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ᐅ Kurz vor Kaufzusage einer ETW - Fragen und Zweifel

Erstellt am: 08.07.20 07:51
N
NoggerLoger
Hallo,

meine Frau und ich sind gerade am hin un her Überlegen bezüglich einer Neubau-ETW. Hier mal die Fakten:

Neubau-ETW
  • Lage Teningen/Emmendingen liegt bei Freiburg im Breisgau
  • 8-Parteien-Haus, kein sozialer Wohnungsbau, bisher 5 Wohnungen verkauft
  • Fertigstellung ca. in 5 Monaten, jetzt kann man noch alles umplanen (Elektro, Terrassenbelag, Fliesen usw...)
  • 114 qm 4 Zimmer Erdgeschoss + 90 qm Garten
  • Stellplatz mit Stromanschluss für E-Autos (Wurde so von mir als Wunsch geäußert)
  • Ausstattung, vermutlich etwas mehr als Standard (Massivholzparkett, + Fußbodenheizung mit Einzelraumsteuerung, Großes Bad)
  • Heizung Luft-Wasser-Wärmepumpe + Gas
  • Zimmergrößen:
    • Wohnzimmer 40,5 qm
    • Diele offen zum Wohnzimmer 10,32 qm
    • Bad 9,51 qm
    • Gäste-WC 1,84 qm
    • Kind 1 12,6 qm
    • Kind 2 10,45 qm
    • Eltern 17,5 qm


Preis:46500+9000 für den Stellplatz

Momentan wohnen wir in einer Einliegerwohnung meiner Eltern auf 35 qm in einem Zimmer kostenfrei und konnten uns daher einiges ansparen. Meine Frau studiert gerade Lehramt und ich arbeite seit über 3 Jahren als Ingenieur. Finanzierung haben wir uns durchgerechnet und die haut hin.

Jetzt kommen wir zu den Nachteilen, neben die Wohnung kommt ein kleiner Kindergarten mit 2 Gruppen, der Garten vom Kindergarten ist nach Nord-West hinter dem Nachbarhaus ausgerichtet, unsere Wohnung nach Süden vor dem Haus. Ansonsten ist es am Nachmittag in der Wohngegend wirklich ruhig und angenehm.
Zeitgleich könnten wir jetzt noch anstatt eine Wohnung zu kaufen in eine Mietwohnung ziehen (50 qm 2 Zimmer Erdgeschoss 630 kalt, Mietpreis liegt in der Gegend bei 10-12€/qm.) und weiter suchen. Eventuell sinken die Preise und wir können was schöneres als die ETW ergattern bzw. sogar bauen, da wir das Gefühl haben, dass die Wohnung überteuert ist. Allerdings liegen die Hauspreise hier für Neubau bei mindestens 650k, was altes aus den 80ern bekommt man schon so ab 500k, Grundstückspreise liegen bei mindestens 450-500€/qm außerhalb und in Emmendingen bei ca 800-1000€/qm.

Insgesamt haben wir schon lange gesucht und immer gedacht es kommt was besseres, zugleich hat mich die Mietwohnungssuche wirklich gestresst da wir eine Katze haben und man vor den Vermietern wie ein Bettler dasteht. Hier wurde den Vermietern von Interessenten sogar Geld angeboten als Prämie wenn sie die Zusage bekommen...

Insgesamt haben wir die Befürchtung was total überteuertes zu kaufen wenn in 2-4 Jahren die Preise extrem sinken.
Was meint ihr zu dem Vorhaben?
U
Unsure
10.08.20 22:02
danke @NoggerLoger freu mich drauf

na ja vertrauen tu ich bei den preisen sicher niemanden - die baubeschreibung lass ich checken - das ist das zentrale element.
N
NoggerLoger
10.08.20 22:54
nordanney schrieb:

Tipp an alle: Die Ladestationen werden aktuell brutal gefördert! NRW aktuell 60% der Kosten und wenn man zeitgleich eine Photovoltaikanlage errichtet, gibt es noch € 500 dazu. Da bekomme ich meine Ladestation gerade komplett für lau (der Elektriker ist eh da und kann das passende Kabel mal eben mit verlegen). Ist in den meisten Bundesländern ähnlich.
Hier gab bzw. gibts keine Förderung leider, da kein Photovoltaik. Es können sowieso nur 3 Leute eine Ladestation haben weil sonst die Zuleitung überlastet ist. So wird das nichts mit emobilität.
N
nordanney
10.08.20 23:01
NoggerLoger schrieb:

Hier gab bzw. gibts keine Förderung leider
In BW wird jede Ladestation mit max. T€ 2,5 bzw. 40% der Kosten gefördert. Ggf. noch Zusatzförderung je nach Stadt oder Förderträger. Da fällt es einem Bauträger leicht, so ein Goodie zu geben
Inzwischen ist es auch gesetzlich geregelt, dass jeder Mieter und/oder Eigentümer ein Recht auf eine Ladestation hat. Man braucht die Eigentümergemeinschaft noch nicht einmal mehr fragen (Gesetz gilt irgendwann aber Winter).
N
NoggerLoger
11.08.20 06:01
Aber nur mit Photovoltaik oder Strom aus erneuerbaren Energieen wird gefördert. Das funktioniert nur wenn der Ladepunkt vom Netzbetreiber installiert und abgerechnet wird ansonsten könnte man ja nicht gewährleisten, dass der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt oder?
Recht haben und bekommen sind zwei Sachen. Es ist schier unmöglich, dass jeder Eigentümer eine bekommt da die Leistung des Hausanschlusses nicht ausreicht. Momentan sind viele Wechselrichter noch zu alt. Der Bauträger hat in dem Haus ganze 3 Ladestationen genehmigt bekommen von 8 Wohnungen.
N
nordanney
11.08.20 08:31
NoggerLoger schrieb:

Das funktioniert nur wenn der Ladepunkt vom Netzbetreiber installiert und abgerechnet wird ansonsten könnte man ja nicht gewährleisten, dass der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt oder?
Nein, ist viel einfacher. I.d.R. reicht eine Ökostrom-Vertrag. Wer installiert, ist egal.
NoggerLoger schrieb:

Der Bauträger hat in dem Haus ganze 3 Ladestationen genehmigt bekommen von 8 Wohnungen.
Bis 11kW gibt es keine Genehmigungspflicht. Nur eine Anzeigepflicht.
Überspitzt: Du beauftragst Deinen Elektriker, das Kabel zu ziehen und zu installieren. Das war es dann.
N
NoggerLoger
11.08.20 09:54
Geht nur un die Maximallast bei einem Mehrfamilienhaus. Da ist bei einigen nach paar 11kw Anschlüssen schluss. Aber mir stellt sich die Frage was passiert wenn ich keinen Öko Anbieter nehme? Ist ja schließlich mir überlassen und der Bauträger kann mir das ja nicht vorschreiben.
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