ᐅ Übertrag von Grundstück von Schwiegermutter auf mich und Ehefrau
Erstellt am: 07.05.17 20:48
Nordlys10.05.17 20:29
Das seh ich leicht anders. Die Mutter will das Land der Tochter geben, der Tochter! Diese soll dafür die andere Tochter abfinden. Der Schwiegersohn ist da raus. Es ist als hätte er eine Frau geheiratet, die eben Land hat. Sie hat es, er nicht. Karsten
77.willo10.05.17 20:46
Und was siehst du da anders? Du siehst das genauso wie die meisten hier und wie Casper deutlich gemacht hat auch die Rechtsprechung. Imho wird auch ein Grundbucheintrag nichts daran ändern: es ist, in einer gewissen Frist, kein Zugewinn, also muss nach einer evtl. Scheidung die Frau das Grundstück erhalten (Grundbuch nur auf sie), oder 100% des Wertes (Beide im Grundbuch) und erst danach wird der Zugewinn geteilt.
Caspar202010.05.17 20:55
Nordlys schrieb:
Der Schwiegersohn ist da raus.Und bei der Finanzierung ist er drin? Oder was? Die wird dann auch am Küchentisch gemacht???
Auf jedenfall sollten sich die beiden (also der TE und seine Frau) ordentlich beraten lassen. Da gibt es noch einige fallstricke zu bedenken (insbesondere wenn nur am Küchentisch was abgesprochen wurde; der Erbfall irgendwann Eintritt und sich die Schwestern da nicht mehr so lieb haben).
Nordlys10.05.17 21:11
Na ja, vielleicht habt ihr nicht ganz unrecht. Will mich da nicht versteifen. Bei meiner Frau in der Familie lief es so ähnlich. Bauernhof, vieleviele ha, Sohn kriegt sie. Töchter Geld. Papier Schwiegervater unterschrieben, dass sie nun die ha nicht mehr beanspruchen werden. Er ist schon länger tot, aber gehalten hat der Pakt. Wir Männer der Frauen sind da völlig raus. Ooo die schönen zig ha, smile. Karsten
MIA_SAN_MIA__10.05.17 21:12
Gibt's nix mit annähernd gleichem Wert, dass die andere Tochter bekommen könnte? Zum Beispiel das Haus der Oma?
Bieber081510.05.17 21:59
Nordlys schrieb:
Ich finde nur, in der Situation "Familie" hat das sowas "Hochoffizielles", was dem Setting nicht angemessen ist. Eine ordentliche Familie regelt die Dinge am Küchentisch, nicht in der Kanzlei.Beim Notar (oder Anwalt) wird nur das besiegelt, was vorher am Küchentisch gemeinsam vereinbart wurde. So sieht es zumindest in meiner Idealvorstellung aus. Ist ja dann oft doch anders, so oder so.Ähnliche Themen