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ᐅ Gasbrennwert-Terme vs. Luftwärmepumpe


Erstellt am: 29.05.14 00:10

ferro29.05.14 00:10
Hallo Zusammen,
wir stehen kurz vor einem kompletten Neubau auf einer rückwärtig gelegenem Grundstück. Für das Haus (1,5 Stockwerke + Keller) suchen wir verzweifelt nach Argumenten für die einzusetzende Heiztechnik zu finden.

Bei Befragungen von diversen Bauingenieuren haben wir gefühlt vorgefertigte Meinungen erfahren (Ich baue seit mehr als 10J kein GAS mehr oder bei Luftwärmepumpe bin ich unabhängig). Mit solchen Pauschalaussagen kann ich kaum etwas anfangen.

Folgende Punkte stellen ich in Frage
Zu Luftwärmepumpe:
- Anschaffungskosten für Luftwärmepumpe (im Vergleich zu GAS)
- Lebensdauer und die damit verbundene Amortisation
- Stromkosten einer Luftwärmepumpe (Strompreisentwicklung in den nächsten Jahren - in den letzten 10 Jahren fast verdoppelt)
- Optik

ZU Gasbrennwert:
- Anschaffungskosten + Anschlusskosten ( fast 40m bis zum Haus)
- Gaspreisentwicklung (laut einer Energieversorger-Vergleichsseite war die Entwicklung bis auf das Jahr 2007-2009 nicht sonderlich bewegend)
- Solarunterstützung (auch hier stellt sich mir die Frage ob dies überhaupt Sinn macht, da die Unterstützung im Winter an erforderlichsten ist und zu dieser Zeit der Erlös nicht besonders toll ist)
nordanney29.05.14 00:44
Zu Gas kannst Du Vorlauftemperatur. die Abschlusskosten durch einen unterirdischen Gastank deutlich senken. Das haben in unserem Baugebiet ein paar Familien gemacht, da unser lokaler Versorger dort kein Gas anbietet (mangels Nachfrage!).
€uro29.05.14 07:38
Hallo,
ferro schrieb:
.....suchen wir verzweifelt nach Argumenten für die einzusetzende Heiztechnik zu finden....
Hierzu muss der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) für Heizung u. Warmwasser zuvor ermittelt worden sein (Grundlagenermittlung)!
ferro schrieb:
.....von diversen Bauingenieuren haben wir gefühlt vorgefertigte Meinungen erfahren....
Bauing´s u. Architekten sind keine TGA Planer! Hierzu fehlt ihnen die Fachausbildung.
ferro schrieb:
.....
- Solarunterstützung (auch hier stellt sich mir die Frage ob dies überhaupt Sinn macht,...
Die Frage ist durchaus berechtigt. Dabei muss man zwischen der Schönrechnung auf dem Papier (Energieeinsparverordnung/ KfW Nachweis) und den tatsächlichen Verhältnissen unterscheiden
U.U. kommt man mit Ersatzmaßnahmen aus und kann damit auf Solar verzichten.
Bei Flüssiggas ist zu bedenken, dass die wichtigen unteren Modulationsstufen nicht wie bei Erdgas erreicht werden!
Ggf ist eine Solewärmepumpe mit preiswertem Graben- oder Flächenkollektor interessant.

v.g.
ErikErdgas30.05.14 17:09
Hallo ferro,

wie Nordanny richtig angemerkt hat, fehlen die Grundlagen für eine auf das konkrete Projekt zugeschnittene Aussage. Zentraler Ansprechpartner bei einem kleinen Einfamilienhaus ist neben dem Planer/Architekten, der TGA-Planer bzw. derjenige der den Energieausweis erstellt. In Zusammenarbeit mit diesem, sind neben Euren Nutzeranforderungen (Anzahl Personen, Komfortstandard), das Budget und die Standortbedingungen in Einklang zu bringen.

Hierbei kann dann ein 40 m Gasanschluss ggf. kein Argument sein, je nach Angebot des örtlichen Gasversorgers, der vielleicht Sonderkonditionen hierfür vorsieht.

