ᐅ Wärmepumpe: Pufferspeicher, Leistung und Modulation
Erstellt am: 04.10.23 17:32
RotorMotor05.11.23 19:46
Karlsson schrieb:
Was wäre dann deine Empfehlung?Wir haben 300l. Das funktioniert gut.Allerdings hätte ich im nachhinein lieber eine Frischwasserstation oder entsprechenden Speicher nehmen sollten.
Dieses Legionellen-Thema nervt einfach und hätte man damit sehr gut in den Griff bekommen können.
andimann16.11.23 15:23
Moin Allerseits,
habe inzwischen eine halbwegs fundierte Einschätzung erhalten. Also:
Es ist in der Tat möglich, sowohl Wärmepumpe als auch die Photovoltaik über das KFW 261 zu finanzieren.
Je nach erreichter Effizienzklasse gibt es 15-25 % Förderung und für den Rest einen Kredit mit 0,24 % (!!) Zinsen. Das ist also durchaus spannend.
aber:
Wurde die Photovoltaik über einen KFW Kredit finanziert bekommt man keine Einspeisevergütung mehr. Es macht also wenig Sinn da (wie in einem bekannten Photovoltaik Forum immer gefordert) "Das Dach maximal voll zu machen". Sondern man sollte die Anlage wirklich auf sehr hohen Eigenverbrauchsanteil auslegen.
Ich rechne gerade noch herum. Die wegfallende Einspeisevergütung tut natürlich weh, ist aber weniger dramatisch als es auf den ersten Blick scheint. Der ROI verschiebt sich von 11-12 Jahren um etwa 2 Jahre nach hinten zu 13-14 Jahren. Immer noch deutlich besser als eine mit Eigenmitteln finanzierte Photovoltaik, die bekommst eigentlich kaum unter 20 Jahren ROI.
Viele Grüße,
Andreas
habe inzwischen eine halbwegs fundierte Einschätzung erhalten. Also:
Es ist in der Tat möglich, sowohl Wärmepumpe als auch die Photovoltaik über das KFW 261 zu finanzieren.
Je nach erreichter Effizienzklasse gibt es 15-25 % Förderung und für den Rest einen Kredit mit 0,24 % (!!) Zinsen. Das ist also durchaus spannend.
aber:
Wurde die Photovoltaik über einen KFW Kredit finanziert bekommt man keine Einspeisevergütung mehr. Es macht also wenig Sinn da (wie in einem bekannten Photovoltaik Forum immer gefordert) "Das Dach maximal voll zu machen". Sondern man sollte die Anlage wirklich auf sehr hohen Eigenverbrauchsanteil auslegen.
Ich rechne gerade noch herum. Die wegfallende Einspeisevergütung tut natürlich weh, ist aber weniger dramatisch als es auf den ersten Blick scheint. Der ROI verschiebt sich von 11-12 Jahren um etwa 2 Jahre nach hinten zu 13-14 Jahren. Immer noch deutlich besser als eine mit Eigenmitteln finanzierte Photovoltaik, die bekommst eigentlich kaum unter 20 Jahren ROI.
Viele Grüße,
Andreas
Tolentino16.11.23 15:28
Oder doch soviel machen wie geht und direkt vermarkten?
Ich lasirgendwo, ab 30kwp gibt es Partner mit denen man dan direkte Lieferverträge machen kann.
Ich lasirgendwo, ab 30kwp gibt es Partner mit denen man dan direkte Lieferverträge machen kann.
andimann16.11.23 18:15
Hi,
Interessante Idee. Ich habe bis jetzt nur was davon gelesen, dass man die Einspeisevergütung nicht nehmen darf. Von Direktvermarktung stand da nichts. Wäre noch zu klären ob, man das darf, ist doch am Ende auch eine Form der Einspeisevergütung? 30 kWP bekomme ich aber beim besten Willen nicht zusammen, auf das Hausdach bekomme ich max 16-17 kWP, auf das Carport vielleicht nochmal 5-6. Dann ist Ende.
Viele Grüße,
Andreas
Tolentino schrieb:
direkt vermarkten?
Ich lasirgendwo, ab 30kwp gibt es Partner mit denen man dan direkte Lieferverträge machen kann.
Interessante Idee. Ich habe bis jetzt nur was davon gelesen, dass man die Einspeisevergütung nicht nehmen darf. Von Direktvermarktung stand da nichts. Wäre noch zu klären ob, man das darf, ist doch am Ende auch eine Form der Einspeisevergütung? 30 kWP bekomme ich aber beim besten Willen nicht zusammen, auf das Hausdach bekomme ich max 16-17 kWP, auf das Carport vielleicht nochmal 5-6. Dann ist Ende.
Viele Grüße,
Andreas
Tolentino16.11.23 18:26
Einspeisevergütung ist eine Förderung. Weil sie dir einen Fixpreis pro Kilowattstunde garantiert und zwar über 20 Jahre.
Direktvermarktung ist ein ganz normaler Geschäftsvorgang. Ich stelle Strom her, du kaufst ihn mir ab. Bedingungen frei verhandelbar (wobei für Kleinstlieferanten, die man als Einfamilienhaus-Nutzer eigtl immer ist, man eben Abhängig von den Direktabnehmer-partnern ist).
Guck mal bei EnbW, da gibts Infos zu, anscheinend sogar ab 15 kwp...
Direktvermarktung ist ein ganz normaler Geschäftsvorgang. Ich stelle Strom her, du kaufst ihn mir ab. Bedingungen frei verhandelbar (wobei für Kleinstlieferanten, die man als Einfamilienhaus-Nutzer eigtl immer ist, man eben Abhängig von den Direktabnehmer-partnern ist).
Guck mal bei EnbW, da gibts Infos zu, anscheinend sogar ab 15 kwp...
andimann22.11.23 17:11
Moin,
nochmal eine kleine Wasserstandsmeldung:
Der Tipp mit der Direktvermarktung war super, danke!
aber: Die Sache sieht in der Theorie ganz prima aus, scheint nun aber in der Realität zu scheitern. Wir würden für die geplanten Maßnahmen etwa 55 k€ minus Tilgungszuschuss = 43-45k€ KFW Kredit brauchen. Das machen die Banken aber nicht. Meine Hausbank sagt klar unter 75 k€ geben sie keine KFW Kredite und selbst Vermittler wie Dr. Klein passen. Die sagten mir, dass die meisten Banken erstmal 50 k€ zu ihren eigenen Konditionen vergeben wollen ehe sie KFW Kredite rausrücken.
Hm.... schwierig. Kennt jemand eine Bank die die KFW Konditionen sauber durchreicht?
Viele Grüße,
Andreas
nochmal eine kleine Wasserstandsmeldung:
Der Tipp mit der Direktvermarktung war super, danke!
aber: Die Sache sieht in der Theorie ganz prima aus, scheint nun aber in der Realität zu scheitern. Wir würden für die geplanten Maßnahmen etwa 55 k€ minus Tilgungszuschuss = 43-45k€ KFW Kredit brauchen. Das machen die Banken aber nicht. Meine Hausbank sagt klar unter 75 k€ geben sie keine KFW Kredite und selbst Vermittler wie Dr. Klein passen. Die sagten mir, dass die meisten Banken erstmal 50 k€ zu ihren eigenen Konditionen vergeben wollen ehe sie KFW Kredite rausrücken.
Hm.... schwierig. Kennt jemand eine Bank die die KFW Konditionen sauber durchreicht?
Viele Grüße,
Andreas
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