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ᐅ KFW Kredit 261: Neubau Effizienzhaus 40 NH


Erstellt am: 17.09.22 11:26

Baugespenst18.09.22 16:10
Vielen Dank für die Rückmeldung, da würde ich aber gern nochmal nachhaken:
SaniererNRW123 schrieb:

Extrakosten müsst Ihr überall einplanen. Jedes (und damit meine ich wirklich jeden Pups) verbaute Material muss zertifiziert sein. Daneben wird der CO2-Footprint genau geprüft. Und alles auch noch durch einen Sachverständigen begleitet (davon gibt es momentan nur wenige und die, die es gibt, sind gut gebucht).

Wo genau fallen denn da die Extrakosten an? Erfüllen die gängigen Hersteller und Baufirmen nicht die Mindestanforderung, oder gehts nur um Aufwandskosten für die Ausstellung der Zertifikate?
SaniererNRW123 schrieb:

Wie gesagt, der Aufpreis zu KfW ist ungefähr das, was Ihr durch die günstigere Finanzierung wieder reinholt. NH ist fürs grüne Gewissen, nicht fürs Portemonnaie.

Die Aussage lässt sich doch gar nicht allgemein formulieren, wenn der Bauzins extrem volatil ist. Bei welchem Zins galt das denn? Allein in den letzten 5 Wochen haben sich die normalen Bauzinsen um fast 1% erhöht. Dazu kommt, dass der KfW-Zins je nach Laufzeit bei 0,16 % bis 1,2 % liegt. Also auch hier keine allgemeingültige Aussage, je nach konkretem Finanzierungsplan sollte der mögliche "KfW-Rabatt" irgendwo zwischen 15k und 75k € liegen.
Und dann ist ja die Frage, was man eh vorhat, ich baue nicht wegen grünem Gewissen mit Photovoltaik-Dach oder Erdwärme.

Mir ist der erreichte Standard am Ende eigentlich egal. Ich will ein sparsames Haus und reichlich Strom selbst erzeugen. Und von meiner Hausplanung ohne Förderung ist der Aufwand "gefühlt" nicht mehr so groß. Ich habe durch KfW derzeit eine Ersparnis von einem mittleren 5-stelligen Betrag allein durch Zinsen (je nachdem wie es nach 10 Jahren weitergeht irgendwas zwischen 20k und 60k), ich habe gleichzeitig eine geringere Monatsrate, bekomm 6.000€ Tilgungszuschuss und evt. einen höheren Wiederverkaufswert, sollte das mal relevant sein.
Dafür muss ich auf KfW40 gehen, was aber gleichzeitig meine laufenden Kosten verringert und ich muss eben zertifizierte Materialien verwenden. Letztes kann ich preislich überhaupt nicht fassen. Wenn plötzlich alle Handwerker meiner Baufirma wegen fehlenden Zertifikaten rausfallen, dann ist das Ganze für mich nicht realisierbar. Wenn es nur darum geht, dass ich am Ende nicht das billigste Treppengeländer oder jeden Wasserhahn verwenden kann, ist das sehr gut aushaltbar.

Wenn da schon jemand konkrete Erfahrungen gesammelt hat, wäre ich sehr dankbar.
SaniererNRW12318.09.22 16:32
Baugespenst schrieb:

Wo genau fallen denn da die Extrakosten an? Erfüllen die gängigen Hersteller und Baufirmen nicht die Mindestanforderung, oder gehts nur um Aufwandskosten für die Ausstellung der Zertifikate?
Nein, die gängigen Hersteller erfüllen die Anforderungen nicht. Sie müsse Ihr Material ja auch einkaufen und dort liegt das Problem. Die gesamte Lieferkette muss berücksichtigt werden. Die Zertifikate für NH gibt es nur selten nzw. müssen für den Individualkunden besorgt werden = teuer.
Baugespenst schrieb:

Die Aussage lässt sich doch gar nicht allgemein formulieren, wenn der Bauzins extrem volatil ist. Bei welchem Zins galt das denn? Allein in den letzten 5 Wochen haben sich die normalen Bauzinsen um fast 1% erhöht. Dazu kommt, dass der KfW-Zins je nach Laufzeit bei 0,16 % bis 1,2 % liegt.
Das galt bei 0,41% KfW und vergleichbaren ca. 3% Kapitalmarktdarlehen. Als Faustformel passt es aber gut. Bei einem Bauvolumen (inkl. Nebenkosten usw. exkl. Grundstück) von € 16 Mio. lag der Mehraufwand von KfW 40 auf KfW 40NH bei deutlich über € 1 Mio. Kunde bekommt € 7,5 Mio. gefördert.
In dem Fall lohnt es sich. Der Sprung von 55 auf 40 NH hätte in meinem Echtfall die Förderung egalisiert.
Baugespenst schrieb:

Mir ist der erreichte Standard am Ende eigentlich egal. Ich will ein sparsames Haus und reichlich Strom selbst erzeugen.
Dann bau Standard. Warum?
- Standard ist sparsam
- die Ersparnis zwischen 40 und Standard ist gering
- der Kostenaufschlag von Standard auf 40 ist so hoch, dass Du das Quentchen zusätzlich gesparter Heizkosten während Deiner Lebenszeit wohl nicht mehr rausholst
- Strom produzieren betrachtet man unabhängig vom Energielevel des Hauses
Baugespenst schrieb:

Dafür muss ich auf KfW40 gehen, was aber gleichzeitig meine laufenden Kosten verringert
Was erwartest Du tatsächlich? Im Standard hast Du 70€ mtl. Heizkosten, in der besten Variante 40 sind des dann noch 40€. Für 360€ Ersparnis im Jahr gibst Du dann aber T€ 50, 70 oder mehr für KfW 40 aus?
Baugespenst schrieb:

einen höheren Wiederverkaufswert, sollte das mal relevant sein.
Da stimme ich Dir zu.
Baugespenst schrieb:

Wenn plötzlich alle Handwerker meiner Baufirma wegen fehlenden Zertifikaten rausfallen, dann ist das Ganze für mich nicht realisierbar.
Das wird das Problem werden.

