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ᐅ Risse in den Fliesenfugen in der Dusche


Erstellt am: 28.09.20 17:29

Musketier28.09.20 17:29
Nach 7 Jahren im neuen Haus haben wir jetzt festgestellt, dass sich in unserer Rückseite der Dusche feine Haarrisse in den Fliesenfugen zwischen den Fliesen gebildet haben. (also nicht im Silikon) Das betrifft 3-4 übereinanderliegenenden Fugen unterhalb der Armaturen.
Hinter den Fliesen befindet sich Trockenbau, der den vertikalen Schacht zum EG ummantelt.

Der Fliesenleger von damals hat aktuell die Auftragsbücher voll und ist momentan etwas "träge" mal vorbeizukommen und sich das anzuschauen.
Ob er dann was sieht, ohne die Fliesen zu enfernen ist nochmal die andere Frage.

Prinzipiell sollte unter den Fliesen alles abgedichtet sein. Das wurde damals auch intensiv von unserem Bausachverständigen geprüft.

Nun gibt es 2 Varianten
1.)
Wenn die Abdichtung nicht beschädigt wäre, wären die Haarrisse eigentlich kein Problem.
Lasse ich die Fugen freilegen und neu verfugen, sehe ich die Gefahr, dass die Abdichtung beschädigt wird.

2.)
Ist die Abdichtung dagegen beschädigt (z.B. durch die darüberhängende Duschamatur) oder irgendwas undicht , könnte der Gipskarton deswegen quellen/arbeiten und deshalb die Haarrisse entstehen.


Ich bin gerade etwas hin und hergerissen bzüglich des weiteren Vorgehens.
Wie ist eine sinnvolle Vorgehensweise (insbesondere auch unter der Maßgabe, dass eventuell ein Versicherungsschaden vorliegen könnte)?
Sollte ich unseren Bausachverständigen (der ist auch Baugutachter) von damals drüberschauen lassen oder nur einen Fliesenleger das reparieren lassen oder die Versicherung einschalten, die eventuell einen eigenen Gutachter vorbeischickt?
cschiko29.09.20 09:56
Also die Versicherung wird sich da wohl erstmal nicht einschalten, denn es gibt ja noch keinen Schaden. Zumindest ist er dir bisher nicht bekannt, denn die schadhaften Fugen sind jetzt noch kein Versicherungsschaden. Ich würde am ehesten versuchen den oder einen anderen guten Fliesenleger zwecks Kontrolle und Angebot für Ausbesserung vorbeikommen zu lassen. Alternativ den Sachverständigen, der dir aber wohl auch net viel mehr sagen wird und dafür Geld sehen will, um dir zu sagen das man es ausbessern sollte.

Also Fliesenleger suchen, begutachten lassen und nach Angebot dann eben ausbessern lassen.
Musketier29.09.20 10:22

Vielen Dank für deine Meinung.

In einem anderen Forum bin ich auf einen Beitrag gestossen, der exakt die gleichen Risse aufweist. Die dort geposteten Bilder könnten auch von uns sein.
Grundtenor dort war, alles kein Problem, solange man den Wasserstrahl nicht direkt draufhält. Fugen wären sowieso nie richtig dicht. Die Dichtigkeit schafft die dahinterliegende Abdichtung. Klingt auch nicht unlogisch, sofern die Abdichtung nicht auch irgendwie gerissen ist.

Ich bin da aber vermutlich gerade etwas geprägt.
Unsere Nachbarn haben zur Zeit einen großen Versicherungsschaden im Bad und den umliegenden Räumen, weil dort über Jahre Wasser nach und nach aus der Abwasserleitung ausgetreten ist. Jetzt ist bis zur Bodenplatte alles nass.
Sie mußten jetzt erstmal für 3 Monate ausziehen und das Bad wird nach Trocknung komplett vom Estrich auf neu gemacht.
Glück im Unglück, die Versicherung zahlt.
berny29.09.20 10:32
@ Musketier:
cschiko hat komplett Recht und Du selbst hast doch auch schon beim Nachbarn gesehen, was werden kann. Also: Möglichst schnell gründlich reparieren lassen. Altes Sprichwort: Wasser (auch tröpfchenweise) sucht sich immer seinen Weg. Viel Glück!
cschiko29.09.20 10:40
Was aber schon stimmt ist, das Fugen nie ganz dicht sind! Abdichtung geschieht immer darunter, dennoch sind natürlich fachmännisch ausgeführte Fugen "dichter" also teils ausgebröckelte Fugen. Denn dort bleibt Wasser (stärker) drin stehen und sucht sich dann seinen Weg!
Musketier29.09.20 11:13
Was ich halt etwas als Gefahr sehe, wenn die Fugen mit Multicutter, Tauchkreissäge oder ähnlichem herausgelöst werden, dass genau die darunterliegende Abdichtung und die Gipskartonplatte verletzt wird. Das wäre meines Erachtens fatal.

Wie Gips nach und nach quellen kann hab ich selbst schon im Haus erlebt, weil die Putzschienen vom Außenputz bei Nacharbeiten mit gipshaltigem Material befestigt wurden. Unsere Hausbaufirma durfte aufgrund der teiweise 1-2cm dicken Risse im Putz innerhalb der Gewährleistungsfrist nochmal unser komplettes Haus neu verputzen. Der Sub, der das verpatzt hat, war zu dem Zeitpunkt schon insolvent, da der überall grottige Arbeiten geleistet hat. Unseren GU hat es dann im 2. Step das Genick gebrochen.
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