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ᐅ Estrich wird nicht trocken nach 10 Wochen liegen + Heizprogramm


Erstellt am: 14.10.22 17:17

J
joschua_85
14.10.22 17:17
Hallo,

am 12.07 haben wir 7 cm Zementfließestrich im kompletten Haus eingebaut bekommen.
Weil es nicht wirklich Eilt, haben wir erst ab dem 24.09 mit dem Heizprogramm begonnen. Also lag er eigentlich dann gut 11 Wochen.

Das "gröbste" an Wasser ist somit raus, jetzt soll es an die Bodenbeläge gehen, weshalb der Hotboy angeschmissen wurde.

Nun haben wir bis zum 11.10 geheizt nach dem "Programm" meines Heizungsbauer, in Absprache mit dem Estrichbauer. Mir ist klar das es nicht das "Normprogramm" ist, was ich persönlich auch Wünschenswert finde, weil kein Neubau braucht heute noch 55 Grad Vorlauf. Das wird der Estrich mit unserer Wärmepumpe nie sehen. MAX Vorlauf laut Berechnung ist 35 Grad.

Wir haben wie folgt geheizt:

1: 30 Grad
2: 35 Grad
3-5: 45 Grad (damit der Estrich es mal gesehen hat)
6-12: 35 Grad
13-17: 40 Grad(nach erstem Schnelltest noch zu nass, deshalb Vorlauf Temp. wieder erhöht)
18: 35 Grad
19: 30 Grad

Aber das sollte (hoffentlich) nicht das Thema sein. Viel mehr bin ich immer noch verdutzt, dass nach so langer Zeit, mein Fliesenleger eine CM Messung immer noch unnötig findet, weil sein Feuchtigkeitsmessgerät (von GANN) immer noch 65 Digits anzeigt. Ich versteh ja den Gedanken mit dem vorab testen.
Aber nicht warum das immer noch alles so nass ist?

Ja ich gehe 3-4x täglich Stoßlüften/Querlüften. Ich habe 2 Hygrometer im Haus und Lüfte so lange bis die Feuchtigkeit wieder steigt. Also eigentlich immer so ca.10 Minuten. Ich möchte jetzt zu dem Hotboy nicht noch etlich Bautrockner anschließen, dass Teil heizt einen sowieso schon in die Insolvenz.

Meine Fragen:
Soll ich prinzipiell die Fenster gekippt lassen? Auch Nachts? Oder den ganzen Tag auf Kipp+Stoßlüften und Nachts zu? Immer noch nur Stoßlüften?
Bei Regen überhaupt nicht Lüften? Warme und "volle" Luft mit Wasser sollte doch aber raus, oder? Gibt es eine Vorlauf die man mindestens fahren sollte?

Mal von dem "Spezialprogramm" abgesehen, woran kann es noch liegen?

Danke euch.
S
SaniererNRW123
14.10.22 17:35
joschua_85 schrieb:

Mal von dem "Spezialprogramm" abgesehen, woran kann es noch liegen?
Nur an dem Spezialprogramm. So ungefähr sieht das Normalprogramm aus (3-4 Wochen nach Estrichlegung).
Da bist Du weit weg von Temperaturen, aber insbesondere auch von der Zeit her. Noch keine Wärmepumpe drin, die Ihr einfach mal auf 35 Grad durchlaufen lassen könntet? Einfach noch 1-2 Wochen.

Tabelle mit Tagen 21–34, Vorlauftemperatur-Werte (25–55°), sowie Datum, Anmerkungen und Unterschrift
J
joschua_85
14.10.22 17:42
Ne ist ne Solepumpe und der Heizungsbauer erzählt mir immer die gleiche Story von vereißten Kollektoren, Erdreich ist dann für Winter "tot" usw. Er will/würde es nur mit dem Hotboy fahren. Mal abgesehen davon, dass er überhaupt Zeit zum stellen findet...

