Hallo liebes Forum.
Wir sind nicht nur neu hier, wir stehen auch ganz am Anfang unserer Bauüberlegungen. Aktuell wird der Erwerb eines Grundstücks notariell abgeschlossen.
Das Grundstück hat uns auf Anhieb begeistert, ohne dass wir all zu konkrete Überlegungen iS von "wie bebauen" hatten. Wir sind nun am Anfang der Planungsphase / Orientierungsfindung.
Angehängte Skizzen sind das Resultat erster Überlegungen und eines ersten Gesprächs mit einer Hausbaufirma.
Aktuell sind wir für jede Anregung / Überlegung / geteilte Praxiserfahrung dankbar, die uns Irrwege erspart.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks - 680qm
Hang - geringfügig abfallend, ca. 1,5 - 2m über die gesamte Grundstückstiefe, ebenerdig zur Straße hin
Grundflächenzahl - 0,4
Geschossflächenzahl - 0,8
Anzahl Stellplatz - einer vor der Garage, 5m vorgeschrieben
Geschossigkeit - 1,5 Geschosse, 2 Geschosse zulässig
Dachform - Neigung 30-48 Grad, max. 0,87 Drempel, dunkelfarbig vorgeschrieben
Ausrichtung - Nord / Süd gem. Skizzen
Anforderungen der Bauherren
Bauen auf Bodenplatte
2 Personen, Kinderplanung begonnen (max. 2), 4 Essplätze
- Büro als reines und alternativloses Homeoffice im EG (ca. 11m2, eine lange Wand ohne Fenster nötig)
- 2 Bäder mit Duschen (EG G-WC mit Dusche und DG Hauptbad) -> 2 Hunde
- Chefin will eine Speisekammer an / bei der Küche und lässt sich davon auch nicht abbringen
- eher konservative Bauweise, keine besonderen Anforderungen
Garage, Carport - In den Skizzen ist eine 3x7m Garage mit Tür hinten rechts um auf die Terrasse / in den Garten zu kommen
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Grobes, erstes Planungsgespräch mit Massivhausfirma
Preisschätzung lt Architekt/Planer - 255k Haus, 30k Baunebenkosten, 50k Grundstück, 13k Garage
Summe inkl. Nebenkosten - rd. 350.000 Euro
favorisierte Heiztechnik: unschlüssig (Wärmepumpe LW und Fußbodenheizung ist im "angebotenen" Haus inkludiert)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
Das sind schon die "essentiellen" Vorgaben, da ist kein "Verzicht" mehr drin, ohne dass mich die Chefin irgendwo im Garten verbuddelt.



Wir sind nicht nur neu hier, wir stehen auch ganz am Anfang unserer Bauüberlegungen. Aktuell wird der Erwerb eines Grundstücks notariell abgeschlossen.
Das Grundstück hat uns auf Anhieb begeistert, ohne dass wir all zu konkrete Überlegungen iS von "wie bebauen" hatten. Wir sind nun am Anfang der Planungsphase / Orientierungsfindung.
Angehängte Skizzen sind das Resultat erster Überlegungen und eines ersten Gesprächs mit einer Hausbaufirma.
Aktuell sind wir für jede Anregung / Überlegung / geteilte Praxiserfahrung dankbar, die uns Irrwege erspart.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks - 680qm
Hang - geringfügig abfallend, ca. 1,5 - 2m über die gesamte Grundstückstiefe, ebenerdig zur Straße hin
Grundflächenzahl - 0,4
Geschossflächenzahl - 0,8
Anzahl Stellplatz - einer vor der Garage, 5m vorgeschrieben
Geschossigkeit - 1,5 Geschosse, 2 Geschosse zulässig
Dachform - Neigung 30-48 Grad, max. 0,87 Drempel, dunkelfarbig vorgeschrieben
Ausrichtung - Nord / Süd gem. Skizzen
Anforderungen der Bauherren
Bauen auf Bodenplatte
2 Personen, Kinderplanung begonnen (max. 2), 4 Essplätze
- Büro als reines und alternativloses Homeoffice im EG (ca. 11m2, eine lange Wand ohne Fenster nötig)
- 2 Bäder mit Duschen (EG G-WC mit Dusche und DG Hauptbad) -> 2 Hunde
- Chefin will eine Speisekammer an / bei der Küche und lässt sich davon auch nicht abbringen
- eher konservative Bauweise, keine besonderen Anforderungen
Garage, Carport - In den Skizzen ist eine 3x7m Garage mit Tür hinten rechts um auf die Terrasse / in den Garten zu kommen
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Grobes, erstes Planungsgespräch mit Massivhausfirma
Preisschätzung lt Architekt/Planer - 255k Haus, 30k Baunebenkosten, 50k Grundstück, 13k Garage
Summe inkl. Nebenkosten - rd. 350.000 Euro
favorisierte Heiztechnik: unschlüssig (Wärmepumpe LW und Fußbodenheizung ist im "angebotenen" Haus inkludiert)
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
Das sind schon die "essentiellen" Vorgaben, da ist kein "Verzicht" mehr drin, ohne dass mich die Chefin irgendwo im Garten verbuddelt.
