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ᐅ Frage: 1% Tilgung und 10 Jahre Zinsbindung. Haus nie abbezahlt?


Erstellt am: 21.04.13 16:35

Phidie22.04.13 13:11
Eine 10 Jährige Zinsbindung ist wohl mit die gängigste Finanzierungsdauer die man findet. Das liegt schon mit daran, dass man egal welche Finanzierungsdauer man wählt nach 10 Jahren ein Sonderkündigungsrecht hat, was dazu führt das die Banken die sich heute refinanzieren, bei einer längeren Laufzeit die vorher gekündigt wird, Gefahr laufen das Geld zu schlechteren Konditionen wieder verleihen zu müssen. Unter anderem dieser Umstand wird von der Bank mit eingepreist, was dann zur Ursache hat das lange Laufzeiten per se immer teurer sind als die 10 Jährigen Finanzierungen.

Da in jungen Jahren andere Sachen wichtiger sind als das abbezahltte Haus steigen viele mit einer 1% Tilgung ein. Wichtig ist, dass man nicht nur zu seiner Hausbank geht und sich ein Angebot geben lässt, sondern das man die unterschiedlichen Institute vergleicht.
Auch besteht die Möglichkeit ein Teil des Hauskaufs oder Neubaus über die Kfw zu finanzieren die dann ein nachrangiges Darlehen gibt, wodurch die Konditionen bei der finanzierenden Bank die im 1. Rang steht deutlich besser werden. Es gibt viele Wege ein Haus zu finanzieren, weshalb man am besten dann auch zu einem unabhängigen Baufinanzierungsexperten gehen sollte, da die einen besseren Überblick haben was die Konditionen bei den einzelnen Instituten angeht.
Ein Freund von mir hat z.B. ein Cap-Darlehen gewählt was grundsätzlich einen variablen Zins hat, was jedoch in einer gewissen höhe dann gedeckelt ist. Der Vorteil man kann auch über die 5% Sondertilgung hinaus das Darlehen abbezahlten. Sinnvoll bei Selbständigen bei denen die Einkommenshöhe stark variieren kann.
Ich habe mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, da ich vor 2 Jahren gerade selber ein Haus gekauft habe und auch von Berufswegen immer mal wieder eine Finanzierung tätigen muss. Im übrigen kann man bis zu 3 Jahre vor Ablauf der 10 Jährigen Zinsbindungsfrist eine Finanzierung zu den z.B. gerade jetzt günstigen Konditionen durch ein sogenanntes Forwarddarlehen anschlussfinanzieren.
seppo27.04.13 23:41
moertelmischer schrieb:
Bei der Immobilien-Finanzierung gewinne ich irgendwie den Eindruck, dass ein komplett abbezahlttes Haus bis zur Rente oder sagen im Bereich von 60 bis 65 Jahren offensichtlich gar nicht erstrebt wird?

Viel zu oft liest man Kalkulationen mit 1% Tilgung und Zinsbindung von 10 Jahren. Dann ist zwar die monatliche Rate schön niedrig, aber den Kredit tilgt man doch so gut wie gar nicht! Ich verstehe das nicht, dass Leute offensichtlich so kalkulieren! Was denken die dann, was in 10 Jahren ist? Da brauche ich doch die nächste Finanzierung und mein Geld ist primär nur in die Zinsen geflossen.

Solche Kredite machen sogar sehr viel Sinn, wenn die Kreditsumme überschaubar ist (sonst würde ich die Laufzeit länger wählen):

1. Geringe Rate bedeutet Sicherheit!
2. In so einen Vertrag gehört immer eine anständige Sondertilgungsvereinbarung. Mindestens 5%, besser 10% pro Jahr, denn Löhne steigen im Laufe der Jahre.

So lange man liquide ist, kann man mittels Sondertilgung schnell die Kreditsumme verringern und die Kreditkosten damit drastisch reduzieren. Hat man finanzielle Probleme, schützt die niedrige Rate vor Zwangsversteigerungen.

