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ᐅ zentrale Lüftungsanlage - Feuchtigkeitsrückgewinnung nötig?


Erstellt am: 30.12.19 16:17

Mottenhausen09.01.20 09:31
Am meißten erschrocken bin ich über die Luftwechselraten, die man hier so zu lesen bekommt.

Wer empfiehlt 0,5/h. Bei unserem Haus (ca. 425m³ Luftvolumen) würde das ja einen Volumenstrom von über 200m³/h bedeuten. Bei solchen Fantasiewerten (wer in aller Welt empfiehlt so absurde Werte heutzutage noch?) wundert mich nicht, dass dabei jegliche Raumfeuchte im Ansatz herausgelüftet wird.

Denkt ihr auch mal an den Stromverbrauch der Anlage und den Wärmeverlust der Anlage? Bei Luftströmen >200m³/h liegt die Wärmerückgewinnung vielleicht noch bei 75...80%, der Rest wird rausgeblasen.

30m³/h pro Person im Haushalt, dann liegt man bei 120³/h im 4-Personen Haushalt und dann erreicht der Wärmetauscher auch seine 90 - 95% Wärmerückgewinnung, mit der der Hersteller wirbt. Der Energieverbrauch des Gebläses sinkt exponentiell (Stichwort Störmungswiederstände / Bernoulli / exponentielle Steigerung mit der Störmungsgeschwindigkeit...) und die Raumfeuchte sinkt auch ohne Enthalpietauscher nicht absurd ab.

Am Besten Tagesprogramme einstellen mit gesteigerter Lüftung während Mahlzeiten/Duschzeiten usw. Auch Wochentagsabhängig. Unsere Vitovent 300-W bietet da sehr viele Einstellmöglichkeiten. Der Luftwolumenstrom je Lüftungsstufe kann über das Servicemenü kinderleicht kodiert werden, einfach mal ins Handbuch schauen.

Ich bin jetzt im Tagesdurchschnitt (!) bei nur 0,2/h bzw. 85m³/h und CO2 ist rund um die Uhr völlig unkritisch. Was bei manchen vielleicht auch hilft: Die Ausströmer und Absaugungen so einstellen, das die Volumenströme auch zum Raum und zur Leitungslänge passen. Unsere Installateure waren da nicht sehr ordentlich und hatten alles mehr oder weniger nach Gefühl gleich weit geöffnet eingestellt, mit dem Ergebnis, dass die meiste Zirkulation zwischen Wohnzimmer - Hauswirtschaftsraum und Küche stattfand, während in den Schlafräumen kaum Luftwechsel stattfand...
guckuck209.01.20 09:45
Mottenhausen schrieb:

Unsere Installateure waren da nicht sehr ordentlich und hatten alles mehr oder weniger nach Gefühl gleich weit geöffnet eingestellt, mit dem Ergebnis, dass die meiste Zirkulation zwischen Wohnzimmer - Hauswirtschaftsraum und Küche stattfand, während in den Schlafräumen kaum Luftwechsel stattfand...

Unsere Zehnder Anlage würde ca. 2 Stunden lang von Zehnder selbst eingemessen. Gute Sache.
Lumpi_LE09.01.20 09:53
Entscheidender als die Luftwechselrate (Welche sowieso wohl die wenigstens bestimmen können) ist doch die Luftqualität, und kann man am besten mit dem CO2-Wert bestimmen.
ludwig88sta09.01.20 10:07
lesmue79 schrieb:

Mischung der Luft-Ströme auszuschließen ist kommt halt ein meistens ein KVS zum Einsatz welches aber die (Finanziellen-)Grenzen sprengt.

Kann das sein dass die KVS aus diesem Grund nicht für Einfamilienhaus angeboten wird? Ich habe nämlich nichts zu Preisen einer KVS gelesen. Hast du da konkrete Zahlen / Erfahrungen?
lesmue7909.01.20 11:51
KVS macht bei so kleinen Anlagen keinen Sinn. Zumal der Platzbedarf größer wird. Gefühlt macht sowas erst Sinn bei Luftmengen jenseits von 1000 m3/h die für Einfamilienhäuser bissl stark übertrieben wären.
Mottenhausen09.01.20 23:24
Lumpi_LE schrieb:

Entscheidender als die Luftwechselrate (Welche sowieso wohl die wenigstens bestimmen können) ist doch die Luftqualität, und kann man am besten mit dem CO2-Wert bestimmen.

Aber auch gerade da wird viel Alarm um nichts gemacht. Wenn der Nutzer an der Umrechnung von % in ppm scheitert und daher überhaupt keine Relation für den gemessenen CO2 Gehalt hat, bringt das alles ziemlich wenig.

- Tödlich: 8% = 80000ppm
- Unbedenklich: alles unter 2,5% = 25000ppm
- "Wie Frischluft": alles unter 0,15% = 1500ppm
- Frischluft 0,04% = 400ppm

Selbst in einem komplett dichten Schlafzimmer mit 2 Personen und geschlossener Tür wird man kaum eine Konzentrationen über 2500ppm am Ende der Nacht erreichen. Man ist also selbst dann nur bei 10% einer bedenklichen CO2 Konzentration angelangt. Sobald die Tür nur angelehnt ist bleibt man schon bei Max. 1500ppm

Aber nein, die Baubranche kommt natürlich mit einer völlig unanhängigen Studie um die Ecke, wonach in einem 4qm Schlafzimmer schon nach 2h Kopfschmerzengefahr wegen CO2 besteht und man sich doch unbedingt Gedanken über eine aktive Belüftung machen sollte.

Ich finde Kontrollierte-Wohnraumlüftung prinzipiell gut, deshalb haben wir auch eine, aber man sollte sich auch nicht Verrückt machen und das Ding 24/7 auf höchster Stufe laufen lassen um auf Kosten trockener Luft, hohem Stromverbrauch und hohem Wärmeverlust irgendwelche Fantasie-Luftwechselraten zu erzwingen, nur damit das CO2 Messgerät immer möglichst dicht an 400ppm bleibt.
zehnderluftwechselratenraumfeuchtestromverbrauchwärmeverlustwärmerückgewinnungfrischluftschlafzimmertür