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ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?


Erstellt am: 15.05.23 08:17

xMisterDx01.06.23 09:43
Die Baubranche wird mehr automatisieren müssen, um hohe Nachfrage bei sinkendem Personalstand zu halbwegs bezahlbaren Preisen bedienen zu können, ja.
Allerdings sehe ich da aktuell noch kein Umdenken, wenn der Chef einer Putzerfirma mir erzählt:
"Silo? Lohnt sich nicht, da kann ich einen Mann abstellen, der den ganzen Tag Säcke schleppt, ist am Ende sogar günstiger."

Ist auch mit ein Grund, warum Bauarbeiter mit Mitte 50 körperlich oft endgültig fertig sind.
Weils billiger ist, wenn die sich kaputtschuften, anstatt ne Maschine oder einen Kran zu holen.

Für mich Fertighaus bauen nix gewesen. Die Lage der Steckdosen haben wir uns erst vor Ort mit dem Elektriker überlegt, deswegen sind die auch, bis auf wenige Ausnahmen, optimal platziert.
Nicht auszudenken, wenn man das, wie einige Nachbarn, mit nem lustlosen Planungswilli am Computer hätte festlegen müssen. Das Bad haben wir, als wir im Rohbaubad standen, nochmal komplett geändert. Wäre beim Fertighaus nicht möglich.

Möglicherweise wird sich das irgendwann über Virtual Reality ändern. Aber für viele Bauherren wird das große Probleme bereiten, weil man es sich eben erst richtig vorstellen kann, wenn man im Raum drin steht... und selbst dann hat meine Frau manchmal noch Probleme mit der Vorstellungskraft.

Denn im Stein auf Stein-Bau, da sehe ich dann doch eher wenige Möglichkeiten der Automatisierung, die es heute schon gibt. Ein Schlitzroboter wäre toll, aber der muss dann auch komplett selbstständig eine Etage machen. Und komplexe Aufgaben wie Kabel ziehen und anschließen... sehe ich noch lange nicht bei der Maschine...
Oetti01.06.23 10:06
xMisterDx schrieb:

Die Baubranche wird mehr automatisieren müssen, um hohe Nachfrage bei sinkendem Personalstand zu halbwegs bezahlbaren Preisen bedienen zu können, ja.
Allerdings sehe ich da aktuell noch kein Umdenken, wenn der Chef einer Putzerfirma mir erzählt:
"Silo? Lohnt sich nicht, da kann ich einen Mann abstellen, der den ganzen Tag Säcke schleppt, ist am Ende sogar günstiger."

Ist auch mit ein Grund, warum Bauarbeiter mit Mitte 50 körperlich oft endgültig fertig sind.
Weils billiger ist, wenn die sich kaputtschuften, anstatt ne Maschine oder einen Kran zu holen.

Für mich Fertighaus bauen nix gewesen. Die Lage der Steckdosen haben wir uns erst vor Ort mit dem Elektriker überlegt, deswegen sind die auch, bis auf wenige Ausnahmen, optimal platziert.
Nicht auszudenken, wenn man das, wie einige Nachbarn, mit nem lustlosen Planungswilli am Computer hätte festlegen müssen. Das Bad haben wir, als wir im Rohbaubad standen, nochmal komplett geändert. Wäre beim Fertighaus nicht möglich.

Möglicherweise wird sich das irgendwann über Virtual Reality ändern. Aber für viele Bauherren wird das große Probleme bereiten, weil man es sich eben erst richtig vorstellen kann, wenn man im Raum drin steht... und selbst dann hat meine Frau manchmal noch Probleme mit der Vorstellungskraft 😀

Denn im Stein auf Stein-Bau, da sehe ich dann doch eher wenige Möglichkeiten der Automatisierung, die es heute schon gibt. Ein Schlitzroboter wäre toll, aber der muss dann auch komplett selbstständig eine Etage machen. Und komplexe Aufgaben wie Kabel ziehen und anschließen... sehe ich noch lange nicht bei der Maschine...

Sonderwünsche bleiben beim standardisierten Massengeschäft eben auf der Strecke. Mir persönlich ist die Platzierung der Steckdosen ehrlich gesagt und ich empfinde es als Erleichterung nicht alles selbst planen zu müssen. Ich sehe das beim Autokauf: ich kann mich durch alle Listen wählen und das für mich optimale Auto konfigurieren, auf das ich dann ggf lange warten muss und bei dem ich Teile der Sonderausstattung nie nutzen werde. Oder ich nehme ein verfügbares, das beim Händler am Hof steht und akzeptiere die enthaltene Ausstattung.
xMisterDx01.06.23 10:15
Es ist für beide allerdings auch ziemlich einfach drüber zu sinnieren, dass Sonderwünsche eben auf der Strecke bleiben müssen, wenn man schon im eigenen Haus mit Sonderwünschen wohnt, gell?