Wir haben so einen Vertrag mit 10% Sondertilgungsmöglichkeit abgeschlossen, dafür die Raten so niedrig wie möglich vereinbart. Nun im zweiten Jahr haben wir bei voller und schnellstmöglicher Ausnutzung der Sondertilgung schon fast ein Drittel der Kreditsumme getilgt und ich kann angesichts der niedrigen Raten (500 Euro) hervorragend schlafen!
moertelmischer schrieb:

Also ich würde eine Zinsbindung von 25 Jahren machen und am Ende ist das Haus komplett bezahlt = Volltilgung. Bin ich wahrscheinlich viel zu konservativ?

Im Gegenteil, Dein Modell ist eher riskant, denn es bedeutet hohe monatliche Raten, die Dich im Zweifelsfall ganz böse in Bedrängnis bringen können.
backbone2328.04.13 23:33
Ob seine Finanzierung riskant ist oder nicht, kann man nur beurteilen wenn man seine finanzielle Situation und die genauen Daten der Finanzierung kennt.

Bei einer Zinsbindung von zehn Jahren und hoher Sondertilgungsmöglichkeit kann es genauso Probleme wenn sich die finanzielle Situation verschlechtert. Dann bleiben halt die Sondertilgungen aus und am Ende der Zinsbindung ist die Restschuld dann viel höher als geplant.

Sicherheit würden eher mögliche Tilgungsanpassungen bringen.

letzten Endes ist das aber Alles eh ein sehr individuelle Sache!
Nilorac29.04.13 14:32
"Sicherheit würden eher mögliche Tilgungsanpassungen bringen."

Exakt. Wir haben gerade ein Angebot mit 1% Tilgung, die zweimal jährlich geändert werden kann (hoch- und runtergestuft, je nach dem, wie viel Geld gerade da ist), plus 5 % Sondertilgung einmal jährlich. Zinsbindung auch hier nur 10 Jahre; wir überlegen, ob man die nicht auf 15 Jahre verlängert, was aber bei uns 30 EUR monatl. mehr Rate bedeuten würde. An sich nicht viel, aber die Frage ist, ob man die nicht lieber in die Sondertilgung packt, als sie der Bank in den Rachen zu werfen...
seppo29.04.13 20:57
backbone23 schrieb:
Ob seine Finanzierung riskant ist oder nicht, kann man nur beurteilen wenn man seine finanzielle Situation und die genauen Daten der Finanzierung kennt.

Deswegen schrieb ich auch "eher riskant". Ich hätte auch schreiben können "potentiell riskanter".
backbone23 schrieb:

Bei einer Zinsbindung von zehn Jahren und hoher Sondertilgungsmöglichkeit kann es genauso Probleme wenn sich die finanzielle Situation verschlechtert. Dann bleiben halt die Sondertilgungen aus und am Ende der Zinsbindung ist die Restschuld dann viel höher als geplant.

Immerhin hat man bis zum Ende der Zinsbindung Zeit (die kann man auch problemlos auf 15 oder mehr Jahre festlegen). Wird es bei einer festen höheren Rate eng, ist es unter Umständen sofort vorbei.
backbone23 schrieb:

Sicherheit würden eher mögliche Tilgungsanpassungen bringen.

Sondertilgungsmöglichkeiten sind nichts anderes. Nur eben sehr viel flexibler.
backbone2329.04.13 21:50
Also, in meinem Beitrag ging es um den Vergleich seiner Finanzierung und einer mit zehnjähriger Zinsbindung, bei der es wie gesagt genauso Probleme geben kann. Und längere Zinsbindung + hohe Sondertilgungsmöglichkeit bedeutet auch höherer Zins/Rate.

Und für mich unterscheiden sich Sondertilgungsmöglichkeit und Tilgungsanpassung schon.
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