ᐅ Altbau sanieren - womit fangen wir wie an?
Erstellt am: 21.03.16 22:20
Hallo ihr Lieben da "draußen",
auch wir tragen nun schon 4 Jahre lang den Wunsch nach einem Eigenheim mit uns herum.
Neubau-Altbau / ja-nein? Viele Besichtigungen, Messen, Musterhäuser, etc. weiter steht nun morgen ein Besichtigungstermin eines Altbaus im Heimatdorf meines Mannes an .
Seine Eltern kannten die Besitzer und sind mit deren Kindern zur Schule gegangen.
Aussage: sehr feine Leute 🙂
(Die Tochter verkauft die Immobilie - sie ist eigentlich Maklerin nimmt aber keine Provision)
Wir sind sehr vorsichtige, sorgfältige "Wesen" die es sehr genau durchdenken.
Nun erstmal die Infos zu dem Haus:
Baujahr 1983
Wohnfläche 140qm
Grundstücksfläche 2500 qm voll eingezäunt mit altem Baubestand direkt am Wald
voll unterkellert
Garage, Waschhaus, und zwei kleinere Nebengebäude/Schuppen auf dem Grundstück
Hofeinfahrt gepflastert, Rest gepflegte Grünfläche
beheizt mit Kohle (!!!!!!!)
bewohnt bis 12/2015
Für uns bisher offensichtlich noch zu erledigen:
Notwendig:
neue Heizung
neue Fenster/Türen
neues Dach - am liebsten "Dachumbau" (Gaube, oder vollwertiges Geschoss)
neue Bäder (Gäste-WC und Familienbad)
neue Küche
neue Böden
Wände versetzen/Trockenbau
Wünsche:
und wenn man träumen darf einen eventuellen Anbau - je nach Finanzierungsspielraum
und (da das Haus relativ hoch steht) eine Aufschüttung, sodass man vom Wohnzimmer über eine Terrasse in den Garten gehen kann (bisher ist der Garten nur von vorne oder eben durch den Keller zu begehen)
KAUFPREIS:
Grundstück inklusive Haus 57.000 Euro Verhandlungsbasis
Einen Architekten haben wir bereits angeschrieben. Wir erhoffen uns von Ihm eine genaue Planung und Kalkulierung der Kosten.
Wir haben einige Gewerke in der Familie (Sanitär, Heizung, Fliesenleger, Ofenbauer, etc.) also findet einiges in Eigenleistung statt bzw. der Einkaufspreis der Materialien sinkt.
Auch haben wir uns bereits über Fördermöglichkeiten schlau gemacht - da gibt es ja so einiges. ;-)
Warum ich hier schreibe....
Wir brauchen DIE Geheimtipps. 🙂 Was ist zwingend zu beachten??? Was hättet ihr als Erfahrene lieber vorher gewusst?
Und könnt ihr einschätzen was finanziell oben drauf kommt? Sprich welche Kreditsumme würdet Ihr aufnehmen? Das es von vielem weiterem abhängt ist mir klar - möchte mir nur mal einen Überblick verschaffen! Sind wir naiv wenn wir denken wir kommen mit insgesamt 180.000-200.000 Euro aus??
Freue mich von euch zu hören!
Viele liebe Grüße
auch wir tragen nun schon 4 Jahre lang den Wunsch nach einem Eigenheim mit uns herum.
Neubau-Altbau / ja-nein? Viele Besichtigungen, Messen, Musterhäuser, etc. weiter steht nun morgen ein Besichtigungstermin eines Altbaus im Heimatdorf meines Mannes an .
Seine Eltern kannten die Besitzer und sind mit deren Kindern zur Schule gegangen.
Aussage: sehr feine Leute 🙂
(Die Tochter verkauft die Immobilie - sie ist eigentlich Maklerin nimmt aber keine Provision)
Wir sind sehr vorsichtige, sorgfältige "Wesen" die es sehr genau durchdenken.
