ᐅ Warum ein Hausbau fast immer teurer kommt als kalkuliert
Erstellt am: 26.06.16 22:23
nightdancer04.07.16 20:32
Sebastian79 schrieb:
Du hast ja Ansprüche - die Du natürlich alle selbst erfüllst, oder ?Ich baue leider nicht neu, sondern muss Altbau sanieren. Und ja ich gebe vorher Geld aus um hinterher nicht nackig dazustehen und arbeite mich auch rein. Grundsätzlich wird vieles hinterfragt, ob sinnvoll, notwendig, plausibel, nach Alternativen etc.
Legurit04.07.16 20:33
- awg - das schönreden und ignorieren von Mängeln/Problemen bis es nicht mehr anders geht <- wurde bislang noch nicht thematisiert....
Ich würde einfach mal sagen, dass Projekte sich schlicht nicht nach Wasserfall am Tag 0 planen lassen. Mit einem GÜ kauft meine eine Versicherung dagegen (wenn die Bauleistungsbeschreibung stimmt).
Ich würde einfach mal sagen, dass Projekte sich schlicht nicht nach Wasserfall am Tag 0 planen lassen. Mit einem GÜ kauft meine eine Versicherung dagegen (wenn die Bauleistungsbeschreibung stimmt).
Sebastian7904.07.16 20:33
Sanierung ist nen ganz anderer Fall - ich würde es mir nie antun, birgt ja noch mehr Risiken.
nightdancer04.07.16 20:41
Sebastian79 schrieb:
Sanierung ist nen ganz anderer Fall - ich würde es mir nie antun, birgt ja noch mehr Risiken.Ich habe bedauerlicherweise keine andere Option als ein Bestandsgebäude zu kaufen und das für meine Zwecke Zu sanieren. Teuer ist es allemal
daniels8705.07.16 08:46
Bei uns wurden durch extrem starke Regenfälle Zusatzarbeiten nötig. Hier mal ein Beispiel für zusätzliche Erdarbeiten am Keller über die Standardleistung hinaus:
600m³ Aushub entsorgen: 8000€
150m³ Auffüllmaterial: 1050€
Pumpenschacht für offene Wasserhalung incl. Miete für Pumpe: 1500€
Lichtschacht-Notentwässerung: 1500€
Baustellenzufahrt und Kranplatz: 1200€
Bodengutachten mit Gründungsempfehlung wegen zweifelhafter Tragfähigkeit nach Regen: 1200€
Geotextil und 15 cm zusätzliche Schotterschicht unter Bodenplatte einbringen: ca. 1800€
Für Mehrkosten durch Erdarbeiten etc. haben wir ca. 20.000€ Puffer gerechnet. Wenn die Baufirma uns nicht die Großhändlerpreise durchgereicht hätte, wärs wohl ne Punktlandung geworden.
Ich denke das ist ein Punkt der von vielen unterschätzt wird. Unsere Deponie/Auffüllmaterial war verhältnismäßig günstig. Das kann auch deutlich teurer sein.
600m³ Aushub entsorgen: 8000€
150m³ Auffüllmaterial: 1050€
Pumpenschacht für offene Wasserhalung incl. Miete für Pumpe: 1500€
Lichtschacht-Notentwässerung: 1500€
Baustellenzufahrt und Kranplatz: 1200€
Bodengutachten mit Gründungsempfehlung wegen zweifelhafter Tragfähigkeit nach Regen: 1200€
Geotextil und 15 cm zusätzliche Schotterschicht unter Bodenplatte einbringen: ca. 1800€
Für Mehrkosten durch Erdarbeiten etc. haben wir ca. 20.000€ Puffer gerechnet. Wenn die Baufirma uns nicht die Großhändlerpreise durchgereicht hätte, wärs wohl ne Punktlandung geworden.
Ich denke das ist ein Punkt der von vielen unterschätzt wird. Unsere Deponie/Auffüllmaterial war verhältnismäßig günstig. Das kann auch deutlich teurer sein.
f-pNo05.07.16 09:21
daniels87 schrieb:
Geotextil und 15 cm zusätzliche Schotterschicht unter Bodenplatte einbringen: ca. 1800€Dieser Punkt wundert mich etwas:
Meine Frau ist Gala-Bauerin und hat für unser Grundstück ebenfalls Geovlies angeschafft.
Das gleiche Geovlies wird beim Garten- und Landschaftsbau (GALA-Bau) auch für Hangabsicherung genutzt. Dies hat auch so gut wie nichts mit dem normalen Unkrautvlies zu tun. Wir hatten 180 g/m² gekauft. Da kostet das Vlies bei einer Rolle 25 m x 4 m unter 100 Euro. Es gibt dieses Vlies auch noch mit 300 g/m² - der Preis liegt bei 170 Euro. Ich habe eben noch mal die HP der Firma besucht. Die 300 g/m² ist das stärkste, was die Firma anbietet. Verkauft wird nicht nur im Agrarbereich, sondern auch im Straßenbau und Bau.
Ich kann jetzt zwar nicht einschätzen, welches Vlies Deine Baufirma genommen hat und wie viel der Schotter und der Arbeitsaufwand gekostet hat - wundere mich aber schon über den Preis.
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