ᐅ Zusätzliche Innendämmung Lagerhalle
Erstellt am: 03.12.24 09:49
Simon-18904.12.24 12:55
Hallo,
wenn die bestehende Unterkonstruktion nicht ausreichend ist, bleibt eigentlich nur der komplette Austausch der Wandverkleidung übrig. Alte Wand weg, umlaufenden Sockel mit HTU-Schiene zur Befestigung der neuen Sandwichwand betonieren lassen. Je nach Verlegerichtung der Sandwichwand werden noch Wandriegel benötigt.
Dann kann je nach Lust / Laune / Bedarf eine entsprechend hohe Kerndicke der Sandwichpaneele gewählt werden.
Wie ist denn der genaue Dachaufbau des modernisierten Daches? Tragschale mit XXXmm Dämmung und PE-Folie? Sandwichpaneele als Dach? Vorgehängte Rinne oder umlaufende Attika? Entwässerung außen- oder innenliegende Entwässerung?
Gibt es Konstruktionspläne der bestehenden Halle?
wenn die bestehende Unterkonstruktion nicht ausreichend ist, bleibt eigentlich nur der komplette Austausch der Wandverkleidung übrig. Alte Wand weg, umlaufenden Sockel mit HTU-Schiene zur Befestigung der neuen Sandwichwand betonieren lassen. Je nach Verlegerichtung der Sandwichwand werden noch Wandriegel benötigt.
Dann kann je nach Lust / Laune / Bedarf eine entsprechend hohe Kerndicke der Sandwichpaneele gewählt werden.
Wie ist denn der genaue Dachaufbau des modernisierten Daches? Tragschale mit XXXmm Dämmung und PE-Folie? Sandwichpaneele als Dach? Vorgehängte Rinne oder umlaufende Attika? Entwässerung außen- oder innenliegende Entwässerung?
Gibt es Konstruktionspläne der bestehenden Halle?
Rdnahe8006.12.24 16:56
Danke für die Infos bisher. Habe die Tage genutzt um mir weitere Möglichkeiten aufzuzeichnen.
Habe jetzt von Innen ein Stück blech rausgetrennt. Das Blech "steht" allein für sich und kann entfernt werden.
Dahinter kommt dann das Ständerwerk zur Befestigung der Trapezbleche außen. Die Isolierung ist dazwischen geklemmt.
Es sind 8cm Wolle. Anbei ein Foto.
Da ich im Raum sowieso ca. 24cm Aufbauten zur Außenwand habe durch die Verkleidung der Stahlträger wäre mein Plan jetzt.
Blech innen komplett entfernen. Ytong 17,5cm plan zu den Aufbauten mauern.
Dann hätte ich eine Luftschicht von ca. 8cm. Diese dann entweder so lassen oder auch mit Wolle ausfüllen.
Wenn das alles nicht funktioniert bleibt nur die Variante die Außenwand komplett zu entfernen.
Isolierung könnte dann an den vorhandenen Wänden montiert werden und von außen verputzt.
Ich würde aber gerne die Außenwand stehen lassen.

Habe jetzt von Innen ein Stück blech rausgetrennt. Das Blech "steht" allein für sich und kann entfernt werden.
Dahinter kommt dann das Ständerwerk zur Befestigung der Trapezbleche außen. Die Isolierung ist dazwischen geklemmt.
Es sind 8cm Wolle. Anbei ein Foto.
Da ich im Raum sowieso ca. 24cm Aufbauten zur Außenwand habe durch die Verkleidung der Stahlträger wäre mein Plan jetzt.
Blech innen komplett entfernen. Ytong 17,5cm plan zu den Aufbauten mauern.
Dann hätte ich eine Luftschicht von ca. 8cm. Diese dann entweder so lassen oder auch mit Wolle ausfüllen.
Wenn das alles nicht funktioniert bleibt nur die Variante die Außenwand komplett zu entfernen.
Isolierung könnte dann an den vorhandenen Wänden montiert werden und von außen verputzt.
Ich würde aber gerne die Außenwand stehen lassen.
BungaSeppel07.12.24 13:15
Ich würde an deiner Stelle ein paar Hunderter in die Hand nehmen und einen Bauphysiker das einmal durchrechnen lassen. Oft scheitert so etwas daran, dass man nicht genau weiß, was im Bestand alles für Überraschungen lauern, bei dir hört es sich aber so an, als wüsste man das meiste bzw. wäre es kein Problem, einfach mal eins Stück bestand zu öffnen und reinzuschauen. Damit wäre es für einen Bauphysiker sicherlich ein Kinderspiel, zumindest eine solide Einschätzung abzugeben, ob Tauwassergefahr droht oder nicht.
Was ich nicht machen würde: einen ausführenden Handwerksbetrieb fragen, wie es gemacht werden soll, es sei denn, sie übernehmen Gewährleistung über mehr als 5 Jahre, dass feuchtetechnisch nichts passiert - was sie sicherlich nicht tun werden.
Hier herrscht oft eben die Einschätzung „Haben wir schon zehn mal so gemacht, ist noch nie was passiert“. Aber welcher Handwerker wird denn 15 Jahre nach Ausführung dafür zur Rechenschaft gezogen, dass eine Wand schimmelt? Und derlei Schäden sind nach Ablauf der 5 jährigen Gewährleistung zwar gegebenenfalls schon eingetreten, aber am seltensten bemerkt worden. Wer öffnet schon kurz vor Ablauf der Gewährleistung die Wand, um zu schauen, ob die Idee mit dem weglassen der Dampfsperre damals funktioniert hat?
Was ich nicht machen würde: einen ausführenden Handwerksbetrieb fragen, wie es gemacht werden soll, es sei denn, sie übernehmen Gewährleistung über mehr als 5 Jahre, dass feuchtetechnisch nichts passiert - was sie sicherlich nicht tun werden.
Hier herrscht oft eben die Einschätzung „Haben wir schon zehn mal so gemacht, ist noch nie was passiert“. Aber welcher Handwerker wird denn 15 Jahre nach Ausführung dafür zur Rechenschaft gezogen, dass eine Wand schimmelt? Und derlei Schäden sind nach Ablauf der 5 jährigen Gewährleistung zwar gegebenenfalls schon eingetreten, aber am seltensten bemerkt worden. Wer öffnet schon kurz vor Ablauf der Gewährleistung die Wand, um zu schauen, ob die Idee mit dem weglassen der Dampfsperre damals funktioniert hat?
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