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ᐅ Bautagebuch vom Neubau einer Stadtvilla mit Garage


Erstellt am: 27.01.21 21:26

Tolentino28.01.21 16:17
Bei mir wurde das auch getrennt gemacht. Ob es zusammen ok ist weiß ich nicht. Könnte mir vorstellen, dass die Fundamente dann länger zum durchhärten brauchen. Ob das dann aber von Belang ist bis da ernsthafte Lasten darauf ruhen? Hast du einen Sachverständigen?
Lumpi_LE28.01.21 16:36
dynaudio79 schrieb:

Hat jemand eine Info zum Thema Fundament und Platte einzeln oder zusammen gießen?

Man muss sich ja nur mal den Bauablauf vorstellen.
Erstmal Gräben für die Abwasserleitungen graben, da fällt schonmal die Hälfte der Schürzengräben wieder ein.
Rohre verlegen, da fällt dann noch mehr ein, also alles von Hand wieder grade buddeln.
In die Gräben bauten man die Bewehrung ein, da muss man schonmal ziemlich aufpassen, dass einem das nicht alles einbricht.
Dann fängt man an in der Mitte mal an Trennfolien auszulegen, da ist man dann schon dreimal zu nah an den Rand getreten und der Graben voll mit Sand.
Das wird dann gewissenhaft wieder rausgebuddelt.
Dann Abstandhalter verlegen, hm schon wieder an 4 Stellen eingebrochen.
Dann fängst an die Stahlmatten hinzuschleppen - von den Schürzengräben ist jetzt nicht mehr viel übrig und 3 Abflüsse sind auch schon wieder krum getreten.
2. Lage stahl drauf, Bewehrung mit den Eisen der Schürze verflechten, mittlerweile liegt nicht nur Sand in dem Graben sondern auch noch Werkzeug, 3 Bananenschalen und ein Gummistiefel.
So nun irgendwie die Randschalung aufbauen. Leider ist kaum noch Sand am Rand der Gräben vorhanden auf welchen man die Schalung stellen kann, egal wird passend gemacht.
Und jetzt den Beton rein.
Irgendwo läuft das schon hin, oben ist sowieso glatt. Sieht gut aus.
Fertig.
Nida35a28.01.21 16:38
Bei uns wurde beides gleichzeitig gemacht, ohne Bewehrungen, mit Faserbeton.
Nur die Menge der Fasern (kleine Eisendraht Teile) wurde an der Betonpumpe verändert.
Bungalow, alle Leitungen waren gelegt und wurden mit vergossen
dynaudio7928.01.21 19:56
Lumpi_LE schrieb:

Man muss sich ja nur mal den Bauablauf vorstellen.
Erstmal Gräben für die Abwasserleitungen graben, da fällt schonmal die Hälfte der Schürzengräben wieder ein.
Rohre verlegen, da fällt dann noch mehr ein, also alles von Hand wieder grade buddeln.
In die Gräben bauten man die Bewehrung ein, da muss man schonmal ziemlich aufpassen, dass einem das nicht alles einbricht.
Dann fängt man an in der Mitte mal an Trennfolien auszulegen, da ist man dann schon dreimal zu nah an den Rand getreten und der Graben voll mit Sand.
Das wird dann gewissenhaft wieder rausgebuddelt.
Dann Abstandhalter verlegen, hm schon wieder an 4 Stellen eingebrochen.
Dann fängst an die Stahlmatten hinzuschleppen - von den Schürzengräben ist jetzt nicht mehr viel übrig und 3 Abflüsse sind auch schon wieder krum getreten.
2. Lage stahl drauf, Bewehrung mit den Eisen der Schürze verflechten, mittlerweile liegt nicht nur Sand in dem Graben sondern auch noch Werkzeug, 3 Bananenschalen und ein Gummistiefel.
So nun irgendwie die Randschalung aufbauen. Leider ist kaum noch Sand am Rand der Gräben vorhanden auf welchen man die Schalung stellen kann, egal wird passend gemacht.
Und jetzt den Beton rein.
Irgendwo läuft das schon hin, oben ist sowieso glatt. Sieht gut aus.
Fertig.

Das sind genau die Überlegungen die ich mir auch gemacht habe. Das haut doch hinten und vorne nicht hin.
Zumal ich gelesen habe, dass es zur Verschlechterung der Statik führen kann wenn man alles auf einmal gießt.

Fundament und Bodenplatte gleichzeitig betonieren » Geht das?

Okay wir fassen zusammen, dass es wesentlich sinnvoller ist wenn man das Fundament zuerst gießt und dann die Platte
dynaudio7928.01.21 20:23
Warum ich das gefragt habe? Weil mir mein Bauleiter versichert hat, dass alles an einem Tag gemacht wird.
Gut ok alles klar.

Der Termin für die Herstellung war dann gekommen.
Leider habe ich dann gegen Mittag einen Anruf erhalten vom Bauleiter, dass die Aktion angebrochen werden musste da die Pumpe die Baustellenzufahrt nicht hinunter fahren wollte. Das Grundstück liegt etwas tiefer als die Straße. Somit muss man etwas runter fahren.
Nun soll ich die Bauzufahrt optimieren und höher machen lassen. Die Kosten für den Abbruch soll ich dann auch tragen. 1800 für die Baufirma da die Mitarbeiter nix weiter machen konnten und 4700 für den Beton.
Dumm ist nur, dass ich 3 Tage vorher dem Bauleiter Bilder geschickt habe von der Einfahrt und gefragt habe ob das ein Problem darstellen könnte. Kam keine Reaktion.

Und so sah das dann aus. Alles stehen und liegen gelassen....

Baustelle: Fundamentplatte wird vorbereitet, Erdhaufen, Holzpfosten, Haus im Hintergrund.


Baustelle: graue perforierte Bodenmatte, orange PVC-Rohre und Holzbohlen sichtbar.
Tolentino28.01.21 20:35
Oh Mann! War der denn nie selbst vor Ort?
Da muss ich ja meinen Bauleiter loben, der hat von Anfang an gesagt, dass die Betonmischerfahrer sehr vorsichtig sind.
bauleitergrabensandbewehrungbetonfundament