeinträchtigt mich ja nicht. Ich bleibe aber dabei, dass ich das grundsätzlich als übergriffig empfinde und man das rechtzeitig anzusprechen hat, wenn der Nachbar in irgendeiner Weise davon betroffen sein wird.
Soweit mein Wunschdenken im sozialen Miteinander. Ich denke, dass sich das auch bei Dir schnell legt.
HGZT2025 schrieb:

Aber mal interessenhalber gefragt. Wie wäre das jetzt wenn ich selber dort einen Zaun hinstellen möchte? Die Keile kann man ja nicht einfach entfernen... wie gesagt hatten wir überlegt ca. 3-4m am Haus einen Sichtschutz hinzustellen, das wird jetzt zumindest anders als gedacht. Könnte man in den Betonkeil reinbohren zur Fixierung?
Damit kannst Du Gerichte jahrelang durch mehrere Instanzen beschäftigen und Zeit sowie auch Geld hineinverschwenden. Sofern es die einzig passende Möglichkeit wäre würde ich selbstverständlichen einen meinem Grundstück befindlichen Betonblock anbohren. Die Frage ist eher, inwieweit Du das Vorpreschen des Nachbarn für Dich "nutzen" kannst, ohne ihn zu ärgern. Er hat jetzt einen Zaun gebaut, was ja kein Nachteil für Dich ist; die unterirdischen Betonkeile dort würde ich als irrelevant betrachten. Ich denke, da gibt es vielerlei Optionen, die keine Seite benachteiligen bzw. die auch kein neues Fass aufmachen.
Bei Bedarf stellst mal ein Bild ein und dann kommen weitere Ideen dazu.
MachsSelbst31.03.25 13:48
tomtom79 schrieb:

Und schon haben wir den Nachbarschaftsstreit. Wehe der Betonkeil von den Randsteinen sitz auf dem falschen Grundstück.

Du magst das ja lustig finden, bei mir war es tatsächlich so, dass die Arbeiter des Nachbarn mir für die Zaunpfosten einen 40x40cm dicken Fladen auf mein Grundstück kippen wollten. Das hab ich gerade noch rechtzeitig gesehen und denen mit Händen und Füßen erklärt, dass ich 10, 15cm OK finde, aber keine 40x40 große Betonpfütze, nur weil er keinen Bock hat ne Schalung zu setzen und das Loch viel zu groß ausgehoben hatte...

Wenn es abgesprochen wird, ok, kein Thema. Aber wenn mich vorher keiner fragt, dann kommt da kein Betonkeil auf mein Grundstück, auch keinen Millimeter.
HGZT202531.03.25 13:49
Arauki11 schrieb:

Mir ging es auch so, dass mich diese Selbstverständlichkeit störte bzw. ich mir dachte, dass man das doch nicht einfach ungefragt so macht. In der Zwischenzeit ist das aus meinem Kopf und beeinträchtigt mich ja nicht. Ich bleibe aber dabei, dass ich das grundsätzlich als übergriffig empfinde und man das rechtzeitig anzusprechen hat, wenn der Nachbar in irgendeiner Weise davon betroffen sein wird.
Soweit mein Wunschdenken im sozialen Miteinander. Ich denke, dass sich das auch bei Dir schnell legt.
Ja, so denke ich mir das auch. Hätte es mir auch gewünscht das einfach rechtzeitig anzusprechen, aber naja. Ggf. war er auch "sauer" seinen Plan der Kostenübernahme nicht durchsetzen zu können und hat sich das Gespräch zu dem Beton auf unserem Grundstück gespart. Wer weiß... ist mir ehrlich gesagt aber auch inzwischen ziemlich egal. Aber ein Geschmäckle hinterlässt die Aktion durchaus...
Arauki11 schrieb:

Damit kannst Du Gerichte jahrelang durch mehrere Instanzen beschäftigen und Zeit sowie auch Geld hineinverschwenden. Sofern es die einzig passende Möglichkeit wäre würde ich selbstverständlichen einen meinem Grundstück befindlichen Betonblock anbohren. Die Frage ist eher, inwieweit Du das Vorpreschen des Nachbarn für Dich "nutzen" kannst, ohne ihn zu ärgern. Er hat jetzt einen Zaun gebaut, was ja kein Nachteil für Dich ist; die unterirdischen Betonkeile dort würde ich als irrelevant betrachten. Ich denke, da gibt es vielerlei Optionen, die keine Seite benachteiligen bzw. die auch kein neues Fass aufmachen.
Bei Bedarf stellst mal ein Bild ein und dann kommen weitere Ideen dazu.
Das ist es nicht wert und ich denke nicht daran jetzt noch ein Zaun davor zu bauen. Das Geld wird in tolle Pflanzen investiert satt in grauen Beton und Zaun 🙂 Und wie du sagt, ich erfreue mich meiner ohnehin irgendwann erfolgten Abgrenzung der Grundstücke und die Betonkeile werden meine Pflanzen wohl nicht stören. Den Rest sehen wir irgendwann nächsten Frühling wenn wir den Garten anlegen.
Hätte mich interessenhalber nur grundsätzlich interessiert ob das zulässig ist.
HGZT202531.03.25 14:01
Arauki11 schrieb:

Bei Bedarf stellst mal ein Bild ein und dann kommen weitere Ideen dazu.

So schaut es gerade aus. unsere L-Steine sind 280cm ab Haus.
Betonfundament mit senkrechter Stütze, rechter Metallzaun und Messlineal am Boden.
grundstückbetonkeilzaun