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ᐅ Sondertilgung, sparen oder Konsum?


Erstellt am: 02.02.2020 19:14

JanCux20 03.10.2020 11:56
Bei uns ist es eine Mischung aus allem.
Unsere Finanzierung bestand aus 4 Bausteinen. Den einen konnten wir monatlich nach Belieben tilgen und haben in den letzten 5 Jahren seit Einzug hier regelmäßig sondergetilgt. Mal ein paar Euro, die am Monatsende noch auf dem Konto rumlagen, mal höhere Summen von Prämie oder Steuererstattung. Parallel haben wir noch viel Geld ins Haus investiert. Gartengestaltung, das ein oder andere Möbelstück, Lampen, Gardinen, eben alles was so im Laufe der Zeit kommt.
Mit Beginn der Coronapandemie und damit verbundener Kurzarbeit haben wir diesen Baustein aus Rücklagen komplett getilgt um die monatlichen Ausgaben zu senken.
Auf dem anderen Baustein haben wir im letzten Monat die maximal mögliche Sondertilgung eingebracht und diesen damit fast komplett abgelöst. Die halbe Rate wurde gestern noch abgebucht, nun ist dieser Teil auch erledigt.

Bleiben nun noch der Hauptkredit und ein KFWbaustein übrig.

Eigentlich war der Plan, die monatliche Tilgung auf dem Hauptkredit zu erhöhen, sodass die monatliche Rate gleich bleibt, dieser Baustein nun aber deutlich schneller getilgt wird.
Die Coronakrise hat mir die Augen geöffnet und gezeigt, dass immer mal etwas dazwischenkommen kann und eine hohe Tilgung (wir hatten insgesamt knapp 1800 eur Raten) zwar möglich, in Krisenzeiten aber eben auch gefährlich sein kann. Meine Branche ist stark betroffen und in unserem Unternehmen wurden in den letzten Monaten gut 20-25% der Arbeitsplätze abgebaut.

Aus diesem Grund sparen wir die Kreditraten von Baustein 3&4 nun ganz konservativ auf dem Tagesgeldkonto. Zum Ende des Jahres 2021 werden wir dann entscheiden was wir mit dem Geld machen, sofern wir es bis dahin nicht gebraucht haben.
Aktuell favorisiere ich eine Sondertilgung auf dem Hauptkredit (da noch 3,7% Zinsen), vielleicht lasse ich das Geld aber auch liegen um 2025 damit den KFWbaustein komplett abzulösen und hierfür keine Anschlussfinanzierung zu benötigen.

Ein bisschen was fließt natürlich auch noch in den Konsum. Weniger die 5000€-Fernreise als hier und da mal ein „Spielzeug“.
Kostet am Ende des Jahres aber fast genau so viel

Musketier 03.10.2020 13:37
Wir haben auch deutlich kleiner und deutlich günstiger gebaut, als viele anderen, vergleichbar vermutlich wie . Unsere Gesamtpreis war damals bei Ca. 300T€ inkl. Grundstück, Garage und Außenanlage. Damals war auch unser Verdienst noch deutlich unter 4k, so dass da auch nicht viele Extras machbar waren. Mittlerweile ist der monatliche Verdienst um mehr als Rate und Sondertilgung zusammen gestiegen. Klar wirds dann deutlich einfacher, gleicheitig viel sonderzutilgen, was am Haus zu investieren und auch noch in ETF anzulegen. Das war zu dem Zeitpunkt des Hausbaus aber in der Form nicht absehbar, sonst hätten wir vielleicht auch mehr Extras eingebaut. Der Vorteil des günstigen Bauens, wir sind voraussichtlich 12 Jahre nach Einzug durch.

exto1791 05.10.2020 10:54
Mal ne blöde Frage:

Wenn ich ein Darlehen von 550.000€ aufnehmen möchte und diese Darlehen in verschiedene einzelne Darlehen splitten möchte:

bspw.

1x 120.000€ KFW 153 Darlehen
1x 250.000€ 30 Jahre Zinsbindung
1x 180.000€ 10 Jahre Zinsbindung

Die Laufzeit beträgt bei allen Darlehen (ausgenommen KfW - ist ja "vertraglich" schon festgelegt) 35 Jahre - Tilgungsrate je nach Darlehen unterschiedlich, jedoch zwischen 2-3%.

Angenommen ich bekomme nach 10 Jahren eine sehr hohe Erbschaft - kann ich dann den 180.000€ Kredit nach 10 Jahren komplett ablösen? Sprich ist es nach Ablauf der Zinsbindung möglich den Kredit komplett abzulösen? Was ich damit sagen/fragen will: Ist die Zinsbindung entscheidend dafür, wann ich den Kredit komplett ablösen kann? Oder ist es letztlich egal wie lange die Zinsbindung ist, da die Laufzeit des Darlehens an sich (bis es auf 0,00€ abbezahlt ist) entscheidend ist?

Wir sind am überlegen, ob dann überhaupt eine 30 Jahre Zinsbindung notwendig ist, da wir auch innerhalb von ca. 20 Jahren eine Erbschaft erwarten und dadurch einen Kredit komplett ablösen könnten.

Was ich jedoch auch gelesen habe - wodurch dann wieder eine längere Zinsbindung Sinn machen würde:

"Selbst wenn Sie ein Baufinanzierungsdarlehen mit einer 15- oder 20-jährigen Zinsbindung abgeschlossen haben, können Sie Ihren Vertrag nach zehn Jahren kündigen. Und zwar ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt (§ 489 Abs. 1 Nr. 2 Baugesetzbuch)."

Sparfuchs77 05.10.2020 11:12
exto1791 schrieb:

können Sie Ihren Vertrag nach zehn Jahren kündigen. Und zwar ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung anfällt

Du hast nach 10 Jahren ein Sonderkündigungsrecht. Ab da kannst du jederzeit raus und deinen Kredit ablösen. Das ist unabhängig von der Zinsbindung.

exto1791 05.10.2020 11:17
Sprich: Die Zinsbindung über 10 Jahre hat somit überhaupt nichts mit der Kreditlaufzeit oder sonst was zu tun - sondern dient lediglich dazu das Risiko einzudämmen und sich entweder für nen höheren Zinssatz den aktuellen Zins lange zu sichern oder anders herum.

Rein für die Kündigungszeit ist das total egal?

Wenn ich eine Zinsbindung von 10 Jahren hab dann muss ich halt nach 10 Jahren einen neuen Vertrag abschließen mit dem aktuellen Zins und kann dann auch wieder nach 10 Jahren den Kredit problemlos ablösen?

Wenn ich ne Zinsbindung von 30 Jahren habe, kann ich praktisch (sobald die 10 Jahre vergangen sind) jederzeit OHNE Vorfälligkeitsentschädigung den Kredit ablösen, korrekt?

Musketier 05.10.2020 11:21
Ja

Ergänzung zu letzten Frage:
Genauer gesagt nach 10 Jahren kannst du jederzeit mit einer Kündigungsfrist von 1/2 Jahr kündigen. somit frühestens nach 10,5 Jahren. Du könntest aber bei Erbschaft z.B. nach 13 Jahren auch dort erst kündigen mit einer Frist von 1/2 Jahr. Das ganze ohne VFE.
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