Das nervt mich so an solchen Debatten, z.B. auch wenn mir 63jährige Schauspieler, die ihr Leben in vollen Zügen genossen haben, im Fernsehen erklären, man müsse jetzt aber langsam mal den Konsum runterfahren. Oder eine Rakers, die ihre Kohle mit "dem falschen Leben" gemacht hat, uns erklärt wir müssten alle auf die Hühnerfarm ziehen und uns selbst versorgen.

In der Regel erzählt man anderen, meist den Jüngeren, dass sie auf Dinge verzichten müssen, die man selbst schon hat(te)...
WilderSueden01.06.23 10:24
Die Platzierung von Steckdosen ist dabei ein kleineres Problem. Anpassung an Bebauungspläne ist ein größeres, auch die Anpassung an das Grundstück kann ein Problem sein. Gerade bei Hanglage ist Standard oft eine teure, aber mittelmäßige Lösung. Es gibt natürlich Häuser, die fast überall reinpassen, die sind dann aber auch ziemlich beliebig.

Ein Auto ist da nur bedingt vergleichbar, die Vorschriften daran sind europaweit harmonisiert und Straßen sind überall ähnlich. Man stelle sich mal vor, jede Gemeinde hätte eigene Vorschriften, welche Farbe die Blinker haben, welche Bodenfreiheit ein Auto haben muss, wie breit und hoch das sein darf, welche Farbe, das Auto darf in Vordertupfingen maximal 5l Diesel verbrauchen und in Hintertupfingen 6l Benzin, in Großtupfingen werden zwei Solarmodule auf dem Dach vorgeschrieben, in Kleintupfingen darf nur örtlich produziertes Rapsöl getank werden, ...
Oetti01.06.23 11:29
xMisterDx schrieb:

Es ist für beide allerdings auch ziemlich einfach drüber zu sinnieren, dass Sonderwünsche eben auf der Strecke bleiben müssen, wenn man schon im eigenen Haus mit Sonderwünschen wohnt, gell? 😉

Das nervt mich so an solchen Debatten, z.B. auch wenn mir 63jährige Schauspieler, die ihr Leben in vollen Zügen genossen haben, im Fernsehen erklären, man müsse jetzt aber langsam mal den Konsum runterfahren. Oder eine Rakers, die ihre Kohle mit "dem falschen Leben" gemacht hat, uns erklärt wir müssten alle auf die Hühnerfarm ziehen und uns selbst versorgen.

In der Regel erzählt man anderen, meist den Jüngeren, dass sie auf Dinge verzichten müssen, die man selbst schon hat(te)...

Wir haben vor inzwischen vier Jahren eine damals vier Jahre alte Wohnung vom Erstbesitzer abgekauft. Und wir haben in der Folge weder Steckdosen versetzt, noch das Bad neu gemacht oder Wende versetzt. Und ich bin wirklich froh, dass das alles quasi gottgegeben wsr und wir das nicht planen mussten oder entscheiden wo was hinkommt. Das war für uns auch einer der Gründe kein Haus zu bauen oder zu sanieren.

Vorteil ist dabei auch, dass wir emotional nicht so an der Wohnung hängen wie jemand, der im Schweiße seines Angesichts die Schlitze selbst geklopft hat. Die Wohnung erfüllt wie ein Auto einen bestimmten Zweck: Wohnen.
mayglow01.06.23 14:27
xMisterDx schrieb:

Es ist für beide allerdings auch ziemlich einfach drüber zu sinnieren, dass Sonderwünsche eben auf der Strecke bleiben müssen, wenn man schon im eigenen Haus mit Sonderwünschen wohnt, gell?

Das nervt mich so an solchen Debatten, z.B. auch wenn mir 63jährige Schauspieler, die ihr Leben in vollen Zügen genossen haben, im Fernsehen erklären, man müsse jetzt aber langsam mal den Konsum runterfahren
Hehe, ich muss gerade etwas schmunzeln, weil wir gerade etwas das Gegenteil mitmachen. Also gefühlt muss man sich hier im Forum (und auch in dem ein oder anderen persönlichen Gespräch, besonders wenn wer selbst vor kurzem gebaut hat oder demnächst baut) eher verteidigen, wenn man manche Sonderwünsche eben nicht will. Ja, nichtmal das Bedürfnis hat anzufragen...
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