ᐅ Bauunternehmen stellt Arbeiten trotz Überzahlung ein
Erstellt am: 11.08.19 09:55
11ant16.11.19 15:26
Frage Deinen neuen Anwalt ´mal, welche Voraussetzungen Du (oder Dein Vetter aus Dingsda etc., falls Du eine Sandwich-Konstellation vermeiden willst) bräuchte/st, um sich dem GU als zwischengeschalteter Sub-GU anzubieten und sich als solcher in die auch finanzielle Auftragsabwicklung der restlichen Fertigstellung einschalten zu können (Achtung: insolvenzrechtliche Belange mitbetrachten).
Zaba12 schrieb:Wovon träumst Du denn nachts ? - das gilt doch nicht bei fragwürdiger Bonität des GU. Den würde ich auch nicht mehr ohne Kaution beliefern.
Der Zimmerer rechnet erst auch nach erledigter Arbeit ab.
Hausbau201916.11.19 15:38
Wie gesagt, neuer Anwalt ist nicht. Dieses finanzielle Risiko gehen wir nicht noch mal ein. Aber es gibt jemanden, wenn es ganz Dicke kommen sollte. Das Einfachste für den BU wäre doch, die Beseitigung der Mängel, Vorlage der Ausführungsplanung, eine ordentliche Bauüberwachung und Rechnungsstellung nach Fertigstellung der vereinbarten Abschnitte sowie zügiger Baufortschritt. Damit wären wir zufrieden , er bekommt sein Geld und er würde seine Vertragsstrafe für die Verschiebung des Fertigstellungstermins minimieren können. Aber nein, er will nicht. Ich blicke da nicht durch. Worauf legt der es an?
Tassimat16.11.19 15:56
Hausbau2019 schrieb:
Worauf legt der es an?Ganz einfach: Minimierung seiner Kosten bzw. Minimierung des finanziellen Verlusts, den er mit eurem Vorhaben einfährt. Wie sicher seid ihr, dass es überhaupt zu einer Vertragsstrafe kommt? Wurde die im Vergleich neu festgelegt? Ist das Datum das alte Datum?
Hausbau201916.11.19 16:06
Wäre eine Minimierung seiner Kosten nicht eher mit einer schnellen Fertigstellung verbunden?
Neuer Fertigstellungstermin lt. Vergleich: 30.11.2019. Danach läuft die Vertragsstrafe aus Bauvertrag, ist auch so festgelegt.
Früheres Fertigstellungsdatum war der Juni 2019. Für diese Verschiebung hat er bereits knapp 17.000 € zahlen müssen. Ich versuche eine Logik hinter diesem Verhalten zu finden, klappt aber nicht. Der schießt sich doch selber ab.
Neuer Fertigstellungstermin lt. Vergleich: 30.11.2019. Danach läuft die Vertragsstrafe aus Bauvertrag, ist auch so festgelegt.
Früheres Fertigstellungsdatum war der Juni 2019. Für diese Verschiebung hat er bereits knapp 17.000 € zahlen müssen. Ich versuche eine Logik hinter diesem Verhalten zu finden, klappt aber nicht. Der schießt sich doch selber ab.
Muc198516.11.19 17:08
Bitte dringend in eurer Situation nicht am Anwalt sparen. Den braucht ihr absolut...
Trademark16.11.19 17:15
Naja vielleicht fehlen ihm ja wirklich die Mittel? Wenn es als nicht solvent gilt, werden seine Subs ihn auf Vorkasse stellen, wie 11ant schon schrieb.
Wenn er jetzt schon Vertragsstrafe + Gerichtskosten gezahlt hat, dann ist das ja keine kleine Summe...
Die Frage ist halt, was ihr jetzt gerade machen könnte, um den Baufortschritt herbeizuführen, ohne den Vergleich zu gefährden und das komplett ohne anwaltliche Beratung ist doch etwas gefährlich.
Tja und wenn er dann Insolvenz anmeldet, aufgrund der Vertragsstrafen, Gerichtskosten etc. passiert was?
Wenn er jetzt schon Vertragsstrafe + Gerichtskosten gezahlt hat, dann ist das ja keine kleine Summe...
Die Frage ist halt, was ihr jetzt gerade machen könnte, um den Baufortschritt herbeizuführen, ohne den Vergleich zu gefährden und das komplett ohne anwaltliche Beratung ist doch etwas gefährlich.
Hausbau2019 schrieb:
er schießt sich doch selber ab.
Tja und wenn er dann Insolvenz anmeldet, aufgrund der Vertragsstrafen, Gerichtskosten etc. passiert was?
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