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ᐅ Bewertung Wandaufbau - Stahlskelett Fertighaus


Erstellt am: 26.11.18 17:23

M
MarkusK8
26.11.18 17:23
Hallo Zusammen,

wir überlegen aktuell für den Bau unseres Einfamilienhaus einen Fertighausanbieter zu wählen, welcher auf vorgefertigte Stahlskelett Module setzt.

Dies hätte für uns aus Bauherrensicht mehrere Vorteile:
  • Sehr kurze Bauzeit auf dem Grundstück selbst, welches weit entfernt von unserem aktuellen Wohnort liegt.
  • Mehr Haus für das gleiche Budget
  • Die notwendige Tiefengründung samt Erdarbeiten wird deutlich günstiger, da Bodenplatte entfällt (Punktfundamentierung möglich) und Gewicht des Hauses vergleichsweise gering ist.
Natürlich bin ich skeptisch, da es sonst kaum Anbieter gibt die so etwas anbieten und möchte vermeiden, dass sich in der Konstruktion selbst ein größerer prinzipieller Fehler versteckt.
Subjektiv konnten wir als Laien bei der Besichtigung eines Kundenhauses keine offensichtliche Nachteile (Hellhörigkeit o.ä. feststellen).

Deshalb die Frage, ob hier jemand den verwendeten Wandaufbau bewerten könnte. Versprochen wird ein KFW40 Standard, der sozusagen serienmäßig erreicht wird.

Außenwand (von innen nach außen) (U=0,091):
  • Gipskarton 12,5mm
  • OSB Platte 12mm
  • Vorbauwand 75mm
  • ISUM Folie
  • Zink
  • Isopaneele F90 PIR (120mm)
  • Zink
  • Luft
  • Zink
  • Fassadenverkleidung (60mm)
  • Zink


Dach (Flachdach von innen nach außen) (U=0,134):
  • Gipskarton 12,5mm
  • OSB Platte 12mm
  • Installationsebene 50mm
  • ISUM Folie
  • Luft
  • PU Schaum (100mm)
  • Stahl (2mm)


Boden (Aufgeständert auf Punktfundamenten von innen nach außen) (U=0,132):
  • Parkett (14mm)
  • Hartschaum XPS (40mm)
  • MDF (20mm)
  • ISUM Folie
  • Zink
  • PU Schaum (120mm)
  • Zink

Mir geht es bei der Bewertung des Aufbaus nicht unbedingt darum, ob hier die absolut bestmögliche Aufbau bzgl. Dämmung gewählt wird, da wir diese eh nicht beeinflussen können und KFW40 für uns völlig ausreicht, sondern eher darum ob er irgendwelche Fallstricke / NoGos beinhaltet, welche später zu teurer Sanierung führen könnten.

Auch evtl. kritische Fragen, die man dem Hersteller zu dem Aufbau stellen könnte wären für mich interessant.

Hier noch ein paar Randbedingungen dazu:
  • Bauort: Südbayern
  • Auf dem Dach würde noch ein flaches Satteldach für die Baugenehmigung aufgesetzt, welches aber keine weitere Funktion hat.
  • Es soll eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung verbaut werden.
Vielen Dank schon einmal im Voraus!

Grüße,
Markus
C
Caspar2020
27.11.18 08:07
MarkusK8 schrieb:

  • Gipskarton 12,5mm
  • OSB Platte 12mm
  • Vorbauwand 75mm
  • ISUM Folie
  • Zink
  • Isopaneele F90 PIR (120mm)
  • Zink
  • Luft
  • Zink
  • Fassadenverkleidung (60mm)
  • Zink

Also, verstehen kann man den Aufbau aufgrund der Beschreibung nicht. Ich gehe stark davon aus, das außen jetzt kein Zinkblech ist (in deiner Auflistung aber Zink als letztes vorkommt), Auch das mehrmalige auflisten von Zink.... Zink in reiner Form wird es wohl nicht sein, oder?

Gibt es ne Fußbodenheizung?
Und ist das ganze ein Bungalow oder mehrgeschossig?
M
MarkusK8
27.11.18 09:07
Also bei den Zink Positionen handelt es sich letztendlich um zwei verzinkte Sandwichpaneele. Einmal Sandwich mit F90 PIR (120mm) als Dämmung und einmal Sandwich mit der Fassadenverkleidung (60mm) als zusätzliche Dämmung und Optik (Ähnlich der grauen Fassade, die auf der Startseite der Fa. Kingspan zu sehen ist).

Die Firma schlägt aktuell den Einbau einer Infrarotheizung an Wand oder Decke vor. (Die Nachteile dieser Heizform inkl. der um mehrere Faktoren niedrigeren Effizienz ggü. einer Wärmepumpe sind mir bekannt)

Der oben genannte Aufbau bezieht sich auf einen Bungalow (sprich nur Außenwände). Wir planen sehr wohl ein Obergeschoss. Hier habe ich aber noch keine Infos bekommen wie dann der Aufbau der Zwischendecke wäre.
C
Caspar2020
27.11.18 09:42
MarkusK8 schrieb:
Aufgeständert auf Punktfundamenten von innen nach außen

Das verstehe ich nicht. Liegen die PU elemente nicht auf dem Erdreich/Schotterbett?
Und ich würde persönlich nie auf eine Fußbodenheizung verzichten; einfach aus komfort gründen.

Von den Dämmwerten hört sich das nett an, aber ich fürchte Akustik/Schall könnte ein Problem sein. Das wird normalerweise durch Masse kompensiert.

Hattet ihr die Gelegenheit ein Haus in dieser Bauart schon besichtigt?
M
MarkusK8
27.11.18 12:43
Caspar2020 schrieb:
Das verstehe ich nicht. Liegen die PU elemente nicht auf dem Erdreich/Schotterbett?

Nein das gesamte Haus ist sozusagen auf dem Stahlskelett aufgeständert auf Pfählen, da sowieso eine Tiefengründung nötig ist. Der Boden unter dem Haus hat keine tragende Funktion und unmittelbar unter dem PU Sandwich wäre Luft.

Mit der Fußbodenheizung geb ich dir Recht. Hier ist es letztendlich ein Budgetthema, da bei dieser Bauweise sehr viel Geld gespart werden kann wenn in den meisten Modulen, überhaupt keine wasserführenden Systeme verbaut sind.

Wie gesagt waren wir in einem Bungalow, in dem wir nix auffälliges feststellen konnten. Ziel ist noch eine zeitnahe Besichtigung eines 2 Stöckigen Einfamilienhaus.

Ich versuche eine unabhängige Einschätzung zu bekommen, ob der Wandaufbau auch funktionieren kann. Ich habe nämlich immer etwas die Sorge, dass der Bauherr als Laie mit Dämmwerten beeindruckt werden soll aber eben der Wandaufbau in Realität aus Sicht eines Experten evtl nicht sinnvoll bzw. anfällig für Schimmel o.ä. ist.
C
Caspar2020
27.11.18 12:47
MarkusK8 schrieb:

  • Parkett (14mm)
  • Hartschaum XPS (40mm)
  • MDF (20mm)
  • ISUM Folie
  • Zink
  • PU Schaum (120mm)
  • Zink
MarkusK8 schrieb:
Nein das gesamte Haus ist sozusagen auf dem Stahlskelett aufgeständert auf Pfählen

Das muss aber ne Menge Pfähle bzw. kleiner Raster sein. Eigentlich liegen PU/XPS gerne vollflächig auf.
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