Problem mit Nachbar, der sich nicht an die Gesetze hält.

4,80 Stern(e) 4 Votes
D

Der Badner

@Costruttrice

eigentlich schon, aber wir sind friedliche Bürger und hatten noch nie mit den Gerichten zu tun, deshalb kommen wir mit dem ganzen Mist nicht zu recht und wissen nicht was richtig und falsch ist.
Wenn man die Gerichtssendungen anschaut, könnte man denken, dass der Richter jede Partei ausgiebig befragt und jeder seine Argumente vorbringen kann.

Das läuft aber ganz anders, ich hatte noch nie die Gelegenheit mal darzustellen, dass der ganze Mist nur entstanden ist, weil jemand einfach so ohne Qualifizierte Planung einen Berg abgetragen hat, die Baubehörde 1,5 Wochen in die Luft geschaut hat um nachher zu sagen :" nu isses Passiert, nu können wir auch nix mehr ändern", dann werden nachträglich noch Auflagen gemacht um die Sache zu entschärfen, die sind mittlerweile 7 Jahre alt und nix ist passiert. Untätigkeit kann man aber auch nicht vorwerfen, denn bei jedem Nachhaken von uns kommt ein dreizeiler, " wir sind dran und haben fstgestellt blablabla, und unter Androhung von bla bla, wird dann auch durchgesetzt bla bla.
Eben gerade so viel, dass man nicht sagen kann, die tun nix.

Und zu unserem Fachanwalt, der sitzt die ganze Zeit daneben während ich versuche unseren Standpunkt darzustellen. Erst als es um den Streitwert ging, da war mal Bewegung da.

Und wenn man weiß, dass sich die Anwälte unter dem Jahr treffen und über ihre Mandanten auslassen, dann fragt man sich wirklich auf wessen Seite die Anwälte als sitzen.
 
D

Der Badner

@WilderSueden

Ja genau, so steht es im §33 aber was nützt ein § wenn keiner der Bürgervertreter gewillt ist hier vorzugehen.

Und wir sind uns sicher, wenn die Drainage am Tiefsten Punkt an der Grenze angebracht wäre, dann hätten wir und unser Nachbar kein Wasser im Haus.
 
D

Der Badner

@Offtopic
Ich glaube hier ist viel persönliches , dass sich angestaut hat. Wenn ich ein Grundstück kaufe bebaue ich es wie ich will, natürlich unter der Berücksichtigung des gültigen Bebauungsplan.
Natürlich hast du recht,
hier wurden eben alle Nachbarn verarscht, denn der eigentliche Bauplatz hat das nicht hergegeben, und unter dem Argument 2 Einfamilienhäuser hinzustellen wurde ein Gartenland dazu genommen, mit Zustimmung der Nachbarn.

Was Ärgerlich ist, dass alle Zusicherungen der Behörde nicht eingehalten wurden, eigentlich hätten 760m² grün bleiben müssen

Es liegt in der Natur der Ding, dass Geschäftsleute immer um eine Gewinnmaximierung bestrebt sind, aber um etwas Ordnung in solche Willkür zu bringen sollte man denken, dass dafür Gesetze und Bauregeln da sind, und es Bürgervertreter gibt, die dies beaufsichtigen.

Da werden die Bürger per Einschreiben auf die Behörde zitiert, bekommen Pläne vorgelegt die sie dann entweder akzeptieren oder Bedenken kuntb tun und dann sollte man auch denken, dass genau so gebaut wird. Kleine Abweichungen OK, aber irgendwo sollten Grenzen sein.

Und wenn dann sich jemand absolut nicht an die genehmigten Pläne hält bekommt man nur ein Schulterzucken und eine Aussage, " wir sind nur eine Genehmigungsbehörde, wir könne keinem etwas verbieten", mal im Ernst, für was ist sie dann da?
Die kleinen werden wegen ein paar zentimeter schickaniert und bei den großen haben sie die Hosen voll.

Das einzige was folgt sind eine Nachtragsgenehmigung nach der nächsten.

