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ᐅ Warum gehen die Baupreise nicht runter?


Erstellt am: 15.05.2023 08:17

Oetti 31.05.2023 11:37
OWLer schrieb:

Selbst wenn die Inflation nur noch bei 3% y/y liegt, bleibt das neue Preisniveau "für immer". Die Preise dürfen per Definition nicht mehr auf z.B. 2020er Niveau sinken - das wäre Deflation und bevor das kommt, wird die Gelddruckmaschine wieder angeworfen. Was vorher 9% hoch gegangen ist - zum Beispiel von 100 auf 109 Euro wird nun 112 € kosten (3% Inflation).
So ein Quatsch. In Teilbereichen hast du heute auch schon Deflation, das ist völlig normal. Vergleiche einfach mal folgende Posten mit Mai 2022: Diesel, Strom, Erdgas, Butter. Hier hast du eine Deflation auf Jahressicht. Ich will nicht ausschließen, dass das auch bei anderen Produkten der Fall sein kann die nächsten Jahre. Fernseher sind in den letzten 50 Jahren preislich ja auch im Sinkflug.

In der Baubranche erlebe ich eher, dass viele nach wie vor einem hohen Ross reiten und versuchen den Kunden auszuquetschen. Warum kostet bei uns im Ort (bayerische Kleinstadt mit 5.500 Einwohnern) bei einer ETW der m2 aktuell knapp 5.000 Euro bei einem Neubau und in Suhl (Thüringen, 35.000 Einwohner) nur knapp über 3.000 Euro? Das liegt sicherlich nicht nur an den Löhnen für die Handwerkern dort.

WilderSueden 31.05.2023 13:38
Deshalb gibt es die sogenannte Kerninflation. Energie schwankt immer recht wild und Lebensmittel auch (Stichwort Schweinezyklus). Wenn sich Inflation aber mal in zweistelligen Lohnrunden durchschlägt, werden die Preise kaum mehr nach unten gehen. Das klappt nur, wenn man entweder den Mensch durch billigere Maschinen bzw. Verlagerung ins Ausland ersetzt. Oder wenn man die Gehälter kürzt. Für ersteres ist das Potential schon recht ausgereizt, für zweiteres muss die Lage richtig schlimm sein.

KarstenausNRW 31.05.2023 16:46
Oetti schrieb:

In der Baubranche erlebe ich eher, dass viele nach wie vor einem hohen Ross reiten und versuchen den Kunden auszuquetschen. Warum kostet bei uns im Ort (bayerische Kleinstadt mit 5.500 Einwohnern) bei einer ETW der m2 aktuell knapp 5.000 Euro bei einem Neubau und in Suhl (Thüringen, 35.000 Einwohner) nur knapp über 3.000 Euro? Das liegt sicherlich nicht nur an den Löhnen für die Handwerkern dort.
Nein, es liegt nicht nur an den Löhnen - die merkst Du tatsächlich in einer Bauträgerkalkulation fast gar nicht. Auch nicht an den Baukosten insgesamt, die sind vielleicht 10% unterschiedlich zwischen Metropole und AdW. Der restliche Unterschied liegt - wie immer bei Immobilien - an Lage, Lage, Lage. Und damit am Grundstückspreis. Deshalb würde dieselbe ETW statt 3.000€ oder 5.000€ in München bei vielleicht 13.000€ liegen. In München ist der Grundstücksanteil dann bereits bei 8.000€ für jeden qm Wohnfläche.

OWLer 31.05.2023 18:06
Oetti schrieb:

So ein Quatsch. In Teilbereichen hast du heute auch schon Deflation, das ist völlig normal. Vergleiche einfach mal folgende Posten mit Mai 2022: Diesel, Strom, Erdgas, Butter. Hier hast du eine Deflation auf Jahressicht. Ich will nicht ausschließen, dass das auch bei anderen Produkten der Fall sein kann die nächsten Jahre. Fernseher sind in den letzten 50 Jahren preislich ja auch im Sinkflug.
Beschäftige dich mit den Inflationszielen von EZB, FED und BOE. Dort gibt es überall positivie Inflationsziele. Wir werden keine Deflation - nichts anderes bedeutet die RÜckkehr auf das alte Preisniveau - erleben. Dafür ist Japan viel zu abschreckend gewesen die letzten Jahrzehnte.

Erklärung siehe .

Oetti 01.06.2023 09:01
OWLer schrieb:

Beschäftige dich mit den Inflationszielen von EZB, FED und BOE. Dort gibt es überall positivie Inflationsziele. Wir werden keine Deflation - nichts anderes bedeutet die RÜckkehr auf das alte Preisniveau - erleben. Dafür ist Japan viel zu abschreckend gewesen die letzten Jahrzehnte.

Erklärung siehe .

Dann solltest du dir aber auch den Warenkorb ansehen, der der Berechnung der Inflation hinterlegt ist sowie die dazugehörige Gewichtung. Wir erleben aktuell bei einigen Produkten eine klare Preisreduktion gegenüber dem Vorjahr. Das wirkt sich positiv auf die Inflation aus und bremst diese, Beispiel Diesel, Erdgas, Strom,Butter und Speisefette.

Einige Produkte werden im Laufe der Jahre auch immer günstiger, was u.a. mit den Produktionsverfahren und Absatzmengen zu tun hat. Beispiel: Preis für ein Handy anno knips und 2023. Das erste Handy hat damals 3.995 Dollar gekostet. So viel kostet aktuell keins am Markt.

Warum sollen Neubauten nicht günstiger werden? Viele Häuser werden noch wie vor 100 Jahrem gebaut. Da gibt es noch ordentlich Optimierungspotenzial in der Fertigung.

WilderSueden 01.06.2023 09:21
Oetti schrieb:

Warum sollen Neubauten nicht günstiger werden? Viele Häuser werden noch wie vor 100 Jahren gebaut. Da gibt es noch ordentlich Optimierungspotenzial in der Fertigung.
Ist die Frage, ob das auch in der Realität die Vorteile bringt. Schwörerhaus macht ja recht viel mit Vorfertigung bis hin zu kompletten Badmodulen. Trotzdem ist in der Praxis ein Schwörerhaus nicht günstiger als ein vergleichbares Haus von der Konkurrenz und gerechnet ab Vertragsabschluss oder Baugenehmigung ist es auch nicht schneller. Einfamilienhaus sind halt Einzelstücke und Kleinserien. Im Mehrfamilienhaus-Bau könnte das anders aussehen, aber da sind oft die Grundstücksanteile teuer.
Wenn Neubauten wieder günstiger werden, dann vor allem, wenn die Materialpreise sinken. Da gibt es ja durchaus Potential, Stichwort Wärmepumpe. Und wenn man weniger teure Sachen vorschreibt. Die Tendenz geht da aber in die gegenteilige Richtung
schwörerhausstromerdgasetwneubauten