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ᐅ Variables Darlehen möglich / sinnvoll?


Erstellt am: 24.12.2020 12:19

Janabalenciaga 24.12.2020 12:19
Guten Morgen und schöne Weihnachtsfeste euch allen,

vor ein paar Wochen hatte ich hier bereits eine Frage zu unserem Bauvorhaben gestellt und darauf sehr viele Anregungen erhalten, dass es quasi zum Scheitern verurteilt wäre.
Wir konnten inzwischen vom Bauvertrag zurücktreten und überlegen uns in Ruhe, wie wir weiter vorgehen sollen. Wohnen zur Miete ist für uns auf Dauer keine Option; außerdem haben wir ein tolles Grundstück gefunden und kostenpflichtig reserviert, das würden wir uns auf jeden Fall sichern wollen. Unsere Lage erschwert sich grundsätzlich dadurch, dass ich nun im Mutterschutz bin und ab März die EZ antrete. Bis dahin erhalte ich ab diesem Monat bereits das Mutterschaftsgeld. Das Grundstück ist bis zum März reserviert.

Bisher hatten wir uns nur mit dem Annuitätendarlehen beschäftigt, jetzt recherchieren wir Infos zum variablen Darlehen.
Daher meine Frage an euch – ist sowas in unserem Fall überhaupt darstellbar/ sinnvoll oder sollen wir erstmal ganz von unserem Vorhaben zurücktreten und sparen? Das Grundstück zu verlieren wird schon eine bittere Pille.

Nun ein paar Eckdaten:

Grundstück Kosten: 162.000€ für 550.m2
(Speckgürtel Berlins)
Kaufnebenkosten: 13.800€
Finanzielle Lage:
Mann: 2750€ Netto + 13 Gehalt + Selbstständigkeit (300-500€/Monat. Die lassen wir aber aus der Finanzierung raus, da Einnahmen schwankend? ).

Ich: 1850€ Netto (TZ) . Im Moment und bis zum März - Mutterschaftsgeld in der gleichen Höhe, danach für die bleibenden 9 Monate ca. 1100€ - Elterngeld + 200€ Kindergeld. Beide Arbeitsverträge sind unbefristet.

Eigenkapital: 27.000-30.000€ (würden gerne 20.000 ansetzen, der Rest als Puffer).

Kredite: Mann Autokredit 280€/ mntl. bis 2024
Ich: 2 kleine Konsumkredite Mitte 2021 auslaufend (gesamt 100€)

Aktuelle Miete: 660€ und Nebenkosten( Strom,Internet, etc.), so dass wir gesamt auf 880€ / mntl. kommen

Die Variable Finanzierung würden wir uns für die Dauer meiner Elternzeit vorstellen oder bis max. 2 Jahre. Dann mit dem Baukredit ablösen. (Dann steigert sich auch der Verdienst meines Mannes, meins bleibt mindestens so hoch wie jetzt, da ich jetzt auf TZ arbeite)
Was sind eure Meinungen dazu – wie realistisch ist das ganze? Lässt sich eine Bank für so ein Vorhaben finden und wenn ja, für welche Dauer soll so ein Darlehen abgeschlossen werden?

Danke und X-Mas Grüße

Hausbautraum20 24.12.2020 13:13
Also wir haben unser Grundstück vor über 2 Jahren gekauft und variabel finanziert.
Wir haben ausschließlich vom variablen Zins profitiert, weil der Zins immer weiter sank :-)
In den 2 Jahren haben wir sehr viel getilgt.
Wir konnten auch immer soviel sondertilgen wie wir wollten, auch ein riesiger Vorteil am variablen Darlehen.

Ihr könnt so also nochmal 2 Jahre sparen und habt hoffentlich dann nennenswert mehr Eigenkapital.
Außerdem könnt ihr neu schauen, wie groß das Haus wirklich sein muss, wie sich eure Einnahmen/Ausgaben mit Kind entwickelt haben...
Entweder ihr stellt fest, dass ihr doch auf sehr viel von eurem Konsum verzichten könnt, wenn ihr dafür 160qm Haus bekommt. Oder ihr baut 120qm Haus und leistet euch dafür weiterhin tolle Urlaube.

Janabalenciaga 24.12.2020 13:36
Hausbautraum20 schrieb:

Also wir haben unser Grundstück vor über 2 Jahren gekauft und variabel finanziert.
Wir haben ausschließlich vom variablen Zins profitiert, weil der Zins immer weiter sank 🙂
In den 2 Jahren haben wir sehr viel getilgt.
Wir konnten auch immer soviel sondertilgen wie wir wollten, auch ein riesiger Vorteil am variablen Darlehen.

Ihr könnt so also nochmal 2 Jahre sparen und habt hoffentlich dann nennenswert mehr Eigenkapital.
Außerdem könnt ihr neu schauen, wie groß das Haus wirklich sein muss, wie sich eure Einnahmen/Ausgaben mit Kind entwickelt haben...
Entweder ihr stellt fest, dass ihr doch auf sehr viel von eurem Konsum verzichten könnt, wenn ihr dafür 160qm Haus bekommt. Oder ihr baut 120qm Haus und leistet euch dafür weiterhin tolle Urlaube.
2 Jahre sparen hieße jetzt das erwünschte Grundstück zu verlieren? Das ist eben nicht so das Ziel. Neben den Mietkosten und den Tilgungen fürs variable Darlehen zudem noch in der EZ sehe ich hier keine große Möglichkeit zusätzlich zu sparen. Das abgesehen von den Urlauben oder so...Deswegen sind wir ja auch so bisschen in der Zwickmühle – wie es nun richtig wäre.
Meine größte Sorge ist es, dass wir im Anschluss an die variable Finanzierung keine weitere Finanzierung fürs Hausbau bekommen. Da eben bis dann nach wie vor kein nennenswertes Eigenkapital angespart ? und zudem noch hohe offene Restschuld fürs Grundstück und gestiegene Baupreise...

nordanney 24.12.2020 13:57
Janabalenciaga schrieb:

Tilgungen fürs variable Darlehen
Genau das bedeutet sparen! Alle Kohle in die Tilgung stecken. Eigenkapital kann Cash oder Grundstück sein.

NicolasH 24.12.2020 14:08
Tilgen = Sparen.

Sollte das Grundstück in den nächsten Jahren an Wert gewinnen ist das für die Finanzierung auch von Vorteil.

Hausbautraum20 24.12.2020 14:25
Janabalenciaga schrieb:

2 Jahre sparen hieße jetzt das erwünschte Grundstück zu verlieren? Das ist eben nicht so das Ziel

Ja eben nicht. Ihr sollt jetzt das Grundstück kaufen, variabel finanzieren und tilgen tilgen tilgen.
Dann habt ihr nennenswertes Eigenkapital in Form des Grundstücks und wie schon jemand geschrieben hat, ist das Grundstück vermutlich sogar im Wert gestiegen, also noch mehr Eigenkapital für euch.

Mit dem Grundstück wird man nicht viel falsch machen können. Wenn ihr euch in 2-5 Jahren immer noch kein Haus leisten könnt, dann kann man es vermutlich ohne Verlust wieder verkaufen.
Eigentlich sollte für euch ein Haus mit entsprechender sonstiger Zurückhaltung und eben zum Budget passender Größe und Ausstattung schon möglich sein.
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