ᐅ Sanierung 60er-Jahre Haus: Fragwürdige Gutachter-Empfehlungen?
Erstellt am: 01.05.21 12:16
Tassimat15.10.21 11:32
Deliverer schrieb:
Und im Gegensatz zu fossilen Heizungen kannst Du bei Wärmepumpe sehr einfach den "Brennstoff" selbst herstellen.Aha, etwa mit Photovoltaik im Winter?Rumbi44115.10.21 12:06
nicht zu vergessen die Photovoltaikanlage die erstmal mit ein paar Tausender finanziert werden muss...
Deliverer15.10.21 14:29
Tassimat schrieb:
Aha, etwa mit Photovoltaik im Winter?Ja klar. Zu einem weitaus größeren Prozentsatz als Eigenölherstellung.Rumbi441 schrieb:
nicht zu vergessen die Photovoltaikanlage die erstmal mit ein paar Tausender finanziert werden muss...Immerhin muss man es nicht selbst zurückzahlen.Rumbi44118.10.21 08:19
ich kenne bis jetzt kein Photovoltaik Anlagen Angebot wo ich die Photovoltaik für Umsonst und mit Gewinn hingestellt bekommen würde. Wenn du einen Anbieter hast, der ohne Steuertricksbuchungen mir einen Gewinn verspricht dann bitte posten. Gern als PN.
Deliverer18.10.21 08:37
Wahrscheinlich hast Du immer einen Speicher mit drin. Der macht jede Anlage defizitär.
Die Rechnung ist ganz einfach: Du schaust bei einer Website (ich darf die hier nicht nennen, die Mods sind streng) wie viel Ertrag Du pro Jahr an deinem Standort aus deiner Dachneigung+Dachausrichtung herausbekommst. Aufs kWp heruntergerechnet sind das dann meinetwegen 1000 kWh/Jahr. Diese multiplizierst Du mit der zu erwartenden Einsipeisevergütung von vielleicht 7 cent, mal 20 Jahre. Das sind dann im Beispielfall 1400,-€
Das ist der Preis, den ein gekauftes und installiertes kWp ohne Steuer nicht überschreiten darf. Damit ist sichergestellt, dass sich die Anlage zu 100% selbst trägt.
Darüber hinaus machst Du mit jeder selbstverbrauchten kWh zusätzlich (aktuell) 20 cent Gewinn. Je nach Stromverbrauch kommen also nochmal ein paar hundert Euro pro Jahr dazu.
Und nach den 20 Jahren läuft die Anlage immer noch und reduziert Deine Stromrechnung. Dann wahrscheinlich mit Speicher zu einem großen Teil.
Also aktuell ist JEDE Photovoltaik ein Gewinngeschäft, wenn man den Speicher weglässt und mindestens 8 kWp bauen kann.
Wichtig: je größer, desto günstiger wird das kWp. Und alles unter 100 kWp ist NICHT zu groß.
Die Rechnung ist ganz einfach: Du schaust bei einer Website (ich darf die hier nicht nennen, die Mods sind streng) wie viel Ertrag Du pro Jahr an deinem Standort aus deiner Dachneigung+Dachausrichtung herausbekommst. Aufs kWp heruntergerechnet sind das dann meinetwegen 1000 kWh/Jahr. Diese multiplizierst Du mit der zu erwartenden Einsipeisevergütung von vielleicht 7 cent, mal 20 Jahre. Das sind dann im Beispielfall 1400,-€
Das ist der Preis, den ein gekauftes und installiertes kWp ohne Steuer nicht überschreiten darf. Damit ist sichergestellt, dass sich die Anlage zu 100% selbst trägt.
Darüber hinaus machst Du mit jeder selbstverbrauchten kWh zusätzlich (aktuell) 20 cent Gewinn. Je nach Stromverbrauch kommen also nochmal ein paar hundert Euro pro Jahr dazu.
Und nach den 20 Jahren läuft die Anlage immer noch und reduziert Deine Stromrechnung. Dann wahrscheinlich mit Speicher zu einem großen Teil.
Also aktuell ist JEDE Photovoltaik ein Gewinngeschäft, wenn man den Speicher weglässt und mindestens 8 kWp bauen kann.
Wichtig: je größer, desto günstiger wird das kWp. Und alles unter 100 kWp ist NICHT zu groß.
Rumbi44118.10.21 09:05
naja diese Schlupfloch wird ja irgendwann entweder durch andere Marktteilnehmer noch mehr ausgenutzt oder der Staat setzt die Einspeisevergütung für kleinstunternehmer einfach auf 4 cent runter... auf 20 Jahren kann soviel passieren und wenn du es darauf ansetzt wäre mir das zu Risikohaft.
Oder siehst du das anders?
Oder siehst du das anders?
Ähnliche Themen