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ᐅ WDVS: Aufbau, Empfehlungen, Materialien, Tipps


Erstellt am: 08.08.2019 15:02

Bauherr am L 08.08.2019 15:02
Guten Tag zusammen,

der Wandaufbau für unseren Hausbau läuft auf Beton plus WDVS für das UG (durch Hanglage ist quasi 2/5 Keller und 3/5 Gartengeschoss mit ebenerdigem Gartenzugang) sowie Stein plus WDVS für das EG hinaus.

Daher wollten wir uns jetzt mal genauer mit WDVS beschäftigen. Wir bauen nach Energieeinsparverordnung, aber zielen nicht auf einen darüber hinausgehenden KfW Standard ab.

Angefangen beim Mauerstein bis hin zum Putz und Farbe, was könnt ihr hier empfehlen?
Gibt es (große) Unterschiede von verschiedenen WDVS?
Worauf sollten wir achten und habt ihr Tipps?

Danke bei der Hilfe!

Elina 08.08.2019 17:57
Naja ich könnte eine hinterlüftete Fassade empfehlen, habe selbst im OG so gedämmt. Das wären dann vlieskaschierte Mineralwollplatten und darauf habe ich Holzprofile. Das hätte dann den Vorteil das eventuelle Feuchtigkeit von innen leicht abtrocknen kann, und kein eisiger Wind direkt auf die Hauswand weht, sondern immer noch eine Luftschicht dazwischen ist. Funktioniert natürlich auch bei Knall-Sonne. Der Exbesitzer nannte das mal "Taucheranzugprinzip".
Finde das eigentlich ganz gut. Unten im EG haben wir Betonsteine und Neopor. Da kommen jetzt Flexverblender darauf, aber optisch find ich erst mal die Holzfassade schöner.

Dr Hix 09.08.2019 01:04
Elina schrieb:

Das wären dann vlieskaschierte Mineralwollplatten und darauf habe ich Holzprofile. Das hätte dann den Vorteil das eventuelle Feuchtigkeit von innen leicht abtrocknen kann, und kein eisiger Wind direkt auf die Hauswand weht, sondern immer noch eine Luftschicht dazwischen ist.

Hast du da vielleicht etwas falsch verstanden (oder einfach ungünstig formuliert)?
Eine hinterlüftete Fassade nennt man so, weil sich hinter der Fassade (in deinem Fall Holz) eine (durchströmte) Luftschicht befindet. Die eigentliche Dämmung darunter liegt allerdings direkt auf dem Mauerwerk auf.
Würde man die Luftschicht zwischen Mauerwerk und Dämmung anordnen, ginge die Dämmwirkung verloren, weil beständig kalte Luft nachströmt, also kein Unterschied mehr zum ungedämmten Mauerwerk, welches permanent der Außenluft ausgesetzt ist, bestünde. Aus dem gleichen Grund macht auch eine Dämmung der Fassade bei zweischaligem Mauerwerk keinen Sinn, wenn nicht gleichzeitig die Hohlschicht gedämmt wird.
Das "Taucheranzugprinzip" funktioniert hingegen mit einer abgeschlossenen Luftschicht, also gerade ohne Hinterlüftung (und somit ohne Trocknung). Da Luft aber immer noch einen deutlich höheren Wärmedurchgangskoeffizienten aufweist als jeder am Markt verfügbare Dämmstoff, ist das so oder so keine gangbare Alternative.

:

Ein "WärmeDämmVerbundSystem" ist an sich die (meist kostengünstigere) Alternative zu einer "hinterlüfteten Vorhangfassade"(s.Elina). Der Dämmstoff wird dabei lediglich verputzt und nicht aufwendig verkleidet.
Welches der diversen Systeme für euch in Frage kommt, hängt neben den Kosten auch davon ab, was in eurer Ecke "üblich" (im Sinne von "wird oft verbaut und die Handwerker beherrschen das"), oder für euch persönlich hinsichtlich Optik, ökologischem Gewissen, Brandschutz, Folgekosten etc. wichtig ist. Dazu einfach mal den Begriff googeln, das geht schneller als hier im Forum auf die Paraphrase zu warten

Am billigsten ist das WDVS aus expandiertem Polystyrol (EPS). Das von Elina erwähnte "Neopor" ist eine Variante dieses EPS mit leicht höherer Dämmwirkung. Inklusive Putz sollte ein WDVS aus EPS, je nach Gegend, für um die 150€/m² zu haben sein. Bei unseren Nachbarn wird gerade ein Teil der Fassade mit einer hinterlüfteten Vorhangfassade (mit Rhombusleisten) versehen, da kost der Quadratmeter umgerechnet schon ~250€.

Bauherr am L 09.08.2019 07:09


Danke für die Erklärungen. Dennoch geht es mir gerade um konkrete Materialien innerhalb des WDVS (Vorhang ist bei uns aus Kostengründen leider gestrichen) angefangen beim Stein bis hin zum Putz.

Erfahrungen anderer könnten da helfen, z. B. wenn jemand ein System hat, dass zur Algenbildung neigt...

nordanney 09.08.2019 10:36
Bauherr am L schrieb:

Dennoch geht es mir gerade um konkrete Materialien innerhalb des WDVS
Nimm das, was Dein Bauunternehmer oder Maler oder welcher Handwerker auch immer anbietet.
Dämmen tun sie alle, manche besser (dann teurer oder dicker). Kannst dann verputzen (und streichen) oder mit Klinkerriemchen versehen. Ist am Ende nur eine Frage des Geschmacks. Aussehen tut auch alles.
Mach Dir keinen Stress, insbesondere wenn Ihr eh keinen besonderen Standard anstrebt.

jcan 09.08.2019 14:45
Das würde ich so pauschal sicher nicht sagen.
Wenn wir mal vom Standardhaus ausgehen, sollte es eine Entscheidung zwischen EPS und Mineralwolle sein. EPS ist günstiger wie vor ja schon geschrieben. Ich persönlich würde mineralisch dämmen, wenn ich dämmen müsste. Vor und Nachteile des Systeme solltest du zuhauf im Internet finden.
Wichtig aus meiner Sicht bei beiden Systemen ist, dass der Putz nicht zu dünn gewählt wird(Insbesondere die Armierungsschicht). Da wird leider oft gespart. Zu dünn bedeutet, dass der Putz dann teilweise auf der Dämmung federt, du also schnell Schäden drin haben wirst.(Ich sehe oft bei Schadensfällen, dass die Armierungslage quasi nur das Gewebe gerade abdeckt, also 2-3 mm Material. Der Oberputz ist dann Geschmacksache und eine Preisfrage.

Such dir vernünftige Unternehmer oder einen externen Berater und lass dich beraten. Eine gute Ausführung der Arbeit ist wichtiger als alle Materialien im Detail zu perfektionieren.
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