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ᐅ Hauskauf Einfamilienhaus BJ. 77 wie bewerten?


Erstellt am: 15.01.23 07:44

hauskauf198715.01.23 22:09
AndreasB. schrieb:

Hallo 11ant,

das ist schwer zu beantworten.
Salopp fomuliert: Auf einer Skala von 1-10 ist das Haus unter Berücksichtigung aller Aspekte eine stabile 6.

PRO:
  • Grundrisse sind top. Es ist ausreichend Platz im OG und EG für Arbeitszimmer, Kinderzimmer etc. Nur die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer soll noch raus
  • Der Keller ist ebenfalls top. Leider "nur" 2 Meter Deckenhöhe aber mein Gott...
  • Das Grundstück ist auch gut - ausreichend groß (Wunsch war bei Suchbeginn utopische 1000m²) zum Toben für die Kids und zum Anbauen von Obst, Gemüse etc. und es ist eben.
  • Die Lage ist insofern gut, weil die Großeltern nebenan sind und der Ort alles hat, was wir so zum Leben brauchen. Wir wollen nicht für den Einkauf, den Arzt und die Apotheke usw. 10km fahren. Die Kinder sollen Freunde im Ort finden können, dort zur Schule gehen können usw. Solche Dinge..
KONTRA:

  • Wenn ich lese, dass Fertighäuser eine Lebensdauer von 50-90 Jahren haben, bekomme ich Bauchweh, da wir eher vom unteren Rand ausgehen müssen, da BJ. 1977. Meine Eltern haben 1980 mit Weberhaus gebaut, an dem bis heute ebenfalls das erste Dach, die ersten Leitungen, die erste Dämmung und sogar der erste Putz usw. drauf ist. Der Unterschied des Zustands betreffend ist (für mich als Laie) nicht zu vergleichen. Wir hätten gerne ein Massivhaus gekauft oder ein qualitativ hochwertiges Fertighaus neueren Baujahres.
  • Somit gehen wir davon aus, dass wir - so Gott will und unsere Lebensplanung halbwegs aufgeht - für das Haus in 30-40 Jahren nicht mehr kriegen als den Bodenwert (übrigens laut Gutachten 300€, da Teilsiedlung vom Hauptort mit 495€ im neusten Baugebiet) und die sichere Geldanlage für die Rente - die bei einem Einfamilienhaus aus z.B. den 2000er Jahren sicherliche gegeben wäre - gibt es nur bedingt. Ein Kind müsste das Haus abreißen und maximal auf den Keller aufbauen. (Ja, ich weiß - die ziehen sowieso weg 🙂 😉
  • Energieverbrauch - der ist wohl hoch und ohne entsprechendem finanziellem Aufwand nicht runterzukriegen - also:
  • Die Angst vor dem Renovierungsaufwand, die du angesprochen hast. Wenig mehr als 100.000€ planen wir für Dach inkl. Dämmung (durch Dachdecker-Bruder), Fenster, Böden per Eigenleistung, Wasserleitungen etc. - das wird bei dem zu betreibenden Aufwand zu knapp werden.

Die Aussage zur Suche finde ich spannend.
Wir haben in den letzten Jahren mehrere hundert Euro für Suchanzeigen in den Zeitungen ausgegeben. Selbst Inserate mit 5000€ Tippgeberprovision bei Kaufpreis bis 500.000€ waren erfolglos. Wir waren bisher in rund 50 Häusern und sind immer auf mindestens 600.000€ nach Renovierung gekommen.

Es ist und bleibt denke ich eine Frage des Anspruchs. Ein Haus mit 100m² Wohnfläche und 200m² Grund hätten wir schon lange.
Ein Haus in einem kleinen Ort (das "Kaff" war nicht despektierlich gemeint) hätten wir ebenfalls schon lange. In anderen Bundesländern sowieso. Das Haus in dieser Gegend im 10.000 Einwohner Ort und ruhiger und sonniger Lage ab Baujahr 80 > 150m² Wohnfläche und >600 m² Grund für <500.000€ aber eben nicht.
Wir scheitern an unseren Ansprüchen und werden das weiter tun und im Haus zur Miete für aktuell 1500€ wohnen bleiben müssen, da wir nicht bereit sind, diesen Anspruch zu senken.

Wieso war oder ist 500k euer Limit? Letztes Jahr noch easy machbar auch mit 4k HEK
Kiefernadel15.01.23 22:11
Hey AndreasB.,

wir scheinen einen recht ähnlichen Weg gehabt zu haben mit ähnlichen Ansprüchen. Ich fühl deine Worte sehr, wenn du schreibst, dass ihr „müde seit vom Warten“, weil gemeinhin gesagt wird, dass es besser wird. Auch wir sind festgefahren auf einen Ort und das schränkt einfach enorm ein.

Am Ende ist es wahrscheinlich eine Bauch Entscheidung, die niemand einen abnehmen kann. Wenn man die Augen schließt und an das Haus denkt, seine Familie darin sieht, wie man Weihnachten feiert und eher lächelt, dann machen. Wenn man aber eher verkneift und spürt, es ist eher eine Torschlusspanik, dann lassen und weitersuchen. Und wenn man neutral bleibt, dann mal ein Gegenangebot machen auf einen Preis den man angemessen findet und schauen was passiert. Dann gibts ja nicht ganz so viel zu verlieren.

