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ᐅ Split-Level aus 1967 - Erfahrungen?


Erstellt am: 25.03.2024 10:25

nordanney 27.03.2024 11:09
danibel schrieb:

Geht leider nicht, da Mehrgenerationen für uns ein "Must Have" Kriterium ist. Wir würden den Eingang, Flur und die zwei linken unteren Räume im Plan zum Apartment machen, aber brauchen mehr Platz als diese uns geben können. Meine Mutter ist noch recht jung und braucht definitiv mehr als ein Zimmer. Uns fehlt die Fantasie wie wir aus ca. 45 QM eine ausreichend große Wohnung zaubern könnten. Aber Puh, 60TEUR sind schon eine Hausnummer. Da müssen wir mal sehen, vielleicht finden wir eine andere Lösung als den Anbau...
Warum ist dann ein Mehrgenerationenhaus ein "Must Have" Kriterium? Junge und fitte Mutter muss doch nicht zwingend ins eigene Haus integriert werden - und dann auch noch auf einer großen Fläche. Kann die nicht weiterhin alleine wohnen, wie alle normalen jungen Mütter auch?

Einen Tod werdet Ihr sterben müssen:
- Mutter bekommt ein 45qm Wohnklo (daraus machen Profis drei voll ausgestattete Mikroappartments)
- Mutter lebt ihr schönes Leben ohne nervige Kinder neben sich (und umgekehrt)
- Ihr nehmt halt (das nicht vorhandene) Geld in die Hand und baut das eh schon riesige 240qm Haus (für drei Personen!) um bzw. vergrößert es noch weiter

danibel 27.03.2024 11:14
nordanney schrieb:

Warum ist dann ein Mehrgenerationenhaus ein "Must Have" Kriterium? Junge und fitte Mutter muss doch nicht zwingend ins eigene Haus integriert werden - und dann auch noch auf einer großen Fläche. Kann die nicht weiterhin alleine wohnen, wie alle normalen jungen Mütter auch?

Meine Mutter wohnt 300km entfernt und würde das Enkelchen gerne regelmäßig sehen. Außerdem ist es einfach unser Wunsch, sie nah bei uns zu haben und statt Haus + Wohnung in der Nähe möchten wir das eben unter einem Dach realisieren. Deshalb suchen wir explizit nach etwas, das für uns mit (derzeit) 4 Personen machbar ist.
nordanney schrieb:

Einen Tod werdet Ihr sterben müssen:
- Mutter bekommt ein 45qm Wohnklo (daraus machen Profis drei voll ausgestattete Mikroappartments)
- Mutter lebt ihr schönes Leben ohne nervige Kinder neben sich (und umgekehrt)
- Ihr nehmt halt (das nicht vorhandene) Geld in die Hand und baut das eh schon riesige 240qm Haus (für drei Personen!) um bzw. vergrößert es noch weiter

Derzeit tendieren wir zu Tod Nr. 1

dertill 27.03.2024 12:45
danibel schrieb:

Uns fehlt die Fantasie wie wir aus ca. 45 QM eine ausreichend große Wohnung zaubern könnten. Aber Puh, 60TEUR sind schon eine Hausnummer. Da müssen wir mal sehen, vielleicht finden wir eine andere Lösung als den Anbau...

KfW261 kann auch für Anbauten und Erweiterungen genutzt werden. Der Anbau wird dabei quasi zu 100% mit gefördert (außer Tiefbau), wenn im gleichen Zuge insgesamt ein Effizienzhausstandard erreicht wird. Wenn 2 Wohneinheiten rauskommen, ist die Förderhöchstgrenze entsprechend bei 300k€, wenn die EE-Klasse (Wärmepumpe) erreicht wird. Der Zuschuss sind dann bei KfW 85 10% + 10% Wenn es ein WPB ist (Energieausweis Klasse H), also 20% und eben die niedrigeren Zinsen.
danibel schrieb:

Das ist leider korrekt vermutet. Es ist 36,5er Kalksandstein. Da hatten wir uns von der Verklinkerung hinters Licht führen lassen. Und ohne Fassadendämmung wird das mit der Effizienzhausstufe 85 wohl nicht klappen, oder?
Effizienzhaus heißt jedes Bauteil der thermischen Hülle muss den Gebäudeenergiegesetz-Anforderungen entsprechen bzw. begründete Ausnahmen sind möglich - 36,5er Kalksandstein ist nicht ausreichend. Für ein Effizienzhaus müssen da ca. 14-16cm WDVS o.ä. drauf.

