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ᐅ Stoßfugen Fertigbeton Keller so akzeptabel?


Erstellt am: 28.10.2020 08:19

KingJulien 29.10.2020 20:12
Jann St schrieb:

Okay, das die Wände mit der Decke betoniert werden kenne ich so nicht aber wenn unten durch den erhöhten Betondruck nichts aufgeht ist ja alles in Ordnung.
Ich weiß nicht wie sie es gemacht haben, hab den Aufbau nicht mehr genau in Erinnerung. Kann auch sein dass sie erst die Wände befüllt haben, würde ja Sinn machen.
Als ich auf der Baustelle war haben sie noch auf die Betonpumpe gewartet. Hätte die nicht Verspätung gehabt, wäre ich wahrscheinlich nicht mehr rechtzeitig in den Keller gekommen und hätte den Riss gar nicht unverspachtelt gesehen.
Jann St schrieb:

Lastfall "zeitweise anstauendes Sickerwasser"
Wörtlich: ... Im erdberührenden Bereich erhalten die Fugen eine Abdichtung gegen "Bodenfeuchte und frei ablaufendes Wasser" gemäß Beanspruchungsklasse 2 der WU-Richtlinie 2017...
Jann St schrieb:

Vielleicht kann man noch darüber nachdenken, die Fugen explizit von außen abzudichten.
Von außen? Dafür ist es leider zu spät. Dämmung wurde glaube ich sogar schon im Werk angebracht.
Jann St schrieb:

Hast du darüber einen Vertragsauszug was genau geschuldet wird?
Zusammengefasst:
- 20 cm, doppelt bewehrte Bodenplatte, max. 14 kg/m² Stahlanteil, mehr nach Statik mit Aufpreis - War bei uns 144 kg Mehrstahl in der Bodenplatte.
- 24 cm Außenwand, Bewehrung nach Statik
- 19 cm Decke, max. 14 kg/m² Stahl, unterseitig stahlschalungsglatt.
- Abdichtung wie oben geschrieben
Nice-Nofret schrieb:

Suche Dir eine kompetente Baubegleitung; das ist eine lohnende Investition.
Meint ihr, für die Kellerabnahme rentiert sich überhaupt noch ein Gutachter? Viel sieht man ja nicht mehr vor Ort, oder? Da wäre fast die Fotodoku interessanter.
Und die ~ 500 € in einer im späteren Baufortschritt, im Voraus geplanten Abnahme besser angelegt?
Schätze halt dass mit dem Betonieren und der Dämmung die wichtigsten Sachen jetzt nicht mehr zu sehen sind.

Höhen und Maße generell passen übrigens sehr genau, vom GU Bauleiter nachgemessen. Die Schalung der Bodenplatte hab ich selbst vorm betonieren nachgemessen, hat genau gestimmt.
Nachdem hier vor kurzem das Horrorszenario "Bodenplatte in falscher Größe" Thema war.

Anbei noch ein paar Impressionen, leider ein bisschen durcheinander beim hoch laden.

1-2 vor dem betonieren
3-4 Deckenriss verspachtelt
5 Wandfuge verspachtelt
6 Übergang Decke - Wand
7-8 Deckenriss
9 Wandfuge
10 außen nach dem betonieren


Baustelle: orangeverkleidete Außenwand mit kleinem Fenster, Bewehrung im Betonboden, pinke Dämmung unten

Baustelle: Betonboden mit Bewehrung, Loch im Betonboden, Holzformwände, Bauarbeiter im Hintergrund

Baustellen-Decke mit senkrechter Putzfuge, rotem Stützpfosten und Holzbalken.

Vertikaler Wandriss mit cremefarbener Spachtelmasse auf grünlich-grauer Oberfläche.

Hand hält ein gelbes Maßband über eine Steinplatte; blauer Streifen markiert die Länge.

Betonwand mit horizontaler Fuge, Kalk- und Feuchtigkeitsablagerungen sowie vertikalen Tropfspuren.

Hand hält ein Tape-Maßband horizontal an einer Betonwand; Skala ca. 0-20 cm.

Baustellenraum: Decke mit Spachtelarbeiten, Holzträger und rote Gerüststützen, Fenster im Hintergrund.

Betonwand mit orangefarbenen Rostflecken und grauen Verfärbungen, vertikale Tropfen.

Baustellenwand in gelber Verkleidung mit kleinem Fenster links und weißer MEA-Verteilerbox rechts.


PS: Wenn ich noch mehr Bilder hoch lade muss das Thema bald in den Hausbilder-Thread

11ant 29.10.2020 23:23
KingJulien schrieb:

Anbei noch ein paar Impressionen, leider ein bisschen durcheinander beim hoch laden.
Ich kenne ja einige Leute, die ein bißchen komisch sind, und bin es manchmal sogar selbst (sagt man), aber den Werbeaufdruck auf einem Zollstock zu schwärzen ? - nee, ne ?

