ᐅ Sparanfänger mit Fragen zur Plausibilität des "groben" Plans
Erstellt am: 27.12.15 15:23
Vanben09.03.16 23:55
Solange in einer Ehe nur ein Partner arbeitet, kann er den steuerlichen Freibetrag des nicht berufstätigen Partners nutzen. Je höher der Grenzsteuersatz des berufstätigen Partners, desto höher die daraus resultierende Entlastung - im Extremfall ~45% des aktuellen Freibetrags.
Ein 2. Einkommen bringt also nur dann tatsächlich mehr Geld in die Haushaltskasse, wenn es deutlich über der nun wegfallenden Ersparnis beim 1. Einkommen liegt.
Ein 2. Einkommen bringt also nur dann tatsächlich mehr Geld in die Haushaltskasse, wenn es deutlich über der nun wegfallenden Ersparnis beim 1. Einkommen liegt.
Bieber081510.03.16 07:45
Ah, okay, verstehe! (Grundfreibetrag derzeit 8.652 €/a, 45 % davon sind 3893,40 €/a oder 324 €/Monat. ... Aus meiner Sicht praktisch nicht relevant, da dürften die hier diskutierten Fälle drüber liegen. Danke für die Erläuterung!)
willo777710.03.16 07:49
Das ist so nicht richtig. Es werden immer beide Freibeträge auf das Gesamteinkommen angerechnet. In deinem Beispiel würde das zweite Einkommen gefühlt 45% Steuern zahlen, egal wie hoch es ist. Auch die Steuererklärungsklassen spielen in der Jahresbetrachtung keine Rolle.
Musketier10.03.16 07:59
Ich stimme Willo7777 zu. Einzig der 2. Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1000€ geht flöten.
Im Gegenzug könnte ein gerüngfüge (pauschal versteuerter) Job könnte die ganze Rechnung auf den Kopf stellen. Da ist es tatsächlich so, dass der Steuerpflichtige mit 100T€ Einkommen + rd 5T€ pauschal versteuertem Job des Ehegatten dem Pärchen mit 2x 52,5T€ besser gestellt sind.
Im Gegenzug könnte ein gerüngfüge (pauschal versteuerter) Job könnte die ganze Rechnung auf den Kopf stellen. Da ist es tatsächlich so, dass der Steuerpflichtige mit 100T€ Einkommen + rd 5T€ pauschal versteuertem Job des Ehegatten dem Pärchen mit 2x 52,5T€ besser gestellt sind.
Steffen8010.03.16 08:09
Sehr interessant bzgl. Splitting Zum Glück haben wir ein Steuerbüro was sich für viel Geld damit beschäftigt. Zum Thema "Frau geht arbeiten oder bleibt heim" mal ein anderer Aspekt: Meine Frau verdient im Jahr (30h Wochen), was ich im Monat habe. Sie hat ein netto im Monat von ca. 1300 EUR. Wir zahlen fast 800 EUR im Monat für die Kita und meine Frau braucht ein Auto für die Arbeit. Das beziffere ich mal mit rund 300 EUR pro Monat. Was glaubt Ihr warum geht Sie arbeiten? Wegen dem Geld?
Geld ist nicht alles und die Frauen im "Osten" ticken da vielleicht noch etwas anders als im "Westen".
Gruss, Steffen
Geld ist nicht alles und die Frauen im "Osten" ticken da vielleicht noch etwas anders als im "Westen".
Gruss, Steffen
Bieber081510.03.16 10:13
Gut, dass mein Splitting-Verständnis nun doch wieder gerade gerückt ist. Irgendwie fand ich die Argumentation überzeugend ... warum auch immer. Trotzdem Danke für _alle_ Beiträge zum Thema.
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