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ᐅ Warum sind moderne Häuser so warm?


Erstellt am: 24.01.16 20:15

S
Saruss
24.01.16 21:39
Also
3. Was sind die Vor- und Nachteile eines fehlenden Kellers?
Dazu am besten die Forensuche benutzen, das wurde hier innerhalb des letzten Jahres rauf und runter diskutiert.

Fazit ist letztendlich gewesen: Das kommt sehr speziell an die Bedürfnisse, die Anforderungen und auf das Grundstück darauf an (Hanglage, Grundstücksgröße ...), und auf die eigene "Meinung" zum Thema Keller. Wenn man es nur als zusätzlichen Lagerraum braucht, ohne besondere Anforderungen, dann ist oberirdischer Lagerraum günstiger.
Kühlung kann ich nicht nachvollziehen - wir haben uns bewusst dagegen entschieden; viele schlechte Erfahrungen mit feuchten Kellern in der Nachbarschaft unseres Hauses.
Von den 12 Häusern in meinem Neubaugebiet sind 3 mit Keller und 3 trocken und ohne Probleme mit Feuchtigkeit. Wenn es Feucht sein sollte, ist irgendwo ein Mangel beim Neubau.

Kühler ist es im Keller im Sommer allerdings, aber eine Kühlung für das Haus an sich ist es nicht. Als Lagerplatz oder Fitnessort etc. kann das aber Vorteilhaft sein.


Dass die Häuser wärmer sind, wenn geheizt wird, kann nur an falschen Einstellungen/falscher Heizanlage liegen, hier (in meinem relativ neuem Haus) ist es nicht zu warm wenn geheizt wird.

Im Sommer... da muss man beim bauen auf Hitzeschutz achten. Aber bei extremen Hitzewellen hilft nur aktive Kühlung, aber das ist nicht anders als früher. In meinem Haus war es diesen Sommer zumindest nicht wärmer als im Elternhaus Baujahr 1982 (das für damals sehr dicke, gut dämmende Ziegelwände hat).
L
Legurit
24.01.16 21:52
Schon klar, dass man auch im Sumpf mit Keller bauen kann muss man aber nicht.
Bei uns war es eben genau was du sagt, individuelle Abwägung
N
nordanney
24.01.16 22:06
Galaxie schrieb:
Vielen Dank für deine schnelle und klare Antwort.
Eine falsche Einstellung der Fußbodenheizung kommt für mich nur in Frage, wenn die Heizung überhaupt an ist. Aber auch im Sommer, wo die Heizung ausgeschaltet ist, sind moderne Häuser oft sehr warm (wärmer als z.B. unser 20 Jahre altes Mietshaus). Da muss auch etwas anders ins Spiel kommen...
Wenn einmal die Wärme im Haus ist, dauert es hält seine Zeit, bis sie wieder raus ist.
Der zugige Altbau ist deutlich früher heiß innen, dafür aber auch schneller wieder abgekühlt. Wenn Du sommerlichen Wärmeschutz betreibst, bleibt es im Neubau sehr lange sehr kühl - im Altbau gehst Du dann schon ein.

Im Winter ist es einfach nur eine Frage der Heizungseinstellung. Du kannst es auch mit Fußbodenheizung bei "gemütlichen" 18 Grad haben. Alles kein Problem.

Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung würde ich persönlich nicht mehr missen wollen. Es ist nicht nur das regelmäßige Lüften, das Du Dir sparst. Auch Gerüche aus der Küche oder der Toilette verschwinden schnell - heute Abend habe bei uns Fisch aus der Pfanne. Neben der Haube auch die Kontrollierte-Wohnraumlüftung kräftig laufen lassen und die Luft im ganzen Haus ist recht schnell wieder super frisch.
E
EveundGerd
25.01.16 00:05
Es kommt eben beim Neubau auf das Gesamtpaket an.

