ᐅ Sanierung Bungalow - Sanierungs- u Renovierungsmaßnahmen, Auswahl
Erstellt am: 09.07.23 12:28
thom198609.07.23 12:28
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frau und ich planen derzeit den Kauf eines (noch nicht final ausgesuchten) vollunterkellerten Bungalows (BJ zw. 1965 u. 1975) mit ca. 150 m² Wohnfläche in "sanierungsbedürftigem" Zustand, um diesen dann nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Unser Budget liegt bei 700.000 € (all inclusive - Kauf, Sanierung, Renovierung) und wir haben bereits etwas Erfahrung mit der Renovierung einer Altbauwohnung von 1910 (Raumaufteilung, Böden, Wände, Elektrik), jedoch noch keine Erfahrung mit der Sanierung eines Hauses.
Derzeit würden wir im Rahmen der Sanierung folgende Maßnahmen planen (jeweils in einer Art, die die bestmöglichen Förderungen garantiert) - ich würde um Ergänzung bitten, falls wir etwas vergessen haben oder falls ich mit der Kostenschätzung grob daneben liege:
Im Rahmen der anschließenden Renovierung hatten wir folgende (größere) Maßnahmen geplant - auch hier bitte gerne Kommentare oder Korrektur, falls unsere Kostenschätzung weit daneben liegt:
Derzeit befinden wir uns in der Phase der Objektauswahl, und dazu direkt folgende Frage:
Und letzte Frage: Um die maximalen Subventionen zu erhalten und klug zu wählen - an wen wendet man sich da? Wir möchten - insbesondere da wir beide sehr gut verdienen und nicht vom Fach sind - nicht an einen "Berater" geraten, der uns nur ausnimmt und am Ende keinen Mehrwert generiert; wir sind beide Unternehmensberater, können also im "Standardfall" ganz gut durch Förderanträge & Co maneuvrieren ... wissen aber auch, dass manchmal ein Fachmann einfach mehr bringt. Wie seht ihr das?
Viele Grüße & einen schönen Sonntag
Thom
meine Frau und ich planen derzeit den Kauf eines (noch nicht final ausgesuchten) vollunterkellerten Bungalows (BJ zw. 1965 u. 1975) mit ca. 150 m² Wohnfläche in "sanierungsbedürftigem" Zustand, um diesen dann nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Unser Budget liegt bei 700.000 € (all inclusive - Kauf, Sanierung, Renovierung) und wir haben bereits etwas Erfahrung mit der Renovierung einer Altbauwohnung von 1910 (Raumaufteilung, Böden, Wände, Elektrik), jedoch noch keine Erfahrung mit der Sanierung eines Hauses.
Derzeit würden wir im Rahmen der Sanierung folgende Maßnahmen planen (jeweils in einer Art, die die bestmöglichen Förderungen garantiert) - ich würde um Ergänzung bitten, falls wir etwas vergessen haben oder falls ich mit der Kostenschätzung grob daneben liege:
- Heizung - Einbau Wärmepumpe, inklusive entsprechenden Heizkörpern (Geschätzte Kosten vor Förderung 30.000 €)
- Dämmung des Hauses inklusive Flachdach (Geschätzte Kosten vor Förderung ca. 40.000 €)
- Einbau neuer Fenster mit Dreifachverglasung, inklusive ca. 4-6 Meter bodentiefe Fensterfront (Geschätzte Kosten vor Förderung ca. 20.000 €)
- Einbau neuer Türen mit Einbruchschutz (Geschätzte Kosten vor Förderung ca. 8.000 €)
- Sanierung Bad (Komplett) (Geschätzte Kosten ca. 40.000 €)
- Sanierung Klo (Komplett) (Geschätzte Kosten ca. 10.000 €)
Im Rahmen der anschließenden Renovierung hatten wir folgende (größere) Maßnahmen geplant - auch hier bitte gerne Kommentare oder Korrektur, falls unsere Kostenschätzung weit daneben liegt:
- Verlegung hochwertiger Parkett auf ca. 100 m² - 15.000 €
- Verlegung hochwertiger Fliesen auf ca. 50 m² - 7.000 €
- Einbau Multisplit-Klimaanlage für ca 100 m² - 4.000 €
- Wiederinbetriebname Kamin, inkl. ggf. Ofen - 6.000 €
- Streichen Innenräume - 8.000 €
- Erneuerung Hauselektronik inkl. Kabel, Steckdosen und Lichtschalter: 10.000 €
- Anstrich Fassade -10.000 €
- Einbau Wellnessraum (Keller - Whirlpool, Sauna) - 25.000 €
- Pool (Außenbereich) - 20.000 €
Derzeit befinden wir uns in der Phase der Objektauswahl, und dazu direkt folgende Frage:
- Was sind absolute No-Gos bei einem Objekt - also substanzielle Mängel, die eine Sanierung in dem von uns oben beschriebenen Umfang unmöglich machen? Ich würde vermuten das sind Mängel an der Bausubstanz, Senkungen, Risse oder Wassereintritte?