Das heißt auch das ich mein Mülleimer neben deinem Grill stellen kann. Ob das die feine Art ist steht wo anderst. Genauso mit dem Keller wenn der undicht ist weil der Nachbar auf seinem Grundstück was abgräbt ist es dein Problem.
Auch das ist korrekt, nur dass im Vorfeld ich angeklagt wurde, weil nach dem sie den Zaun und die Büsche abgerissen hat in meinem Garten die Komposter* gesehen hat, die da seit Jahren standen, weil Garten neben Garten, Jetzt Haus neben Garten.

Anklage war " Horten stinkender Komposter" dazu habe ich nur gemeint, 3 Komposter als Horten zu bezeichnen ist schon sehr übertrieben, und stinken tut da gar nix, solange man keine Tierischen Abfälle reinmacht, und das tun wir nicht. Und da kam dann der Gegenhieb, aber bei mir an den Eingang Ihre Müllbehälter hinzustellen, das ist wohl OK, obgleich in der Planung er vorne an der Strasse zu stehen hätte.
Ist natürlich alles im sande verlaufen, was nur lustig ist, dass die Herrschaften wegen dieser Sache jeden Mülleimer zur Strasse bringen müssen, weil die Müllabfuhr nicht so weit aufs Grundstück geht.;)

Genauso kann es dir egal sein wir groß der Hof ist dafür gibt es eine grz und die darf er überschreiten. Oder er zahlt eine erhöhte Abwassergebühr.

Und welcher Haustyp er auf sein Grundstück baut kann dir auch egal sein.
Da gebe ich Dir auch recht, wie oben geschrieben, aber wenn die Pläne abgesegnet sind und von den Bürgervertretern garantiert wird, dass nur so gebaut werden darf wie genehmigt, sollte man erwarten, dass auch so gebaut wird. Hab immer gedacht wir sind nicht im Süden , aber: niemanden mehr trauen, auch keinen genehmigten Bauplänen, alles kann sich ändern, wenn die richtigen Argumente da sind.

Und leider nein, er zahlt keine erhöhte Wassergebühr, denn das Wasser versickert und dann braucht er keine Abwassergebühr bezahlen.
wo es hinläuft wissen wir ja.
So das ist meine Meinung, wenn man noch mehr Infos bekommt findet man vermutlich noch mehr persönliches das den zwist anfeuert.
Auch da sind wir doch gleicher Meinung, das Problem ist nur entstanden, als von meinem Grundstück über 1m abgegraben wurde, das war doch sicher unzulässig, oder? Deswegen mussten wir uns wehren, und wenn nicht dauernd von dem Verursacher neue Bomben gezündet würden, währe die Sache mit der Mauer mittlerweile vom Tisch, denn die Mauer wurde in Ordnung gebracht. jetzt sind nur noch die Nebelbomben am rauchen.
 
D

Der Badner

kurzes Update:
Die Niederschrift liegt vor,
Die Sache, wegen dem Ablauf des Wassers hat sich erklärt, bin aber leider kein bisschen schlauer. Der Punkt ist, dass mir das Wasser von unten durch die Bodenplatte ins Haus drückt, der Gutachter mehrfach erklärt hat, dass es keinen Unterschied macht ob da nun 2m Mutterboden sei oder nicht. Er hat aber die ganze Zeit und das steht jetzt schwarz auf weiß, von Oberflächenwasser gesprochen. Wasser das aber von unten in das Gebäude drückt ist doch wohl kein Oberflächenwasser, das auch kein Problem währe, da es bei mir Verdolungen gibt. Der Punkt ist, dass es von der Oberfläche gerade mal 50cm sind und dann ist es Schichtenwasser. das in der Menge niemals in meinen Keller gelangen könnte, währen hier statt 50cm wie früher 2,5m Mutterboden.

Was uns mehr Kopfzerbrechen macht, die haben sich am Schluß um den Streitwert unterhalten und haben die Trockenlegung meines Hauses als Streitwert genommen.

