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ᐅ Verständnisfrage: Satteldach - tragende Wände - Grundriss


Erstellt am: 10.01.25 18:31

W
wiltshire
11.01.25 01:20
11ant schrieb:

Das "Antiserum danach" schmeckt bitter/teuer.
Wenn man gleich alles will was man sieht wird es natürlich schwierig. Ein gewisses Abstraktionsvremögen ist da schon hilfreich, da hast Du recht.
H
HausmitGarten
11.01.25 18:44
wiltshire schrieb:

Du kannst eigentlich jede gewünschte Raumanordnung bauen. Statische Kunststücke wie weit überspannte strecken oder versetzte tragende Wände kosten Material und Geld. Versetzte tragende Wände passen nicht zu budgetschonendem Bauen.
11ant schrieb:

Tragende Wände stehen tatsächlich sehr empfehlenswert über- oder besser gesagt untereinander. Lest dazu (extern, mitsamt der Anführungszeichen zu suchen) "Das Obergeschoss hat Vorrang", "Planänderung: Aus der Beton- soll eine Holzdecke werden" und "Leichtbauwände in Massivhäusern?".

Jein, es muß nicht alle Lastableitung militärisch stramm unter der Firstpfette stehen. In der dargestellten Aufteilung auch wenn das OG ein DG wäre sehe ich keine Schwierigkeiten.
Danke euch, das hilft uns bei der Fragestellung schon deutlich weiter.
11ant schrieb:

Nein, bei der Verwendung als Abstellraum drängt sich eher der Trockenbodenbinder als günstigste Option auf - gewissermaßen frei spannend, und auch gleich die oberste Geschossdecke bildend; das macht auch die Aufteilung des OG freier.

Erste Idee war bzw. ist, das DG zunächst nicht weiter auszubauen und die Nutzung als Kellerersatz. Sollte perspektivisch ein Ausbau gewünscht sein, wäre ein Trockenbodenbinderdach doch eine einer eher ungünstige Lösung - da würden wir Pfetten- oder Sparrendach aufgrund der Freiheit in der Raumnutzung doch bevorzugen. Was meint ihr?
11ant schrieb:

Was sagen Grundstück und Bebauungsplan dazu ? - wurde die 11ant Kellerregel ("Mit oder ohne Keller: eine Regel als Entscheidungswerkzeug") beachtet?
Das Grundstück hat 526 qm, der Bebauungsplan zeigt eine Baustufe II/2 auf - zwei Vollgeschosse zzgl. DG als Nichtvollgeschoss. Grundflächenzahl ist 0,2 und Geschossflächenzahl ist 0,4. Das Stadtplanungsamt stellt eine Abweichung im Sinne Überschreitung Geschossflächenzahl für den DG-Ausbau in Aussicht (u.a. Vergleich Nachbargrundstücke) und regt folglich an, die Räume als Aufenhaltsräume zu planen. Die 11ant Kellerregel haben wir gelesen - das Grundstück ist nahezu eben. Der Bestand, welcher nicht über einen Keller verfügt, wird abgerissen.
ypg schrieb:

Mir nicht. So wird es nicht sein. Es wird nicht Eure Planung zum Statiker wandern, sondern die des Planers oder Architekten, also des Fachmanns.
Klar, so war es auch gemeint - wir bezeichnen es nur gerne als "unser" Projekt ;-)
wiltshire schrieb:

Ganz abgesehen davon wirft Dein erster Entwurf ganz andere Fragen auf:
1. Welche zeitgemäße Technik soll in einen HAR dieser Größe passen?
2. Warum hat das Treppenhaus oben ein anderes Format als das unten?
3. Wie soll der große Wohnraum eingerichtet werden ohne dass eine große Verkehrsfläche in diesem Raum entsteht? (Oder wollt Ihr jederzeit Platz zum Tanzen haben ohne Möbel zu rücken?
4. Wie nutzt man so einen schmalen Abstellraum effektiv?
5. Welche Limitierung der Größe von Möbelstücken gibt es durch das enge Treppenhaus / den engen Flur für das erste OG?
6. Wo sind Türen? Wo kommt das Tageslicht her?

Danke für die Fragen - das hilft beim Hinterfragen der eigenen Gedanken! Eigentlich hatte ich vor, die Grundrissdiskussion im entsprechenden Unterforum anzustrengen und mit den notwendigen weiteren Inputs zu füttern, aber ich gehe gerne hier auf die Themen schon einmal ein:
  • Idee im dargestellten Grundriss ist, die Inhalte des "klassischen" Technikraums im EG auf einen HAR + Vorrat im EG und einen Hauswirtschaftsraum + Abstellung im OG aufzuteilen. Ausgehend von den "üblichen" Technikraumgrößen von ca. 10 - 12 m² war der erste Gedanke, diese Größe aufzusplitten. Gebt uns aber gerne Feedback, wenn das "sicher nichts werden kann" 🙂. Ziel wäre aktuell im EG auf mind. 8 m² zu gehen. Haustechnik ist wie üblich bei einem Neubau - wir werden eine Sole-Wasser- oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe installieren, vrsl. ohne Speicher. Die Photovoltaik-Technik wollen wir gerne im DG unterbringen.
  • Wir haben die Form des Treppenhauses an den Laufwegen ausgerichtet - im EG aufgeteilt zwischen Eingang und Wohnraum Richtung OG - und im OG versucht, noch etwas platzsparender unterwegs zu sein (daher dort zweimal viertelgewendelt). Führt das zu relevanten Mehrkosten?
  • Wie meinst du das mit "großer Verkehrsfläche"? Idee ist bislang auf der rechten Seite die Küche anzuordnen, mittig den Essbereich und auf der linken Seite den Wohnbereich. Ausrichtung des Raumes ist dann ziemlich exakt nach Südosten. Ggf. ist der Raum aktuell auch zu groß geplant?
  • Den Abstellraum im OG möchten wir mit Wandregalen/Schränken und einer Waschmaschine + Trockner bestücken. Aber die geringe Breite ist uns auch schon negativ aufgefallen - das wollen wir anfassen.
  • Der Flur ist auf 1,25 m Breite geplant, das Treppenhaus auf 1,0 m Treppenbreite. Wir dachten, das seien übliche Breiten?
  • Noch nicht eingezeichnet - wie gesagt, Grundrissdiskussion wollten wir noch nicht anstrengen.
Vielen Dank soweit - ich bin auf den weiteren Austausch gespannt.
1
11ant
11.01.25 19:05
HausmitGarten schrieb:

Erste Idee war bzw. ist, das DG zunächst nicht weiter auszubauen und die Nutzung als Kellerersatz. Sollte perspektivisch ein Ausbau gewünscht sein,
... bräuchte man perspektivisch einen Lottogewinn. Wenn nicht gerade eine Kinderwunschbehandlung die Gefahr überraschender Vierlinge heraufbeschwört, würde ich vorrangig bedenken, daß es ominöse Mehrzweck-Raumreserven nie geschenkt gibt. Also Kellerersatz in Maßen und im Fall familiärer Populationsexplosion ein Objektwechsel. Platz für Schaunmermal ist Geldverschwendung.
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H
HausmitGarten
11.01.25 19:20
11ant schrieb:

... bräuchte man perspektivisch einen Lottogewinn. Wenn nicht gerade eine Kinderwunschbehandlung die Gefahr überraschender Vierlinge heraufbeschwört, würde ich vorrangig bedenken, daß es ominöse Mehrzweck-Raumreserven nie geschenkt gibt. Also Kellerersatz in Maßen und im Fall familiärer Populationsexplosion ein Objektwechsel. Platz für Schaunmermal ist Geldverschwendung.
Unsere Einschätzung ist, dass wir außerhalb EG und OG noch Staufläche benötigen, gehen wir von gut 20 m² aus. Dafür bietet sich der Dachboden ja zunächst einmal an. Was wäre deine Schlussfolgerung im konkreten Fall außer der Variante Trockenbodenbinder (die uns noch nicht überzeugt? Grundfläche des Hauses verkleinern und DG gleich ausbauen? Grundfläche belassen, aber Flachdach oder andere Dachform wählen, ggf. auf das zweite Vollgeschoss verzichten und mit hohem Kniestock arbeiten, um den Dachraum zu minimieren?
1
11ant
11.01.25 22:48
HausmitGarten schrieb:

Unsere Einschätzung ist, dass wir außerhalb EG und OG noch Staufläche benötigen, gehen wir von gut 20 m² aus. Dafür bietet sich der Dachboden ja zunächst einmal an. Was wäre deine Schlussfolgerung im konkreten Fall außer der Variante Trockenbodenbinder
Schlußfolgern tue ich garnichts, Watson. Das ist um nickelige 20 qm Abstellraum unterzubringen auch nicht angesagt. Schon die Trockenbodenbinder habe ich lediglich als ökonomische Möglichkeit erwähnt (weil ja die Frage nach der günstigsten Option ging).
HausmitGarten schrieb:

(die uns noch nicht überzeugt? Grundfläche des Hauses verkleinern und DG gleich ausbauen? Grundfläche belassen, aber Flachdach oder andere Dachform wählen, ggf. auf das zweite Vollgeschoss verzichten und mit hohem Kniestock arbeiten, um den Dachraum zu minimieren?
Nun baut mal nicht das Haus unter das Dach, da würde der Schwanz mit dem Hund wedeln. Für solche Zielsprintfragen ist es noch erheblich zu früh. Vor dem Weitermachen kommt erstmal das Beginnen (mit dem "Modul A"). Darin ergibt sich das Pflichtenheft, in das sich ergebende Baukörpermerkmale nicht schon als Überschrift einfließen sollten. Versucht nicht, eine Eignung zu erwerben, um den Architekten auszubilden.
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W
wiltshire
12.01.25 09:43
HausmitGarten schrieb:

Wie meinst du das mit "großer Verkehrsfläche"? Idee ist bislang auf der rechten Seite die Küche anzuordnen, mittig den Essbereich und auf der linken Seite den Wohnbereich.
Mal Die das auf Kästchenpapier und schneide ein paar maßstabsgetreue Schnipsel für Möbel und Küche aus. Schiebe diese in dem Raum hin und her um ein Gefühl für eine Anordnung zu bekommen. Du wirst feststellen, dass sehr viel Fläche übrig bleibt, die Du nur dazu verwenden wirst von einem Bereich in den anderen zu gehen. Das meine ich mit "Verkehrsfläche". Nicht, dass das unbedingt schlecht ist, aber wenn Du bedenkst was ein 1m umbauter Raum so kostet kannst Du Dir vorstellen wie teuer es ist mit Platz ineffizient umzugehen - insbesondere wenn man feststellt, dass es insgesamt etwas zu wenig sein könnte.
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