- Was sind zusätzliche Mängel, auf die wir achten sollten, die deutlich höhere Aufwände als die oben Kalkulierten verursachen würden?
- Wie geht man idealerweise mit dem Thema Rohrleitungen um? Deren Zustand ist ja bei Kauf meistens nicht eindeutig klar. Oder ignoriert man das und interventiert dann "on demand"
Und letzte Frage: Um die maximalen Subventionen zu erhalten und klug zu wählen - an wen wendet man sich da? Wir möchten - insbesondere da wir beide sehr gut verdienen und nicht vom Fach sind - nicht an einen "Berater" geraten, der uns nur ausnimmt und am Ende keinen Mehrwert generiert; wir sind beide Unternehmensberater, können also im "Standardfall" ganz gut durch Förderanträge & Co maneuvrieren ... wissen aber auch, dass manchmal ein Fachmann einfach mehr bringt. Wie seht ihr das?
Viele Grüße & einen schönen Sonntag
Thom
Buchsbaum09.07.23 13:19
Entscheidend dürfte zuerst die Lage des Objekts sowie die Bausubtanz sein..
Alles andere lässt sich mit mehr oder weniger finanziellen Aufwand regeln.
Die Lage muss passen, die kann man nicht ändern. Lärm, Sonne, Nachbarn, Garten, Hanglage etc.
Die Bausubstanz muss passen. Verwendetes Material, Bauphysikalische Schäden, Deckenhöhen, tragende Wände, Grundriss, Dachstuhl, Zustand Keller oder vorhandene Giftstoffe in damals verwendeten Materialien.
Wenn diese Grundvoraussetzungen passen, erst dann würde ich konkret weiterplanen.
Aus eigener Erfahrung würde ich in so einem Fall einen Neubau vorziehen, insbesondere wenn der finanzielle Backround stimmt.
Alles andere lässt sich mit mehr oder weniger finanziellen Aufwand regeln.
Die Lage muss passen, die kann man nicht ändern. Lärm, Sonne, Nachbarn, Garten, Hanglage etc.
Die Bausubstanz muss passen. Verwendetes Material, Bauphysikalische Schäden, Deckenhöhen, tragende Wände, Grundriss, Dachstuhl, Zustand Keller oder vorhandene Giftstoffe in damals verwendeten Materialien.
Wenn diese Grundvoraussetzungen passen, erst dann würde ich konkret weiterplanen.
Aus eigener Erfahrung würde ich in so einem Fall einen Neubau vorziehen, insbesondere wenn der finanzielle Backround stimmt.
ypg09.07.23 13:26
Hmm… Sanierung bedeutet „fast alles neu“.
Werden dafür nicht 2000€/qm Wohnfläche gerechnet? In Eurem Fall also 300000€ plus Puffer?!
Fenster, Bäder und Fliesen empfinde ich als zu gering, da habe ich in den letzten 2 Jahren ganz andere Zahlen hier gelesen.
