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Erstellt am: 07.09.21 16:10

Markiso10.09.21 13:58
Ich glaube so gehts vielen....und dass die Baubranche hier so viel Macht und Narrenfreiheit hat ist eigentlich unglaublich. Sehr traurig, aber wahr.
Denke auch der Seelenfrieden ist viel wert und von daher ganz verständlich die Entscheidung. Ich persönlich habe da an solchen Sachen immer ziemlich hart und lange zu knabbern.

PS: Ja, es gibt auch ehrliche und anständige Unternehmen....die sind aber (unserer Erfahrung nach) sehr sehr selten und muss man erstmal finden...meist weiss mans eh erst hinterher. Geht der Branche halt (ehrlich gesagt leider) zu gut, sie muss gar keine gute Arbeit mehr abliefern und hat daran auch gar kein Interesse. Früher war das ganz anders.
11ant10.09.21 14:32
Pinkiponk schrieb:

Bei jedem Gang zum Briefkasten Angst haben zu müssen, dass ein unerfreuliches Anwaltsschreiben drin liegt, bei jedem Telefonanruf eine schlechte zu Nachricht erwarten, noch Monate oder Jahre abwarten, ob es zum Hausbau kommt oder nicht, stehe ich nicht mehr durch.
"Zustellungen werden ausschließlich an die Kanzlei erbeten". Vergiß´ mal die Vorstellung, daß Anwälte Konflikte anheizen würden. Dein Vertrags"partner" ist sich seines Gaunerstückes gewiß bewußt und wird ein Gerichtsverfahren schon deshalb scheuen, weil Deine Leidensgenossen das mitbekämen. Dem ist klar, daß man bei seinem Sport auch manchmal verliert. Von zehn Opferlämmern wehrt sich nur eines, daher kommt der Profit.
Den Hunderter für das Beratungsgespräch verkraftest Du auch noch. Dann kannst Du immer noch das Bockshorn wählen, wenn der Anwalt wider meines Erwartens eine Verlierenschance ;-) sieht.
Markiso schrieb:

und dass die Baubranche hier so viel Macht und Narrenfreiheit hat ist eigentlich unglaublich. Sehr traurig, aber wahr.
Nein, die Narrenfreiheit ensteht erst durch Opfer, die den Rechtsweg scheuen. Bei Antragsdelikten greift die Strafbarkeit erst, wenn eine Anzeige vorliegt. Wenn die Geschädigten ihre Freiheit sich abzocken zu lassen "mißbrauchen", geht das Gesetz leer aus - aber es verdient keinen Vorwurf dafür.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
montessalet10.09.21 15:09
Ich glaube nicht, dass du mit noch mehr Teuerung konfrontiert wirst.
Und ich glaube auch nicht, dass du abgezockt wirst. Allenfalls kannst du noch bei den Mehrkosten etwas raus holen.
Markiso10.09.21 15:50
11ant schrieb:

Nein, die Narrenfreiheit ensteht erst durch Opfer, die den Rechtsweg scheuen. Bei Antragsdelikten greift die Strafbarkeit erst, wenn eine Anzeige vorliegt. Wenn die Geschädigten ihre Freiheit sich abzocken zu lassen "mißbrauchen", geht das Gesetz leer aus - aber es verdient keinen Vorwurf dafür.

Du hast nicht gänzlich unrecht, aber ich sehe das etwas anders...hast du im Baurecht viel Erfahrung? Ich selbst habe Jura studiert, aber nicht in Deutschland (sondern Schweiz und bin daher in D nur bedingt einsatzfähig). Ich weiss daher durchaus wie das läuft, aber im Bau gibts nach inzwischen eigener Erfahrung eben leider nicht schwarz oder weiss...selbst wenn man das selbst so sieht. Es sind so viele Beteiligte am Werk...der eine schiebts auf den anderen und es geht immer so weiter. Das machts den "Betrügern" oder zumindest gewieften Firmen doch so einfach. Dazu hat man es oft mit deutlich "mächtigeren" Gegenspielern zu tun, die diese veräppelei zu einem integralen Teil ihres Geschäftsmodells gemacht haben und genau wissen wie weit sie gehen können, um es nicht so klar aussehen zu lassen. Dazu haben sie dann wohl auch daher schon ihre Versicherungen usw. und können das alles so laufen lassen, ohne sich überlegen zu müssen, ob sich die Kosten eines Rechtsstreits lohnen. In keinem anderen Sektor kann man es sich erlauben so vorzugehen wie die Baubranche...das hat sofort Konsequenzen. Und ich weiss selbst wovon ich spreche, ich habe in den Rechtsabteilungen von grossen Pharmafirmen gearbeitet.
Wir haben schon drei Erstberatungsgespräche gehabt (die im Übrigen auch nicht "einen Hunderter" kosten, sondern 190+Mwst) und da war der Tenor immer gleich...kann man machen, Aussicht unklar, Dauer potenziell ewig...am Ende eventuell viel Ärger und man kommt bei plus minus 0 heraus. Klagen ist nicht schwer, aber was kommt am Ende dabei heraus? Aus gutem Grund findet man fast keinen deutschen Anwalt der das nach Gebührenregelung macht, weils so viel Arbeit ist und es sich in der Regel wie Kaugummi zieht. Der Fall wie hier im Thread ist da zugegebenermassen (theoretisch) etwas klarer/einfacher. Bei Mängeln usw. ist die Sache aber meiner Meinung nach um ein vielfaches schwieriger als von dir dargestellt.
Markiso10.09.21 16:03
Sorry, muss noch erzgänzen, dass es sich bei uns ja um eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus handelt. Da ist es aufgrund der Eigentümersituation auch ungleich viel schwerer überhaupt etwas in die Wege zu leiten bzw. gegen bestimmte Dinge vorzugehen.
Myrna_Loy10.09.21 16:52
Ich kann das aus meiner Arbeit auch bestätigen - selbst unsere Juristin, die seit über 20 Jahren nur Baurecht macht, versucht immer, Probleme ohne Gericht zu lösen, da nur noch Schadensklagen im Medizinrecht aufwändiger und unberechenbarer sind. Allein die Gutachterkosten sind ein Horror. Und es ist ja nicht so, dass die Preissteigerungen nicht existieren. Wir hatten lange Glück, aber langsam leeren sich auch die gut gefüllten Lager unserer Zulieferer.
Ich würde aber trotzdem zu einer Prüfung raten, vielleicht kann man Aufmusterungen rausholen.
anwaltbaurecht