Nun erstmal die Infos zu dem Haus:
Baujahr 1983
Wohnfläche 140qm
Grundstücksfläche 2500 qm voll eingezäunt mit altem Baubestand direkt am Wald
voll unterkellert
Garage, Waschhaus, und zwei kleinere Nebengebäude/Schuppen auf dem Grundstück
Hofeinfahrt gepflastert, Rest gepflegte Grünfläche
beheizt mit Kohle (!!!!!!!)
bewohnt bis 12/2015
Für uns bisher offensichtlich noch zu erledigen:
Notwendig:
neue Heizung
neue Fenster/Türen
neues Dach - am liebsten "Dachumbau" (Gaube, oder vollwertiges Geschoss)
neue Bäder (Gäste-WC und Familienbad)
neue Küche
neue Böden
Wände versetzen/Trockenbau
Wünsche:
und wenn man träumen darf einen eventuellen Anbau - je nach Finanzierungsspielraum
und (da das Haus relativ hoch steht) eine Aufschüttung, sodass man vom Wohnzimmer über eine Terrasse in den Garten gehen kann (bisher ist der Garten nur von vorne oder eben durch den Keller zu begehen)
KAUFPREIS:
Grundstück inklusive Haus 57.000 Euro Verhandlungsbasis
Einen Architekten haben wir bereits angeschrieben. Wir erhoffen uns von Ihm eine genaue Planung und Kalkulierung der Kosten.
Wir haben einige Gewerke in der Familie (Sanitär, Heizung, Fliesenleger, Ofenbauer, etc.) also findet einiges in Eigenleistung statt bzw. der Einkaufspreis der Materialien sinkt.
Auch haben wir uns bereits über Fördermöglichkeiten schlau gemacht - da gibt es ja so einiges. ;-)
Warum ich hier schreibe....
Wir brauchen DIE Geheimtipps. 🙂 Was ist zwingend zu beachten??? Was hättet ihr als Erfahrene lieber vorher gewusst?
Und könnt ihr einschätzen was finanziell oben drauf kommt? Sprich welche Kreditsumme würdet Ihr aufnehmen? Das es von vielem weiterem abhängt ist mir klar - möchte mir nur mal einen Überblick verschaffen! Sind wir naiv wenn wir denken wir kommen mit insgesamt 180.000-200.000 Euro aus??
Freue mich von euch zu hören!
Viele liebe Grüße
Guten Abend,
Was mir jetzt spontan einfallen würde, ist die Grundsubstanz der Immobilie. Ich kenne zwar jetzt nicht Lage und Standort, auch nicht die allgemeinen Preise, aber was mich etwas stutzig werden ließe, ist der Kaufpreis im Verhältnis zur Grundstücksgröße und Wohnfläche. Ich würde die Immobilie begutachten lassen. Kann mich auch täuschen.
Ferner sollte berücksichtigt werden, in welchem Umfang überhaupt umgebaut werden kann(Statik).
Auf:"Sehr feine Leute" wenn ich das so sagen darf, würde ich mich allein nicht verlassen wollen.
Gesendet mit'm Handapparat
Was mir jetzt spontan einfallen würde, ist die Grundsubstanz der Immobilie. Ich kenne zwar jetzt nicht Lage und Standort, auch nicht die allgemeinen Preise, aber was mich etwas stutzig werden ließe, ist der Kaufpreis im Verhältnis zur Grundstücksgröße und Wohnfläche. Ich würde die Immobilie begutachten lassen. Kann mich auch täuschen.
Ferner sollte berücksichtigt werden, in welchem Umfang überhaupt umgebaut werden kann(Statik).
Auf:"Sehr feine Leute" wenn ich das so sagen darf, würde ich mich allein nicht verlassen wollen.
Gesendet mit'm Handapparat
Aber noch mal ganz blöd gefragt... wie würde so eine Begutachtung denn ablaufen?
Ich frage den Eigentümer also morgen, ob wir zu einem anderen Zeitpunkt mit dem Architekten/Bauplanungsbetrieb besichtigen dürfen? Dieser erstellt mir dann einen Überblick über Kosten und Erneuerungen/Veränderungen/Umbauten etc. und schickt uns eine Rechnung.
Muss der Eigentümer dem zustimmen?
Was kostet denn so eine Begutachtung?
Ich frage den Eigentümer also morgen, ob wir zu einem anderen Zeitpunkt mit dem Architekten/Bauplanungsbetrieb besichtigen dürfen? Dieser erstellt mir dann einen Überblick über Kosten und Erneuerungen/Veränderungen/Umbauten etc. und schickt uns eine Rechnung.
Muss der Eigentümer dem zustimmen?