Im Sommer war es bei uns angenehm und lange kühl im Haus. Zur Zeit ist das wärmste Zimmer das Hauptbad mit 21 Grad. Wir mögen es nicht zu warm. Aber die Fußbodenheizung möchten wir nicht mehr missen. Man muss eben erst einmal lernen mit ihr umzugehen.
Y
ypg
25.01.16 00:57
Sommer wie Winter: durch Dämmung (egal wie, also Energieeinsparverordnung-konform) kann die Energie nicht so schnell aus dem Haus entweichen. Aber das ist gewollt. Wer will denn Energie, ob durch Gas, Strom oder Sonne, verschwenden?
T
T21150
25.01.16 08:01
Galaxie schrieb:

1. Viele moderne Häuser sind ständig unangenehm warm. Woran liegt es?
Unter anderem:
a) Heizung nicht richtig eingestellt / betrieben. Natürlich bekommt man auch eine Fußbodenheizung so ordentlich eingestellt, dass man seine Wunschtemperatur erhält. Mit den Werkseinstellungen, welche viele Heizungsbauer gemeinhin "hinterlassen", geht das meist nicht. Man muss sich selbst einarbeiten und kümmern.
b) Fehlender Hitzeschutz (Rollo, Plissee,...) an den Fenstern im Sommer
c) Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung so in Betrieb, dass der Wärmetauscher an ist und noch mehr warme Luft in das Haus gelangt
d) Offene Fenster und Terrassentüren bei 33 Grad Außentemperatur
e) Etwas im Spaß: Bauherr hat sich die Klima Anlage gespart. Nun - die paar Hundstage die wir hier haben pro Jahr, die stehen wir locker durch, auch bei 25 Grad im Haus
Galaxie schrieb:

2. Kann man heute überhaupt noch mit HK bauen?
Und kommt man um eine Lüftungsanlage herum? Wir lüften oft, sodass wir den Grund einer solchen Anlage nicht so richtig erkennen können...
a) Selbstverständlich kann man mit HK bauen. Diese sind heut zu Tage sogar sehr kompakt geworden.
Es gibt Menschen - dazu zählen meine Frau und ich - die Fußbodenheizung kennen und deshalb nicht mögen. Wir waren froh, sie endlich los zu sein mit Einzug in das Haus.
Im Gegensatz zur Aussage von Mycraft (den ich sehr schätze) oben: Man muss HK heut zu Tage nicht mit Vorlauf von 60 Grad betreiben. Meine Anlage ist so eingestellt, dass bei Auslegungstemperatur (-20 Grad) der Vorlauf 50 Grad erreicht. Was in der Praxis bedeutet, dass bei Temperaturen um 0 bis -5 Grad der Vorlauf keine 40 Grad erreicht. Das genügt, um die Räume auf 22 Grad zu heizen. Ein guter Freund von mir aus Bayern hat sogar nur 45 Grad bei -20 Grad eingestellt und kommt damit klar.
Der Fußboden/Bodenplatte ist gut gedämmt und somit meist nur 0,5 bis Max. 1 Grad kälter, als die Umgebungstemperatur. Auf einem 21,5 Grad "kalten" Boden kann ich gut mit Socken laufen!

b) Persönlich möchte ich auf die Kontrollierte-Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung nicht mehr verzichten. Das Lüften per Fenster wird unnötig. Gerade im Winter spart man dadurch Energie ein. Man hat stets immer frische Luft im Haus. Durch die Filter in der Anlage hat meine Frau deutlich weniger Probleme mit Allergien im Frühjahr, als zuvor. Somit: Für uns persönlich ist die Kontrollierte-Wohnraumlüftung sehr wertvoll und stellt eine Steigerung des Wohlgefühls dar. Freunde von uns nebenan haben ein ähnliches Haus wie wir, allerdings ohne Kontrollierte-Wohnraumlüftung. Die Luft ist immer stickig / abgestanden dort, obwohl per Fenster gelüftet wird.
Je nach verwendeter Anlagentechnik (Q_p) und Hausdämmung (H_t) muss man keine Kontrollierte-Wohnraumlüftung nehmen.
Galaxie schrieb:

3. Was sind die Vor- und Nachteile eines fehlenden Kellers?
Ich persönlich sehe in einem Keller nur Vorteile und einen Nachteil. In den meisten Fällen kann man mit Keller bauen.
Der Nachteil: Ist der Preis (ich konnte mir das nicht leisten). Ein Keller ist teuer und kostet gerne 40-60 T Euro. Dies ist bedauerlich, aber nicht zu ändern.

Viele Grüße
Thorsten
kellerwohnraumlüftungfußbodenheizungneubauenergiefenstervorlauflagerraumkühlunghitzeschutz