ᐅ Wie auf Stromausfall im Winter vorbereiten?
Erstellt am: 09.08.2022 10:20
Pianist 09.08.2022 11:30
Was genau meinst Du denn mit "Geschreibsel"? Ich kann Dir gerade nicht so ganz folgen...
i_b_n_a_n 09.08.2022 11:30
haydee schrieb:
Frankreich mußte letzten Winter schon massiv Strom zum Heizen zukaufen. Jetzt sind noch mehr Kraftwerke vom Netz und der Stromimport steigt. Deswegen verstromen wir unter anderen noch soviel Gas. Das Stromnetz muss stabil bleiben. Die AKW's sind nur zum Teil wegen Hitze und Wassermangel vom Netz genommen, sehr viele sind wegen Mängel wie Risse vom Netz genommen. Was davon wieder im Winter hochgefahren werden kann wissen sie nicht.
Also auch dort wird es kalt im Winter egal ob mit oder ohne Gas aus Russland.
Stromausfall für ein paar Stunden ist ärgerlich - es funktioniert. Fällt er tagelang aus und das nicht nur in einem kleinen Bereich, ist die öffentliche Ordnung das Problem. Da bin ich froh auf dem Land zu sein. Irgendwie bekommt man es gemeinsam hin die Leute satt und warm zu bekommen.puuhh, ich erinnere mich an einen tagelangen, lokal teils wochenlangen! Ausfall von Strom hier im Münsterland. Schnee war zu Eis gefroren auf den Oberleitungen, dann sind deswegen Masten umgeknickt (aus falscher "Sparsamkeit" wurden die nicht oft genug gewartet / stabil gebaut). Aggregate wurdne knapp, Bauernhöfe waren Eisinseln etc. Nicht wirklich schön, auch hier auf dem Lande nicht ... 😳 Scout** 09.08.2022 11:32
Pianist schrieb:
PPS:
Es ist sehr fragwürdig, in meinen Augen, wie 2-3 Millionen Elektro-PKWin den nächsten Jahren kein Problem sind, aber 2-3 Millionen Heizlüfter eines sein sollen...
Denn die Elektro-PKW werden ja nicht alle über die hauseigene Photovoltaik geladen, schon gar nicht im Winter.Es ist ganz einfach: mit einem e-Auto und dem täglichen Schnitt von 30 km Fahrleistung braucht man etwa 5 KWh Strom. Am Tag. Mit einem 2KW-Heizlüfter, den man 24h laufen lässt hingegen derer etwa 50. Also Faktor 10. Und die Wallboxen mit 22 KW und die im öffentlichen Raum kann der Netzversorger fernsteuern, also abschalten. dito die Wärmepumpen. All das geht bei Heizlüftern und Schuko-Steckdosen halt nicht...
Pianist 09.08.2022 11:44
Eben. Und genau deshalb sehen die Netzbetreiber den aktuellen Heizlüfter-Kaufrausch mit Sorge. Nichts anderes schrieb ich. Das Zitat da oben ist nicht von mir.
Matthias
Matthias
haydee 09.08.2022 11:45
i_b_n_a_n schrieb:
puuhh, ich erinnere mich an einen tagelangen, lokal teils wochenlangen! Ausfall von Strom hier im Münsterland. Schnee war zu Eis gefroren auf den Oberleitungen, dann sind deswegen Masten umgeknickt (aus falscher "Sparsamkeit" wurden die nicht oft genug gewartet / stabil gebaut). Aggregate wurdne knapp, Bauernhöfe waren Eisinseln etc. Nicht wirklich schön, auch hier auf dem Lande nicht ... 😳Ich sage nicht das es schön wird oder das jeder in seinem Haus bleiben kann. Aber vieles ist vorhanden einschließlich Zusammenhalt. Baoh alleine die ganzen Kühe mit der Hand zu melken. xMisterDx 09.08.2022 12:22
Scout** schrieb:
Es ist ganz einfach: mit einem e-Auto und dem täglichen Schnitt von 30 km Fahrleistung braucht man etwa 5 KWh Strom. Am Tag. Mit einem 2KW-Heizlüfter, den man 24h laufen lässt hingegen derer etwa 50. Also Faktor 10. Und die Wallboxen mit 22 KW und die im öffentlichen Raum kann der Netzversorger fernsteuern, also abschalten. dito die Wärmepumpen. All das geht bei Heizlüftern und Schuko-Steckdosen halt nicht...Ja gut, wenn man natürlich so nen Quark zusammenrechnet, dann ist es ein Problem.
Ein Heizlüfter läuft nicht 24 Stunden am Tag...
Eine Wärmepumpe lässt sich nur fernsteuern, wenn ich den günstigen Heizstrom kaufe.
Habe ich den normalen Tarif kann das EVU die Wärmepumpe nicht(!!) abwerfen.
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