Was kostet denn so eine Begutachtung?
B
Bauexperte22.03.16 00:24Guten Abend,
Wenn eine Bestandsimmobilie gekauft werden soll, empfiehlt es sich immer, Sachverstand (Sachverständiger) zu beauftragen. Nach Möglichkeit Sachverstand mit dem aktuellen Erfahrungsschatz, passend zum möglichen Kaufobjekt.
Du kannst als Laie vlt. noch beurteilen, ob ein Fenster oder nur dessen Dichtung ausgetauscht werden muß. Bei bspw. Mauerwerksschäden dürfte sich Dein persönlicher Sachverstand auf das Allgemeinwissen der allermeisten Menschen beschränken. Ebenso wenig dürftest Du um die Zusammenhänge Haus BJ 83 und passendem Fensterersatz wissen. Das ist alles völlig normal; wir Laien haben seltenst mit der fachlichen Beurteilung von Bestandsimmobilien zu tun. Sträflich wird es jedoch dann, wenn teure Schäden nach der Beurkundung auftauchen, denn überwiegend steht im Notarvertrag "gekauft, wie gesehen". Diese Formulierung schützt den Verkäufer zwar nicht vor den Folgen arglistischer Täuschung; ärgerlich ist aber allemal jede Investition, deren Umfang bei Finanzierungszusage durch die Bank nicht bekannt war.
Die Kosten für eine solche Begehung schwanken, je nachdem, welchen Fachmann Du beauftragst; insofern ist es schwierig den genauen Kostenumfang zu benennen. Aber - was bedeuten schon € 1.000,00 im Vorfeld, wenn sie Dir später mehrere Tausend Euronen einsparen helfen 😉
Grüße, Bauexperte
ninres schrieb:wenn doch morgen ein "Experte" dabei ist, verstehe ich Deine nachfolgende Frage nicht ...?
Bei der Besichtigung morgen ist ein Experte dabei.
ninres schrieb:natürlich muß der Eigentümer zustimmen; schließlich handelt es sich beim Objekt Deiner Begierde um _dessen_ Eigentum. Du möchtest doch sicher auch gefragt werden, ob mal eben ein Fremder durch Deine "4 Wände" wandeln darf?
Aber noch mal ganz blöd gefragt... wie würde so eine Begutachtung denn ablaufen?
Ich frage den Eigentümer also morgen, ob wir zu einem anderen Zeitpunkt mit dem Architekten/Bauplanungsbetrieb besichtigen dürfen? Dieser erstellt mir dann einen Überblick über Kosten und Erneuerungen/Veränderungen/Umbauten etc. und schickt uns eine Rechnung.
Muss der Eigentümer dem zustimmen?
Was kostet denn so eine Begutachtung?
Wenn eine Bestandsimmobilie gekauft werden soll, empfiehlt es sich immer, Sachverstand (Sachverständiger) zu beauftragen. Nach Möglichkeit Sachverstand mit dem aktuellen Erfahrungsschatz, passend zum möglichen Kaufobjekt.
Du kannst als Laie vlt. noch beurteilen, ob ein Fenster oder nur dessen Dichtung ausgetauscht werden muß. Bei bspw. Mauerwerksschäden dürfte sich Dein persönlicher Sachverstand auf das Allgemeinwissen der allermeisten Menschen beschränken. Ebenso wenig dürftest Du um die Zusammenhänge Haus BJ 83 und passendem Fensterersatz wissen. Das ist alles völlig normal; wir Laien haben seltenst mit der fachlichen Beurteilung von Bestandsimmobilien zu tun. Sträflich wird es jedoch dann, wenn teure Schäden nach der Beurkundung auftauchen, denn überwiegend steht im Notarvertrag "gekauft, wie gesehen". Diese Formulierung schützt den Verkäufer zwar nicht vor den Folgen arglistischer Täuschung; ärgerlich ist aber allemal jede Investition, deren Umfang bei Finanzierungszusage durch die Bank nicht bekannt war.
Die Kosten für eine solche Begehung schwanken, je nachdem, welchen Fachmann Du beauftragst; insofern ist es schwierig den genauen Kostenumfang zu benennen. Aber - was bedeuten schon € 1.000,00 im Vorfeld, wenn sie Dir später mehrere Tausend Euronen einsparen helfen 😉
Grüße, Bauexperte
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