Unabhängig von der Effizienzhausgeschichte ist ein 36,5er Kalksandstein Mauerwerk energetisch ... schwierig als ausreichend zu bezeichnen. Wenn die Klinkerfassade erhalten bleiben soll, lässt sich das auch mit einer 80mm Innendämmung (Holzfaser) lösen, ist aber nur die zweitbeste Lösung und kostet Wohnraum und KfW85 könnte schwierig werden.

danibel 27.03.2024 14:17
dertill schrieb:

KfW261 kann auch für Anbauten und Erweiterungen genutzt werden. Der Anbau wird dabei quasi zu 100% mit gefördert (außer Tiefbau), wenn im gleichen Zuge insgesamt ein Effizienzhausstandard erreicht wird. Wenn 2 Wohneinheiten rauskommen, ist die Förderhöchstgrenze entsprechend bei 300k€, wenn die EE-Klasse (Wärmepumpe) erreicht wird. Der Zuschuss sind dann bei KfW 85 10% + 10% Wenn es ein WPB ist (Energieausweis Klasse H), also 20% und eben die niedrigeren Zinsen.

Effizienzhaus heißt jedes Bauteil der thermischen Hülle muss den Gebäudeenergiegesetz-Anforderungen entsprechen bzw. begründete Ausnahmen sind möglich - 36,5er Kalksandstein ist nicht ausreichend. Für ein Effizienzhaus müssen da ca. 14-16cm WDVS o.ä. drauf.

Unabhängig von der Effizienzhausgeschichte ist ein 36,5er Kalksandstein Mauerwerk energetisch ... schwierig als ausreichend zu bezeichnen. Wenn die Klinkerfassade erhalten bleiben soll, lässt sich das auch mit einer 80mm Innendämmung (Holzfaser) lösen, ist aber nur die zweitbeste Lösung und kostet Wohnraum und KfW85 könnte schwierig werden.

Danke für die Infos, sehr informativ!

Genau, wir gehen auch davon aus, dass wir die vollen 300TEUR in forderfähigen Kosten zusammen bekämen - plus einiges an nicht förderfähigen Dingen. Wobei ich da z.B. beim Thema Fliesen in den Bädern nicht sicher bin, ob und was da förderfähig ist.

Das hört sich so an als kämen wir um WDVS schwer drumherum... Vielleicht kann man das ja dann nachträglich wieder verklinkern - oder mit Flachverblendern arbeiten?!

Harakiri 27.03.2024 14:20
danibel schrieb:

Zwei gute Beobachtungen! Bei der Zweischaligkeit habe ich mir meinen eigenen Zahn schon gezogen, es scheint zwar verklinkert zu sein, aber eben nicht zweischalig. Sehr schade, denn ich mag die Optik der Fassade so wie sie ist, und WDVS treibt das Budget in die Höhe. Plus, der Dachüberstand ist nicht überall gegeben, und wenn man anfangen müsste das Dach zu verlängern... fehlt mir die Phantasie, wie das im Budget machbar sein sollte.

Gerade bei Flachdach & in Kombination mit der ohnehin angedachte Dämmung des Daches dürfte ziemlich einfach sein.

Je nach Ausführung (gemauerte) Attika entfernen & z. B. aus Dämmelementen dann ausbilden (sofern keine Absturzsicherung, damit erzeugt werden muss). Die „Fake-Attika“ lässt sich auch mit Überstand montieren, sodass unterhalb Fassaden-Dämmung bündig anschließen kann.

Oder alternativ die vorhandene Attika überdämmen, und mit entsprechend langen Attikabohle/Kronendämmung auskleiden.

danibel 27.03.2024 14:39
Harakiri schrieb:

Gerade bei Flachdach & in Kombination mit der ohnehin angedachte Dämmung des Daches dürfte ziemlich einfach sein.

Je nach Ausführung (gemauerte) Attika entfernen & z. B. aus Dämmelementen dann ausbilden (sofern keine Absturzsicherung, damit erzeugt werden muss). Die „Fake-Attika“ lässt sich auch mit Überstand montieren, sodass unterhalb Fassaden-Dämmung bündig anschließen kann.

Oder alternativ die vorhandene Attika überdämmen, und mit entsprechend langen Attikabohle/Kronendämmung auskleiden.

Danke für die Erläuterung! Es ist wirklich toll, wie viel Sachverstand sich hier tummelt.
attikaeffizienzhauskalksandsteinwdvsdämmung