P
polydeikes18.08.18 14:01Ich glaube, der Frau des Hauses gefiel im ursprünglichen Grundriss va. die Flügeltür.
Du hast sicherlich erheblich mehr Erfahrung. Ich als völliger Neuling sehe jetzt bspw. kein sonderliches Problem in der einen schrägen Wand.
Das Problem im Ursprungsgrundriss ist die Speisekammer. Die kann eigentlich nur dahin, wo ich hier rot gekritzelt habe. Und das ggf. zu Lasten des Büros, wo ich aber mind. eine Wand mit 2,5m + brauche (ohne Fenster).
Zudem muss die Dusche dann unten noch irgendwie ins G-WC rein.

Du hast sicherlich erheblich mehr Erfahrung. Ich als völliger Neuling sehe jetzt bspw. kein sonderliches Problem in der einen schrägen Wand.
Das Problem im Ursprungsgrundriss ist die Speisekammer. Die kann eigentlich nur dahin, wo ich hier rot gekritzelt habe. Und das ggf. zu Lasten des Büros, wo ich aber mind. eine Wand mit 2,5m + brauche (ohne Fenster).
Zudem muss die Dusche dann unten noch irgendwie ins G-WC rein.
polydeikes schrieb:
Ich glaube, der Frau des Hauses gefiel im ursprünglichen Grundriss va. die Flügeltür.
....
Das Problem im Ursprungsgrundriss ist die Speisekammer. Die kann eigentlich nur dahin, wo ich hier rot gekritzelt habe. Und das ggf. zu Lasten des Büros, wo ich aber mind. eine Wand mit 2,5m + brauche (ohne Fenster).
Zudem muss die Dusche dann unten noch irgendwie ins G-WC rein.Der Ursprungsgrundriss bei Dir im Eingangspost.
Wenn man schreibt, dass sie zu lang ist, dann muss sie vorhanden sein 😉
Ne Flügeltür geht auch in einer geraden Wand, aber viele sagen, dass sie unpraktisch ist.
kaho674 schrieb:
Andererseits ist es natürlich sehr viel teurer, 2 Vollgeschosse zu bauen.Um es mit den Bremer Stadtmusikanten zu sagen: "etwas besseres als einen vor einen 87 cm Kniestock gepfriemelten Drempel finden wir überall".Was soll an den gerade aufstrebenden Wänden teurer sein ? - und mittels "Staffelgeschoss" läßt sich dennoch ein Anderthalbgeschosser bauen, wenn man oben weniger Fläche verwenden kann als unten.
Bei der Ausschau nach Inspirationsgrundrissen muß man beachten, eine Nummer kleiner zu suchen, wenn man oben ein gerades Vollgeschoss hinvariiert.
Schräge Wände finde ich nicht schlimm, aber irgendwie 90er ;-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant schrieb:
Was soll an den gerade aufstrebenden Wänden teurer sein ? - und mittels "Staffelgeschoss" läßt sich dennoch ein Anderthalbgeschosser bauen, wenn man oben weniger Fläche verwenden kann als unten.Ich mag mich irren, aber ich denke schon, dass ein Staffelgeschoss erheblich teurer als ein schlichtes Satteldach ist. Schließlich hat man ja sofort mehrere irgend geartete Dachflächen, die geplant, berechnet und gebaut werden wollen.kaho674 schrieb:
aber ich denke schon, dass ein Staffelgeschoss erheblich teurer als ein schlichtes Satteldach ist. Schließlich hat man ja sofort mehrere irgend geartete Dachflächen,Das sehe ich ebenso. Ich wollte auch nur darauf hinweisen, daß Geradwandgeschosse und Ober-Nichtvoll-Geschoss sich nicht ausschließen. Den Königsweg sehe auch ich beim Zweigeschosser in der Variante der Flächenverteilung "OG wie EG", klassisch mit kongruenten Außenwänden. Dann natürlich mit kleinerer Grundfläche als beim Anderthalbgeschosser.kaho674 schrieb:
Doppeltür möglich.Bei Deinem Grundrissvorschlag muß ich schmunzeln - der sieht ein bißchen aus, wie eine gelungenere Grundlage für https://www.hausbau-forum.de/threads/grundrissoptimierung-stadtvilla-180m2-mit-visualisierungen.28529/ - und im Vergleich zu Polydeikes´ erstem Ansatz (und angesichts seines Grundstückes) finde ich es so ein bißchen zu brav.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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