Falls ihr weitersucht: Wir haben auf Anzeigen und Inserate eigentlich nie eine Resonanz gehabt, aber auf handgeschriebene/ bemalte Karten echt einige. Ich glaube wir haben rund 50 Karten eingeworfen und bestimmt 10 Rückmeldungen bekommen mit dem expliziten Hinweis dass sie die Karten so hübsch fanden und sich deswegen bei uns gemeldet haben. Gerade die ältere Generation scheint das Handgemachte zu wertschätzen.

Ich wünsche euch jedenfalls sehr viel Erfolg 🙂
kati133715.01.23 22:24
AndreasB. schrieb:


Es ist und bleibt denke ich eine Frage des Anspruchs. Ein Haus mit 100m² Wohnfläche und 200m² Grund hätten wir schon lange.
Ein Haus in einem kleinen Ort (das "Kaff" war nicht despektierlich gemeint) hätten wir ebenfalls schon lange. In anderen Bundesländern sowieso. Das Haus in dieser Gegend im 10.000 Einwohner Ort und ruhiger und sonniger Lage ab Baujahr 80 > 150m² Wohnfläche und >600 m² Grund für <500.000€ aber eben nicht.
Wir scheitern an unseren Ansprüchen und werden das weiter tun und im Haus zur Miete für aktuell 1500€ wohnen bleiben müssen, da wir nicht bereit sind, diesen Anspruch zu senken.

Schau mal, da habt ihr aber doch eine sehr gute und solide Einschätzung des Marktes in eurer Gegend. Langzeit-suchend seid ihr vermutlich nicht, weil ihr nicht verstanden hättet "wie der Hase läuft". Aber unter den Bedingungen die ihr nennt müsst ihr halt entweder gewisse Abstriche machen - bei Größe, Qualität oder Lage - oder ihr sucht halt weiterhin die Nadel im Heuhaufen. Die zu finden wird aber schwer werden, da die sehr sehr viele Leute suchen. Wenn das euer Anspruch ist, dann würde ich mich schleunigst mal im Gesangverein und im Gemeinderat anmelden. Denn diese Nadeln gehen gemeinhin wirklich unter der Hand weg.
Sunshine38715.01.23 22:28
Mein Tipp: In der Kita, im Sportverein oder bei den örtlichen Banken und Maklern umhören. Aus Erfahrung weiß ich, dass die halbwegs preislich realistischen Häuser in guter Lage + Ausstattung unter der Hand weggehen. Einfach mal bei den Maklern Interesse zeigen. Wir haben viele Angebot über Interessentenlisten gekriegt. Da stand keins im Internet. Wen ein gutes Wohnobjekt in schöner Lage da ist, dann telefoniert der Makler einfach die Liste ab und ruft dich an. Im Internet war größtenteils der überteuerte Schrott. Und 1500 Miete im Monat ist auch nicht wenig. Das würde ich Natürlich auch lieber in Tilgung stecken. Aber sie es positiv, wenn die berühmten 10 Jahre vorbei sind (3-13 Jahre), dann brauchen Kinder keinen Garten mehr und ihr könnt mit dem ganzen Eigenkapital in eine schöne Penthousewohnung bei Euch in der Stadt ziehen. Aber euch viel Erfolg bei der Suche und Grüße aus dem Kaff.
PS: Handelt sonst ruhig, da ihr ja eh nichts zu verlieren habt. Schlagt einfach mal 295000 und wartet auf die Reaktion.
Sunshine38715.01.23 22:33
Und auch ich empfehle sich im Verein zu engagieren. Sei es im Sport oder Gesangsverein. Da kriegt ihr dann die Tipps und könnt vielleicht so ein Haus ergattern.
11ant16.01.23 00:14
AndreasB. schrieb:

Die Aussage zur Suche finde ich spannend.
Wir haben in den letzten Jahren mehrere hundert Euro für Suchanzeigen in den Zeitungen ausgegeben. Selbst Inserate mit 5000€ Tippgeberprovision bei Kaufpreis bis 500.000€ waren erfolglos.
Auf den falschen Wegen Vollgas geben und nötigenfalls die Dosis erhöhen: das ist die größte Gemeinsamkeit der erfolglos Suchenden ;-)
Kiefernadel schrieb:

Falls ihr weitersucht: Wir haben auf Anzeigen und Inserate eigentlich nie eine Resonanz gehabt, aber auf handgeschriebene/ bemalte Karten echt einige. Ich glaube wir haben rund 50 Karten eingeworfen und bestimmt 10 Rückmeldungen bekommen mit dem expliziten Hinweis dass sie die Karten so hübsch fanden und sich deswegen bei uns gemeldet haben. Gerade die ältere Generation scheint das Handgemachte zu wertschätzen.
Richtig. Beziehung und positive Emotion. Verkäufer (bzw. bisherige Nochnichtverkäufer) und die Leute, über die man den Kontakt zu ihnen bekommt, sind "auch nur Menschen".
Sunshine387 schrieb:

Und auch ich empfehle sich im Verein zu engagieren. Sei es im Sport oder Gesangsverein. Da kriegt ihr dann die Tipps und könnt vielleicht so ein Haus ergattern.
Es müssen ja keine Vereine sein, wo man an Chorproben oder ähnlichen Übungen regelmäßig teilnehmen muß (und es entsprechend kontraproduktiv ist, wenn man dies nicht tut / kann / will).
Sunshine387 schrieb:

Im Internet war größtenteils der überteuerte Schrott.
Zugegeben etwas überspitzt und bösartig gesagt, sind die Portale Maklers Müllabfuhr ;-)
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