Wie gesagt, Erfahrungen wirst Du selten finden. 40 NH wurde (mein Stand aus dem Sommer) erst +/- 300 Mal beantragt. Gewerbliche sind auch dabei.
-LotteS-19.12.22 18:43
SaniererNRW123 schrieb:

Nein, die gängigen Hersteller erfüllen die Anforderungen nicht. Sie müsse Ihr Material ja auch einkaufen und dort liegt das Problem. Die gesamte Lieferkette muss berücksichtigt werden. Die Zertifikate für NH gibt es nur selten nzw. müssen für den Individualkunden besorgt werden = teuer.

Das galt bei 0,41% KfW und vergleichbaren ca. 3% Kapitalmarktdarlehen. Als Faustformel passt es aber gut. Bei einem Bauvolumen (inkl. Nebenkosten usw. exkl. Grundstück) von € 16 Mio. lag der Mehraufwand von KfW 40 auf KfW 40NH bei deutlich über € 1 Mio. Kunde bekommt € 7,5 Mio. gefördert.
In dem Fall lohnt es sich. Der Sprung von 55 auf 40 NH hätte in meinem Echtfall die Förderung egalisiert.

Dann bau Standard. Warum?
- Standard ist sparsam
- die Ersparnis zwischen 40 und Standard ist gering
- der Kostenaufschlag von Standard auf 40 ist so hoch, dass Du das Quentchen zusätzlich gesparter Heizkosten während Deiner Lebenszeit wohl nicht mehr rausholst
- Strom produzieren betrachtet man unabhängig vom Energielevel des Hauses

Was erwartest Du tatsächlich? Im Standard hast Du 70€ mtl. Heizkosten, in der besten Variante 40 sind des dann noch 40€. Für 360€ Ersparnis im Jahr gibst Du dann aber T€ 50, 70 oder mehr für KfW 40 aus?

Da stimme ich Dir zu.

Das wird das Problem werden.

Wie gesagt, Erfahrungen wirst Du selten finden. 40 NH wurde (mein Stand aus dem Sommer) erst +/- 300 Mal beantragt. Gewerbliche sind auch dabei.

Moin!

Ich hab hier eine kurze Verstaendnisfrage zum Thema KfW 40 NH... Muessen alle Materialien, die ich im Haus verbauen will, zertifiziert sein? Oder reicht es aus, wenn ich in der Hoehe des beantragten Kredites (hier also 120k plus Honorare) zertifizierte Materialien nachweisen kann?

Wir planen gerade unseren Neubau und sind kuerzlich ueber diese Förderung gestossen - KfW40 wuerden wir Stand jetzt schon auch anstreben. Es soll ein Holzhaus aus massiven Blockbohlen werden, dazu hat der Herr des zukuenftigen Hauses ein Faible fuer moeglichst effiziente Technikspielereien 😀

Danke vorab!
Franky192712.01.23 13:49
-LotteS- schrieb:

Moin!

Ich hab hier eine kurze Verstaendnisfrage zum Thema KfW 40 NH... Muessen alle Materialien, die ich im Haus verbauen will, zertifiziert sein? Oder reicht es aus, wenn ich in der Hoehe des beantragten Kredites (hier also 120k plus Honorare) zertifizierte Materialien nachweisen kann?

Wir planen gerade unseren Neubau und sind kuerzlich ueber diese Förderung gestossen - KfW40 wuerden wir Stand jetzt schon auch anstreben. Es soll ein Holzhaus aus massiven Blockbohlen werden, dazu hat der Herr des zukuenftigen Hauses ein Faible fuer moeglichst effiziente Technikspielereien 😀

Danke vorab!

Auch wenn ich mich mit KfW nicht auskenne, so würde ich sagen, dass das ganze Haus den Standard erfüllen muss.
Man bekommt ja die 120.000€ Förderung für ein Haus das den 40 NH Standard erfüllt und nicht 120.000€ Taschengeld um sich Materialien zu kaufen, die dann den Standard erfüllen.
Der Standard kann nur durch das Haus als ganzes erfüllt werden.
Maulwurfbau13.01.23 15:34
Zu raten Standard zu bauen und die Kosten für 40 NH zu sparen, weil diese niemals mit Heizkosten wieder aufzuholen sind, geht nur, wenn der Bauplatz es erlaubt. Bei uns wird KfW 40+ vorgegeben im Baugebiet. Das egalisiert prinzipiell jegliche Frage dahingehend.
WilderSueden13.01.23 16:05
Es ist schon nochmal ein Unterschied zwischen 40+ und 40+ mit Zertifizierung. Wobei der wiederum sicherlich geringer ist als der Unterschied zwischen 55 und 40+ 😉
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