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ᐅ Trinkwasserleitung vom Nachbarn "abkaufen"


Erstellt am: 13.02.2024 09:08

Schnubbihh 13.02.2024 09:08
Hallo liebe Community,

ich möchte Euch gerne nochmal um Rat bzw. eine Meinung fragen.

Folgender Sachverhalt:
(1) Wir bauen ein Einfamilienhaus auf einem Hinterliegergrundstück
(2) Dafür wurde ein ursprünglich großes Grundstück mit Bestandsbau (vorne) real geteilt
(3) Das vordere Grundstück bleibt im Eigentum des Verkäufers, das Haus möchte er abreißen aber zunächst für einige Jahre nicht neu bauen, auf dem hinteren Teil bauen wir neu

Daraus ergibt sich nun folgende Situation:
(1) Durch den Abriss des vorderen Hauses wird die bestehende Wasser-Leitung nach ca. 12 Monaten gemäß Betreiber stillgelegt und zurückgebaut (kostenlos); wenn der Eigentümer mal neu baut, braucht er eine komplett neue Leitung inkl. Anbohrung
(2) Wir müssten für unsere eigene Wasserleitung die komplette Straße aufmachen und die Hauptleitung anbohren (Kosten ca. 8-10k€)
(3) Es liegt also entsprechend nahe, dass wir die bestehende Leitung vom Eigentümer übernehmen bzw. abkaufen; Leitungsrechte sind entsprechend vorhanden

Frage:
Zu welchem Preis würdet Ihr diese Leitung nun fairerweise abkaufen?
Für uns ist nach oben der maximale Preis natürlich der für einen Neuanschluss (ca. 8-10k€), nach unten könnte man auch argumentieren, dass wir die Leitung geschenkt bekommen, weil der Eigentümer damit eh nichts anfangen kann. Was haltet Ihr hier für beide Seiten "fair"?
Kartenansicht des Grundstücks: Parzellen 4149/4150, Gebäude Nr. 5, graue Grenzen, blaue Linie.

Allthewayup 13.02.2024 09:22
Ihr müsst die Leitung ja sowieso verlängern bis zu eurem Baufeld. Die Leitung kann ja nicht einfach durch sein Baufeld führen, sonst „dreht er euch das Wasser ab“ wenn er mal wieder baut.
Ich würde die Wasserleitung an die Stelle legen wo eure Zufahrt zum Grundstück liegt denn der Teil wird euch ja anteilig gehören im Gegensatz zum Rest des Grundstücks des Verkäufers. Ein Leitungsrecht wird er euch sicherlich schon einräumen aber nicht in Verlängerung der jetzigen Leitungslage, damit würde er sich einen Neubau „verbauen“.

Mein Rat in diesem Fall: saubere Trennung der Versorgung (Strom braucht ihr ja auch) also eine Leitung wird so oder so benötigt. Dann legt gleich alle Medien in den Kanal und ihr habt Ruhe.

*Edit:
Den Tiefbau auf eigenem Grund selber machen oder einen Baggerfahrer der „eh schon da“ ist, für einen Samstagvormittag anheuern.

Schnubbihh 13.02.2024 09:25
Allthewayup schrieb:

Ihr müsst die Leitung ja sowieso verlängern bis zu eurem Baufeld. Die Leitung kann ja nicht einfach durch sein Baufeld führen, sonst „dreht er euch das Wasser ab“ wenn er mal wieder baut.
Ich würde die Wasserleitung an die Stelle legen wo eure Zufahrt zum Grundstück liegt denn der Teil wird euch ja anteilig gehören im Gegensatz zum Rest des Grundstücks des Verkäufers. Ein Leitungsrecht wird er euch sicherlich schon einräumen aber nicht in Verlängerung der jetzigen Leitungslage, damit würde er sich einen Neubau „verbauen“.

Mein Rat in diesem Fall: saubere Trennung der Versorgung (Strom braucht ihr ja auch) also eine Leitung wird so oder so benötigt. Dann legt gleich alle Medien in den Kanal und ihr habt Ruhe.

Der Leitungsverlauf ist soweit geklärt und abgesichert. Wir müssen da nochmal einen Schlenker in die Leitung bauen damit sie unter der Einfahrt liegt. Bei uns geht es jetzt eher um die finanzielle Frage.

Stephan— 13.02.2024 10:03
1. Würde „später“ ein erneuter Stich in die Hauptleitung (in Strasse) erfolgen müssen? Wahrscheinlich ja, da Wasserversorger Geld verdienen möchte
2. Vorausgesetzt ihr habt euer Grund gekauft von dieser Person, denke ich, dass es auf einer guten Basis geschehen ist? Dann wäre ich fast von ausgegangen das ihr nur die Kosten tragt, die für die Umlegung/Verlängerung etc. ab dem linken Grundstück und gut ist. Er hat ja keine Unkosten und wäre ein guter Einstieg in die gute Nachbarschaft.
3. Laut jetzigem Plan würde ich von einer Leitungslänge von ca. 10m ausgehen, PE Muffe (eher besteht Wasserversorger denke auf schweißen) koste 25€, Leitung vielleicht 30-40€. Ohne Aushub etc.

Drück ihn 500€ in die Hand und ihr seid/bleibt über lange Zeit freundlich und nett zueinander.

kbt09 13.02.2024 17:23
Die Wasserleitung in dem Fall liegt aber nicht komplett auf eurem Grundstück, sondern erstmal auf dem anderen Grundstück. Da müssen doch auch Rechte etc. ins Grundbuch eingetragen werden. Hört sich für mich alles unnötig kompliziert an.

Wann soll der Abriss erfolgen? Garantiert bevor ihr eigentlich soweit seid, die Wasserleitung zu euch zu legen? Kombination mit Strom und anderen Versorgern?

Schnubbihh 13.02.2024 17:32
kbt09 schrieb:

Die Wasserleitung in dem Fall liegt aber nicht komplett auf eurem Grundstück, sondern erstmal auf dem anderen Grundstück. Da müssen doch auch Rechte etc. ins Grundbuch eingetragen werden. Hört sich für mich alles unnötig kompliziert an.

Wann soll der Abriss erfolgen? Garantiert bevor ihr eigentlich soweit seid, die Wasserleitung zu euch zu legen? Kombination mit Strom und anderen Versorgern?

Grunddienstbarkeit und Baulast ist sowieso bereits eingetragen für die Leitungen, die im gleichen Bereich liegen (Strom und Abwasser). (siehe Screenshot anbei)
Abriss wird unmittelbar vor dem Hausbau stattfinden. Insofern ist der Plan die Leitung zunächst als Bauwasser umzuwidmen und dann nach Fertigstellung final ans Haus anzuschließen.
Kombination mit anderen Versorgern leider von Seiten der Versorger nicht gewünscht. (wird mit Pauschalen verrechnet) Entsprechend werden alle Versorger für sich die Einfahrt aufmachen und ihre Leitungen reinlegen.
Lageplan: braune Zufahrt, roter Gebäudekomplex rechts, graues Gebäude links.
hauptleitunggrundstückwasserleitungwasserversorgerstrombaufeldeinfahrtleitungen