ᐅ Energieeinsparverordnung-Standard oder KfW55 (ohne KfW)
Erstellt am: 24.01.22 20:55
wesson7624.01.22 20:55
Hallo zusammen,
wie allen mittlerweile bekannt sein sollte, wird ein KfW55-Haus nicht mehr gefördert.
Wir wollten anfangs KfW40+ bauen, das hat sich durch die weggefallen Förderungen jedoch erstmal erledigt.
Frage:
Lohnt es sich aus finanzieller Sicht überhaupt noch ein KfW55-Haus zu bauen oder ist es viel wirtschaftlicher auf den Energieeinsparverordnung-Standard zu gehen?
Geplant ist übrigens eine Doppelhaushälfte Massiv ca. 160-170qm Wohnfläche + Nutzkeller + zentrale Lüftungsanlage + Dreifachverglasung + Wärmepumpe + irgendwann später Photovoltaik.
Vielen Dank im Voraus.
wie allen mittlerweile bekannt sein sollte, wird ein KfW55-Haus nicht mehr gefördert.
Wir wollten anfangs KfW40+ bauen, das hat sich durch die weggefallen Förderungen jedoch erstmal erledigt.
Frage:
Lohnt es sich aus finanzieller Sicht überhaupt noch ein KfW55-Haus zu bauen oder ist es viel wirtschaftlicher auf den Energieeinsparverordnung-Standard zu gehen?
Geplant ist übrigens eine Doppelhaushälfte Massiv ca. 160-170qm Wohnfläche + Nutzkeller + zentrale Lüftungsanlage + Dreifachverglasung + Wärmepumpe + irgendwann später Photovoltaik.
Vielen Dank im Voraus.
RotorMotor24.01.22 21:00
Also ohne Förderung macht es erstmal keinen Sinn bestimmten "Stufen/Klassen" nach zu bauen.
Um zu sagen ob es sich energieeffizient Bauen finanzliell lohnt, müsste man die Energiepreise vorhersagen können.
Es hängt auch davon ab, was man eh haben will, z.B. aus Komfortgründen eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung oder aus Umweltgründen eine Wärmepumpe, aus beiden Gründen eine Photovoltaik, usw.
Außerdem ist ein Faktor wie man das Haus sonst haben will: Aus Holz, Stein, Klinker, usw.
Daraus ergeben sich dann mehr oder weniger sinnvolle Dämm- und Heizkonzepte.
Um zu sagen ob es sich energieeffizient Bauen finanzliell lohnt, müsste man die Energiepreise vorhersagen können.
Es hängt auch davon ab, was man eh haben will, z.B. aus Komfortgründen eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung oder aus Umweltgründen eine Wärmepumpe, aus beiden Gründen eine Photovoltaik, usw.
Außerdem ist ein Faktor wie man das Haus sonst haben will: Aus Holz, Stein, Klinker, usw.
Daraus ergeben sich dann mehr oder weniger sinnvolle Dämm- und Heizkonzepte.
Oetzberger24.01.22 21:02
Wozu kfw55 einhalten, wenn der Standard kein Geld mehr bringt und der Energieberater nur sinnlos Geld kostet? Am besten du baust etwas besser als die Gebäudeenergiegesetz Mindestanforderungen vorschreiben, und weißt am Ende gar nicht, ob es zufällig kfw55 erreicht oder nicht.
11ant24.01.22 21:06
wesson76 schrieb:
Lohnt es sich aus finanzieller Sicht überhaupt noch ein KfW55-Haus zu bauen oder ist es viel wirtschaftlicher auf den Energieeinsparverordnung-Standard zu gehen?Das hängt ein bißchen vom Bauunternehmer ab. Viele GU haben KfW55 im Standard, das auf Verschlechterung umzuplanen wird nichts billiger machen.wesson76 schrieb:
Geplant ist übrigens eine Doppelhaushälfte Massiv ca. 160-170qm Wohnfläche + Nutzkeller.Schön, da stecken ja 20 qm Streichpotential drin ;-)https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
wesson7624.01.22 21:07
11ant schrieb:
Das hängt ein bißchen vom Bauunternehmer ab. Viele GU haben KfW55 im Standard, das auf Verschlechterung umzuplanen wird nichts billiger machen.
Schön, da stecken ja 20 qm Streichpotential drin ;-)Wie ist der letzte Satz gemeint?wesson7624.01.22 21:11
11ant schrieb:
Das hängt ein bißchen vom Bauunternehmer ab. Viele GU haben KfW55 im Standard, das auf Verschlechterung umzuplanen wird nichts billiger machen.
Schön, da stecken ja 20 qm Streichpotential drin ;-)Ja, die GU's bei denen wir waren haben KfW55 als Standard. Was wir auf jeden Fall möchten ist eine zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Ich befürchte auch, dass eine Abweichung vom KfW55-Standard wahrscheinlich nicht viel Sinn bzw. Einsparungen bringen wird.
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