Ich bin kein Jurist, aber vielleicht kann hier einer Sachkundige Auskunft geben.

In der LBOBaWü§33 steht, dass das Niederschlagswasser bei Baumaßnahmen ordentlich abgeleitet werden muss.

In meinem Fall gab es von den Behörden keine Auflagen, da die Baumaßnahme ohne Baugenehmigung und daher ohne Sachkundige Prüfung vorgenommen wurde. Es fehlten Sachkundige Ausarbeitungen von Architekt, Geologe, Statiker und eine Versickerungsprüfung fehlt genau so.
Dennoch sind wir der Meinung, dass der, der Baut, sich an die zu dem Zeitpunkt gültigen Vorschriften und Gesetze zu halten hat, egal ob die Baumaßnahme legal oder illegal war.

Im Moment sieht es aber so aus, dass ich selbst Schuld habe, weil mein Haus zwar Bautechnisch zu dem Zeitpunkt richtig gebaut wurde, aber eben nicht nach einer DIN, die nicht einmal halb so alt wie unser Haus ist. Und es liegt an der nicht dichten Bodenplatte und am Klimawandel, dass ich jetzt plötzlich eine halbe Stunde nach Regenschauer Wasser im Keller habe, und der Klimawandel kam schlagartig im Jahre 2012, als zufällig der Berg abgetragen wurde.

Für mich wird hier ein gültiges Gesetz ignoriert, denn selbst wenn mein Keller dicht währe, würde unser Grundstück noch immer vom Nachbarwasser gewässert werden, was §33 eigentlich unterbinden sollte.

Ich bin kein Jurist, aber für mich ist das Rechtsbeugung, wenn der Richter das nicht so sieht, am 12.09 trifft er eine Entscheidung, wir sind mal gespannt.

Es geht weiter ->
 
ateliersiegel

ateliersiegel

"12.09"

viel Glück.

Mal abgesehen vom Wasser:
Wichtig scheint mir, dass Du - und Deine Familie - Euren Frieden findet.
Jemand nebendran zu haben, der nicht an Frieden interessiert ist ... oder gar absichtlich lästig wird ... ist immer blöd ... saublöd.

Ein in meinen Augen wichtiges Werkzeug, mit dem Leben und seinen Wiedrigkeiten klar zu kommen ist Humor. Der hilft vielleicht nicht, Recht zu bekommen, aber gegen Magengeschwüre und solche Ärgerlichkeiten ist er richtig wirkungsvoll. :cool:
Einfach Mal lachen ... selbst wenn es keinen Grund gibt :D
 
Zuletzt aktualisiert 04.10.2022
Im Forum Bauland / Baurecht / Baugenehmigung gibt es 48 Themen mit insgesamt 234 Beiträgen

Ähnliche Themen
22.12.2019Kran vom Nachbarn auf meinem Grundstück - Seite 3Beiträge: 67
30.09.2019Grundrissoptimierung EFH mit Keller auf kleinem Grundstück - Seite 29Beiträge: 178
02.05.2022Grundriss-Planung und Platzierung - EFH ca. 200qm auf 900qm Grundstück - Seite 2Beiträge: 55
28.07.2020EFH 160m2 mit Keller, 500m2 Grundstück Beiträge: 108
26.12.2019Doppelhaushälfte einmal mit und ohne Keller ! Wer bezahlt? - Seite 4Beiträge: 23
27.01.2020EFH bauen mit/ohne Keller bei kleinem Grundstück - Seite 8Beiträge: 65
23.03.2021Planung EFH 3 Kinder und Keller - Seite 2Beiträge: 24
07.12.2021Planung Grundriss Doppelhaus, kleines Grundstück, Bauhausstil - Seite 4Beiträge: 34
10.03.2017Reifheitsgrad Planung für Finanzierung von Grundstück+Haus Beiträge: 11
28.11.2020Teures Grundstück + EFH 155 qm + Keller KFW40+, finanzierbar? - Seite 4Beiträge: 60

Alle Bilder dieser Forenkategorie anzeigen
*Werbung
Oben