Die Unkenrufe auf die Solarunterstützung in Kombination mit einer Gas-Brennwertanlage wollen nicht verhallen und richtig, bei Unterschreitung der gesetzlichen Anforderungen kann auf den regenerativen Anteil verzichtet werden. Aber macht das Sinn? Wenn ich durch eine solare Unterstützung den Zeitraum in der ich meine Gasheizung nicht benötige, deutlich erweitern kann und im Winter, durch eine ausreichend groß gewählte Kollektorfläche, die sich nicht an den gesetzlichen Mindestanforderungen orientiert und die geringere Sonnenausbeute berücksichtigt, mich weiter von der externen Energieversorgung entkoppelt kann, sollte man dies tun. Dann gibt es keine allzu tiefe Diskussion über steigende Energiekosten, die richtigerweise bei Gas deutlich kleiner ist und bei Strom diese nicht nur durch die Erneuerbare-Energien-Gesetz Umlagen, weiter an Dynamik gewinnen wird.

Beste Grüße, Erik
ferro31.05.14 09:37
Hallo und danke!
Mir ist schon bewusst, dass ohne eine genaue Bedarfsplanung keine Entscheidung über Erdgas/Luftwärme getroffen werden kann.

Mir war es nur wichtig grundlegende Argumente für und gegen die Heizart zu finden. Das stellt sich aktuell für mich sehr schwierig. Der grobe Grundriss für das Bauprojekt steht zwar aber wird wohl aus Budgetgründen nicht umsetzbar sein - kaum Polster für unerwartete Kosten...

Erdwärme und Flüssiggas habe ich bereits ausgeschlossen. Grund hierfür ist zum einen der Tank und zum anderen möchte ich flexible auf dem Grundstück bleiben (Eventuell mal einen Pool nachrüsten).

Ich werde mal eine Pro/Kontra-Liste erstellen wenn der Grundriss steht und diese auch gerne hier zur weiteren Diskussion einstellen.

Zum Thema Solar stelle ich die Technologie für Einfamilienhäuser stark in Frage.
Szenario 1 (Solarkollektoren zur Erwärmung von Wasser):
Der Wasserspeicher ist begrenzt und somit auch die Effizienz der Kollektoren.

Szenario 2 (Photovoltaik):
Hier macht nur ein Selbstverbrauch Sinn, da der Verkauf zu einem viel kleineren Preis als die Energieversorger nehmen. Das Problem ist, dass der Strom eher zu späteren Zeit gebraucht wird. Gibt es geeignete Speicher? Ich habe keine gefunden...


Grüße
Ferro
€uro31.05.14 10:34
ferro schrieb:
...Mir ist schon bewusst, dass ohne eine genaue Bedarfsplanung keine Entscheidung über Erdgas/Luftwärme getroffen werden kann.
....Mir war es nur wichtig grundlegende Argumente für und gegen die Heizart zu finden....
Wie sollte das daher auf Grundlage Deiner eigenen Erkenntnisse möglich sein? Ein Widerspruch in sich!
ferro schrieb:
... wird wohl aus Budgetgründen nicht umsetzbar sein - kaum Polster für unerwartete Kosten...
Jeder Bau wird nachträglich teurer, als anfänglich geschätzt, angenommen bzw. vermutet!
Wer sich bereits im diffusen Vorfeld wirtschaftlich völlig verausgabt, wird am Ende mit einem mehr oder weniger deutlichem Groschengrab rechnen müssen!
ferro schrieb:
...
Szenario 2 (Photovoltaik):....Hier macht nur ein Selbstverbrauch Sinn, da der Verkauf zu einem viel kleineren Preis als die Energieversorger nehmen....
Korrekt. Daher macht Photovoltaik heute eigentlich nur in Verbindung mit Wärmepumpe für Heizung u. Warmwasser Sinn. Zudem ist zusätzlich normaler Haushaltsstromverbrauch anrechenbar.
Ausschlaggebend ist stets die Jahresbilanz, nicht das momentane Ereignis

v.g.
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