KingJulien 30.10.2020 07:28
11ant schrieb:

Ich kenne ja einige Leute, die ein bißchen komisch sind, und bin es manchmal sogar selbst (sagt man), aber den Werbeaufdruck auf einem Zollstock zu schwärzen ? - nee, ne ?
Warum nicht? So kann sich keiner beschweren.
Außerdem ist es gebleut.

Ich kann dir die Firma aber gerne per PN nennen, wenn er dir so außerordentlich gefällt, dass du auch einen willst.
Ach nein warte... grad geschaut: PN geht ja nicht

Jann St 30.10.2020 08:24
Moin,

Ich denke man kann dir erst einmal die Sorgen nehmen. Wichtig ist es, dass beim Aufbau außen dann auch Drainagematten /Noppenbahnen an die Dämmung gelegt werden, damit das Wasser auch frei ablaufen kann. Mit eurer Rindrainage dürfte dann wirklich nicht mehr viel passieren.

Die gespachtelten Risse sind nach meinem Empfinden kein Problem, das verkraftet das System schon.
Nebenerläuterung: Deckenspannrichtung - bei einseitig gespannten Deckenplatten wird die Last in Richtung der nächststehenden Wände abgeleitet, also i.d.R. bei rechteckigen Grundrissen. Die andere Richtung hat statisch keine tragende Wirkung, sondern nur konstruktiv (Durchbiegung, Risse etc.). Ein Riss gegen die Tragrichtung ist daher verkraftbar.

Zu den Fugen kann man jetzt erstmal nicht viel sagen, aber der beschriebene Lastfall ist der geringste den du haben kannst. Die einzige Frage wäre, ob die Wahl des Lastfalls realistisch ist, aber wenn der Grundwasser weit weg ist und das Sickerwasser gut abgeführt wird denke ich, kann das stimmen.

Ansonsten macht das Bild von innen einen guten Eindruck. Die Platte oben sieht etwas rau aus, aber das liegt daran, dass in den frischen Zustand die Folie gelegt wurde was zum Thema Nachbehandlung absolut richtig ist. Wenn man mit der Folie länger wartet kann es zu frühen Schwindrissen führen, dafür zerstört die Folie die Oberfläche nicht.

Ich würde hier daher jetzt keine Sachverständiger Abnahme mehr machen, da er wirklich nicht viel dazu sagen kann. Eine Foto-Doku, wenn ihr sowas bekommt, ist natürlich im späteren Verlauf, sollte Wasser eintreten immer gut. Außerdem steht euch gem. Baugesetzbuch ohnehin eine 5-Järige Gewährleistung zu (wenn vertraglich nicht die VOB vereinbart wurde).

Wenn du im späteren Verlauf (Auch Ausbau etc.) Fragen hast, wende dich gern an mich.

Lg Jann

KingJulien 30.10.2020 08:52

Vielen Dank für deine sehr hilfreiche Einschätzung! Eine schnelle, freundliche, kompetente Hilfe von einem Fachmann - Leute wie du sind für das Forum eine echte Bereicherung!

Dann werde ich jetzt lieber schauen, wo ich eine Sachverständigen Abnahme machen lasse im weitern Baufortschritt.

An der Straße ist eine Sickerrigole verbaut, ich hoffe auch, da sollte sich dann nichts fehlen. Ansonst... ist ja ein Nutzkeller.

Danke an alle und Grüße

King Julien

Jann St 30.10.2020 11:39
Wo wohnt ihr denn?

Du kannst dich natürlich immer an die Dekra wenden. Die begleiten uns bei meinem jetzigen Fachmann auch, dann hat man am Ende weniger Diskussionen mit dem Auftraggeber bei der Abnahme.
Außerdem würde ich mich nicht nur auf eine Abnahmebegleitung festsetzen sondern eine Baubegleitung vereinbaren. Die meisten Dinge sind bei einer Abnahme nicht mehr nachvollziehbar.

Wichtige Dinge sind dabei die Rohinstallation Sanitär & Elt Vor Einbau des Estrichs bzw. vor dem Schließen der Trockenbauwände sowie eine Prüfung der sachgerechten Abdichtung in den Bädern.

Ich denke so 4 Termine während der Bauausführung sind sinnvoll damit der Prüfer auch eine Einschätzung zur Abnahme machen kann. Es gibt dafür auch unabhängige Bauleiter, die auch das Bausoll mit der vertraglichen Leistung abgleichen etc.

Aber vielleicht kann man euch dahingehend auch in der Fernwartung begleiten.

Liebe Grüße und danke für die positive Rückmeldung,

Jann
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