Zählt bei deinem Auszug des Heizprogramms schon die "Liegedauer" oder warum geht das bei Tag21 los?
Wie gesagt, auch ich werden keine 55 Grad in den Estrich fahren! Dann bleibt wohl nur warten übrig?
S
SaniererNRW123
14.10.22 18:19
joschua_85 schrieb:

Ne ist ne Solepumpe
Dann besser nicht über die Wärmepumpe aufheizen - 30 Grad sollten aber wie im Winter machbar sein.
joschua_85 schrieb:

Zählt bei deinem Auszug des Heizprogramms schon die "Liegedauer" oder warum geht das bei Tag21 los?
Jep - mindestens drei Wochen warten. Somit Tag 21 als Start
J
joschua_85
14.10.22 18:28
Danke dir. Aber wie gesagt, er wird eh nicht zeitnah zum Stellen kommen, von daher bleibt der Hotboy.

Ich habe gerade in einem andern Thread gelesen was hier so "durchläuft" mit dem Hotboy.
Hab jetzt nur heute in 24h gut 100/kwh bei 30 Grad Vorlauf verbraten. Macht es sin die Leistung von 21KW zu drosseln bei 30-35 Grad Vorlauf?
Oder dient ist das sogar hilfreich zum schnelleren und effizienten heizen?
K
KlaRa
14.10.22 19:37
Hallo "joschua_85"
Für Heizestriche ist nach den Regelwerken das Funktionsheizen und danach das Belegreifheizen vorgesehen.
Grundsätzlich ist es so, dass das Belegreifheizen dazu dient, den Estrichmörtel soweit von seinem überschüssigen Anmachwasser zu befreien, dass nach dem Belegen mit einem sich wie auch immer darstellenden Belag (textil, elastisch oder Holz) keine Schäden daran entstehen.
Die Prüfungspflicht, die Belegreife festzustellen, diese obliegt nur dem Bodenleger.
Bei 65 Digits nach GANN, das sagt einfach die Praxiserfahrung, sollte man durchaus eine CM-Prüfung durchführen. Dieser digitale Wert liegt keinesfalls in einem Bereich, wo man den Kopf zu recht darüber schütteln müsste, nun eine CM-Messung durchzuführen.
Jetzt zu diesem Zeitpunkt eine Zwangstrocknung durchzuführen halte ich angesichts der 65 Digits ebenfalls für übertrieben, nicht notwendig.
Lasse eine CM-Messung durchführen, auch wenn die zweite Messung mit Kosten verbunden ist (nur die erste Messung ist allgemein von ihren Kosten im Angebot bereits berücksichtigt).
Dauerlüften oder nicht - darauf kann Dir keiner eine vernünftige Antwort geben.
Das liegt daran, dass die Nächte im Moment kalt werden, die Außenluft kühlt ab, die relative Luftfeuchte steigt damit im AUßenbereich zwangsläufig.
Es würde nicht zum (Trocknungs)Erfolg führen, wenn man der feuchten Außenluft Einlass über gekippte Fenster gewährt.
Gut, ein Zementestrich feuchtet sich bemerkbar erst ab ca. 65-70% LF rel. auf.
Aber für die Erwartung, dass der Estrich trocknet, ist die Situation wenig geeignet, auch wenn sie sich nicht schädlich auswirken wird.
Mache bitte folgendes:
Kaufe Dir, soweit nicht bereits vorhanden, ein Hygrometer.
Stelle das Hygrometer in einem repräsentativ stehenden Raum, mittig, auf, schließe alle Fenster und schaue nach ca. 5-8 STunden, wie oder ob sich der Wert verändert.
Würdest Du beispielsweise einen Wert von 65% rel. Luftfeuchte ablesen, hättest Du den Bodenleger mit seinen 65 Digits bereits "in der Tasche".
Der Estrich ist reif für eine CM-Messung. Ohne jeden Zweifel.
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Gutes Gelingen weiterhin: KlaRa
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