Wie teuer soll das Haus denn sein? Wie ist der Wert des Hauses?
Werden dafür nicht 2000€/qm Wohnfläche gerechnet? In Eurem Fall also 300000€ plus Puffer?!
Fenster, Bäder und Fliesen empfinde ich als zu gering, da habe ich in den letzten 2 Jahren ganz andere Zahlen hier gelesen.
Wie teuer soll das Haus denn sein? Wie ist der Wert des Hauses?
11ant09.07.23 14:20
thom1986 schrieb:
meine Frau und ich planen derzeit den Kauf eines (noch nicht final ausgesuchten) vollunterkellerten Bungalows (BJ zw. 1965 u. 1975) mit ca. 150 m² Wohnfläche in "sanierungsbedürftigem" Zustand, [...] Dämmung des Hauses inklusive FlachdachBeides sind schon gute Baujahre, einzig das Flachdach (haben das beide ?) würde mich stören / Abstand nehmen lassen.thom1986 schrieb:
Wie geht man idealerweise mit dem Thema Rohrleitungen um? Deren Zustand ist ja bei Kauf meistens nicht eindeutig klar. Oder ignoriert man das und interventiert dann "on demand"thom1986 schrieb:
Und letzte Frage: Um die maximalen Subventionen zu erhalten und klug zu wählen - an wen wendet man sich da? Wir möchten - insbesondere da wir beide sehr gut verdienen und nicht vom Fach sind - nicht an einen "Berater" geraten, der uns nur ausnimmt und am Ende keinen Mehrwert generiert; wir sind beide Unternehmensberater, können also im "Standardfall" ganz gut durch Förderanträge & Co maneuvrieren ... wissen aber auch, dass manchmal ein Fachmann einfach mehr bringt. Wie seht ihr das?U.a. wegen solcher Aspekte des technischen Zustandes würde ich einen Berater nicht nur für Finanzdinge konsultieren, sondern einen umbauerfahrenen Architekten. In Bayern müßte ich da selber erst nachschauen, in NRW hätte ich direkt jemanden empfehlen können.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
HarvSpec10.07.23 18:33
Finde ich grob schon alles realistisch, eher 10% mehr.
Wir haben auch kernsaniert und würden es wieder machen. Auf der einen Seite der Kostenpunkt (Abriss+Rohbau sind eben doch auch mehr als 100k Aufpreis zum Rückbau auf das rohbauskellet) und auf der anderen Seite der schöne Aspekt aus etwas altem wieder etwas neues zu erschaffen und dabei das vorhandene zu nutzen hat uns gefallen. Viel Erfolg !
wie sagt: sucht euch definitiv nen arichtekten der da bock drauf hat!
Wir haben auch kernsaniert und würden es wieder machen. Auf der einen Seite der Kostenpunkt (Abriss+Rohbau sind eben doch auch mehr als 100k Aufpreis zum Rückbau auf das rohbauskellet) und auf der anderen Seite der schöne Aspekt aus etwas altem wieder etwas neues zu erschaffen und dabei das vorhandene zu nutzen hat uns gefallen. Viel Erfolg !
wie sagt: sucht euch definitiv nen arichtekten der da bock drauf hat!
11ant10.07.23 23:48
HarvSpec schrieb:
wie @11ant sagt: sucht euch definitiv nen arichtekten der da bock drauf hat!Vor allem meinte ich: der da spezifische Kompetenz mitbringt, und auch gleich bei der Besichtigung mit geht.Ich habe im übrigen an anderer Stelle (in einem Crosspost-Thread) schon bekannt, bei meiner vorherigen Antwort die Fragestellung falsch gedeutet zu haben (nämlich als ginge es um zwei konkrete Kandidaten der Baujahre 1965 und 1975) - aber es handelt sich wohl lediglich um das baujahremäßige Suchfenster und ist nicht gesagt, ob in diesem Filter überhaupt schon Objekte hängen geblieben sind.
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