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ᐅ Problem mit Nachbar, der sich nicht an die Gesetze hält.


Erstellt am: 11.07.2022 21:45

Der Badner 11.07.2022 21:45
Ich muss mir mal was von der Seele schreiben, vielleicht fühle ich mich dann wohler.
Zu mir:
Wohne in Baden und bin Besitzer 2 kleinen alten Häuser, in denen wohnen meine Familie, Meine Frau, 3 Kinder und ich und unser Mieter. Alles hätte so schön sein können, doch dann passierte folgendes.

Wir bekamen eine Nachbarin.
uns wurden Pläne von der Baubehörde vorgelegt, die wie üblich dann auch genehmigt wurden.

Leider Baut die Dame wie sie will.

hier nur ein Punkt, der mich heute beschäftigt.

Hat 2011 den Berg hinter unserem Haus ohne Baugenehmigung abgegraben, ( Hanglage mit Gefälle zu uns) hat einen Schotterbelag angelegt, 2m Mutterboden wurde entfernt.
Seit diesem Tag haben wir regelmäßig bei kurzen Wolkenbrüchen Wasser im Keller.

Da diese Dame die Drainage im oberen Bereich ihres Hofes angebracht hat wird das Wasser nicht abgeleitet, sondern versickert und läuft dem Gefälle nach gegen unser Haus.

Heute war eine der zahlreichen Gerichtsverhandlungen, und es kam auch zu der Frage, ob durch das Abtragen der 2m Mutterboden die Wassermenge auf unser Grundstück begünstigt wurde.

Der Gutachter hat erklärt, dass er irgendwelche DIN zu rate gezogen hat und auf Grund derer hat er ermittelt, dass es keinen Unterschied macht, da das Grundstück eine starke Hanglage hat (32%) ob da jetzt Mutterboden sei oder nicht, das Wasser würde auch mit Mutterboden in der gleichen Menge auf unser Grundstück laufen, weshalb er nicht bestätigen kann, dass die Abgrabung der Nachbarin damit zu tun hat.
Auf die Tatsache, dass aber der Wassereinbruch erst nach der Abgrabung auftrat meinte er nur, das muss andere Ursachen haben, mit der Bodenabgrabung hat das nichts zu tun.

Wir sind jetzt völlig ratlos, Jeder weiß, dass die Schwammwirkung eines lockeren Mutterbodens Wasser aufnimmt, wie kann ein sog. Gutachter so etwas behaupten.

Wäre super wenn wir etwas Handfestes bekämen, das diese Behauptung in Frage stellt.

Nur noch als Anmerkung, es geht nicht um eine reine Nachbarstreitigkeit, das wäre einfach, nein es geht darum, dass ich nicht unsere Heimat für einen Dumping Preis hergeben wollte und diese Finanziell gut gestellte Frau mit den Mitteln die ihr zur Verfügung stehen (Finanzmittel)uns fertig machen will, um evt. doch noch zu Ihrem Ziel zu gelangen.

Das hat 2012 Ihr Sohn uns unmissverständlich klar gemacht, als er vor unserer Tür stand und uns wörtlich mitgeteilt hat: "wenn sie ihr Grundstück nicht verkaufen, dann werden wir ihnen Schaden und wir machen sie fertig".

das mal für Heute, wenn es auf Interesse stößt kommen weitere Sachen auf diese Plattform, es ist wirklich eine Schande, wie normale Familien für die Befriedigung der Gier fertig gemacht werden, und das in Deutschland.

Grüße Wolle

Axolotl2022 11.07.2022 22:50
Der Badner schrieb:

Hat 2011
Der Badner schrieb:

Heute war eine der zahlreichen Gerichtsverhandlungen,
12 Jahre ist ja schon mal ne Nummer.
Der Badner schrieb:

Der Gutachter hat erklärt,
Welcher Gutachter? Ihr zieht vor Gericht und erfahrt nach wieviel Jahren (?), dass "ein" Gutachter Euch widerspricht? Verstehe ich nicht.
Der Badner schrieb:

Hat 2011 den Berg hinter unserem Haus ohne Baugenehmigung abgegraben, ( Hanglage mit Gefälle zu uns) hat einen Schotterbelag angelegt, 2m Mutterboden wurde entfernt.
Seit diesem Tag haben wir regelmäßig bei kurzen Wolkenbrüchen Wasser im Keller.
Das Wasser kommt woher? Durch Fenster, Kellertreppe oder die Wände? Bilder?
Der Badner schrieb:

Da diese Dame die Drainage im oberen Bereich ihres Hofes angebracht hat wird das Wasser nicht abgeleitet, sondern versickert und läuft dem Gefälle nach gegen unser Haus.
Bilder oder Zeichnungen? War das entgegen der Baugenehmigung oder warum (neben dem Thema, dass Du meinst, dass das Wasser deshalb zu Euch kommt) stört Euch die Drainage. Es muss doch eine Entwässerungssatzung geben.
Der Badner schrieb:

Der Gutachter hat erklärt, dass er irgendwelche DIN zu rate gezogen hat und auf Grund derer hat er ermittelt, dass es keinen Unterschied macht, da das Grundstück eine starke Hanglage hat (32%) ob da jetzt Mutterboden sei oder nicht, das Wasser würde auch mit Mutterboden in der gleichen Menge auf unser Grundstück laufen, weshalb er nicht bestätigen kann, dass die Abgrabung der Nachbarin damit zu tun hat.
Plausibel. Dem Oberflächenwasser bei Starkregen ist es egal, auf welcher Oberfläche es abläuft. Es regnet einfach zu viel, um versickern zu können.
Der Badner schrieb:

das mal für Heute, wenn es auf Interesse stößt kommen weitere Sachen auf diese Plattform, es ist wirklich eine Schande, wie normale Familien für die Befriedigung der Gier fertig gemacht werden, und das in Deutschland.
Wolle, ich lese nur totalen Hass auf Deine Nachbarn aber noch nicht das objektiv belegte Problem.

MayrCh 12.07.2022 06:50
Der Badner schrieb:

Heute war eine der zahlreichen Gerichtsverhandlungen
Alle zum gleichen Sachverhalt?
Der Badner schrieb:

Der Gutachter
Eurer, der der Gegenseite, ein unabhängiger, vom Gericht bestellter?
Der Badner schrieb:

Wir sind jetzt völlig ratlos
Wenn euch ein vor Gericht vorgetragenes "nö, ist nicht so" derart ratlos zurücklässt, würde ich an eurer Stelle mal eure Verhandlungsvorbereitung hinterfragen.
Der Badner schrieb:

wie kann ein sog. Gutachter so etwas behaupten.
Offenbar auf Grundlage einer DIN. P.S.: ein lapidares "Jeder weiß" ist keine gute Grundlage für eine Argumentation. Schon gar nicht vor Gericht.
Der Badner schrieb:

Wäre super wenn wir etwas Handfestes bekämen, das diese Behauptung in Frage stellt.
Was sagt denn euer Rechtsbeistand? Wer hat die Kausalität Abgrabung/Wassereintritt wie festgestellt, und ist diese Feststellung halbwegs Gerichtsfest (sprich durch einen Gutachter/Sachverständigen/hydrologische Untersuchungen)?
Axolotl2022 schrieb:

Wolle, ich lese nur totalen Hass auf Deine Nachbarn aber noch nicht das objektiv belegte Problem.
Ich ehrlich gesagt auch. Lass dir gesagt sein, vor Gericht kommt das nicht gut an. Vor allem, wenn man dann in der eigentlichen Sache nicht gut vorbereitet ist.

HilfeHilfe 12.07.2022 07:04
Harter Tobak , bin gespannt wies weitergeht

WilderSueden 12.07.2022 08:39
Mal pragmatisch gedacht, besteht die Möglichkeit auf eurem Grundstück einen kleinen Entwässerungsgraben zu ziehen? Vor Gericht gehen und in 10 Jahren recht bekommen ist schön und gut, aber ich würde auf jeden Fall dafür sorgen dass das Wasser nicht ständig in den Keller läuft.

Frankenbaby 12.07.2022 09:43
Vor meinem Elternhaus wurde vor Jahren ein Netto Markt gebaut. Riesen Parkplatz mit Gefälle zu unserem Haus.
Bei Gewitter, Schneeschmelze, Starkregen drück das Wasser über die Strasse auf unser Grundstück, der Keller läuft voll.

Stadtverwaltung, Baubehörden, Eigentümer, niemand will davon was wissen. Selbst die gegenüberliegende Tankstelle säuft regelmäßig ab.

Ich habe folgendes gemacht. An den Toreinfahrten habe ich eine Art Hochwasserwand aus Aluminiumbrettern zum einstecken gebaut.
Wenn sich jetzt was niederschlagsreiches ankündigt stecke ich die Bretter rein und dann steht das Wasser 10 - 15 cm auf der Strasse und dem Netto Parkplatz.

Das Haus bleibt trocken. Da kannst du klagen, es interessiert niemanden.

Hier musst du baulich Abhilfe schaffen. Wie, dass kann man jetzt nicht sagen, da man die Gegebenheiten nicht kennt.
Am besten so, dass das Wasser beim Nachbarn bleibt.
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