ᐅ Hausbau noch im Oktober beginnen?
Erstellt am: 14.10.17 13:35
Bei uns ging es durch div Verzögerungen auch erst im Oktober los. Wir bauen in Mittelhessen. Morgen kommt unser Keller und die Woche drauf wird mit dem Mauern des EGs begonnen. Vor Weihnachten soll der Rohbau dann komplett zu sein. Mal schauen wie es dann mit dem Estrich hinhaut
Ich finde es sogar vorteilhaft, im Herbst zu beginnen, da der Rohbau über den Winter dann gut trocknen kann. Vor allem aber zieht ihr dann vermutlich im Sommer ein und nicht bei -20 Grad 😉 Und die Estrichaufheizphase läuft auch bei wärmeren Außentemps. was kein zu verachtender Kostenfaktor ist.
SpeedyG schrieb:
...da der Rohbau über den Winter dann gut trocknen kann.Ist das heutzutage überhaupt noch relevant? Ich meine mal gehört zu haben, dass der Feuchtigkeitseintrag beim Mauern heute bei weitem nicht mehr so groß ist wie früher.
Unabhängig davon, der Punkt mit dem Estrich und vor allem Einzug im Sommer ist gut [emoji4]
R
RobsonMKK16.10.17 14:20ruppsn schrieb:
Ist das heutzutage überhaupt noch relevant?Nicht relevant, es wird im Dünnbett gearbeitet oder gar geklebt.ruppsn schrieb:
der Punkt mit dem Estrich und vor allem Einzug im Sommer ist gutFinde ich eher gegenteilig...Sommer bedeutet hohe Luftfeuchtigkeit und schlechte Estrichtrocknung. Dazu kommt, im Herbst oder Winter das Aufheizprogramm gefahren hat das Haus eine Grundwärme. Die möchte ICH im Sommer nicht haben.die Bauphysik sagt, Estrich im Winter trocknet am Besten.
Kalte Luft kommt ins Haus mit wenig Luftfeuchte, wird dort durch das Heizprogramm erwärmt und kann viel Feuchte aufnehmen.
Beim Querlüften tauscht du dann die warme feuchte Luft gegen die trockene kalte Luft (~35% Luftfeuchtigkeit) im Sommer hat die Luft von Haus aus bei 30 Grad schon 68 ~ 75 % Luftfeuchtigkeit, da hast du lange nicht so viel Aufnahmepotential wie im Winter.
Das ist nebenbei auch der Grund warum ein Kaltboden schimmelt, wenn man immer die Einschubtreppe offen lässt.
Die warme Luft steigt in den Kaltboden, der hat bei Sonneneinstrahlung ~30 Grad und hält viel Feuchtigkeit, Nachts fällt die Temperatur auf zBsp. 10 Grad, die Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit halten, das Wasser kondensiert und geht in die Balken oder Dämmwolle.
Kalte Luft kommt ins Haus mit wenig Luftfeuchte, wird dort durch das Heizprogramm erwärmt und kann viel Feuchte aufnehmen.
Beim Querlüften tauscht du dann die warme feuchte Luft gegen die trockene kalte Luft (~35% Luftfeuchtigkeit) im Sommer hat die Luft von Haus aus bei 30 Grad schon 68 ~ 75 % Luftfeuchtigkeit, da hast du lange nicht so viel Aufnahmepotential wie im Winter.
Das ist nebenbei auch der Grund warum ein Kaltboden schimmelt, wenn man immer die Einschubtreppe offen lässt.
Die warme Luft steigt in den Kaltboden, der hat bei Sonneneinstrahlung ~30 Grad und hält viel Feuchtigkeit, Nachts fällt die Temperatur auf zBsp. 10 Grad, die Luft kann nicht so viel Feuchtigkeit halten, das Wasser kondensiert und geht in die Balken oder Dämmwolle.
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