Photovoltaik-Anlage: Kosten, Einsparpotenzial? - Erfahrungen?

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Zuletzt aktualisiert 18.06.2024
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G

guckuck2

Bei uns wissen die sehr gut Bescheid. Für Photovoltaik gibts eigene Fragebögen usw.
Nachdem ich im ersten Jahr monatlich die USt Voranmeldung abgegeben hatte, wie jeder Gründer, wurde ich im Folgejahr automatisch auf quartalsweise Voranmeldung umgestellt. Habe dann formlos beantragt gar keine Voranmeldungen mehr abzugeben und dem wurde auch statt gegeben.
Ich hab auch zu keinem Zeitpunkt monatlich den Eigenverbrauch ermittelt und USt dafür abgeführt. Das sind auf Jahressicht niedrige, zweistellige Beträge. Da kräht kein Hahn nach, wenn man das nur einmal im Jahr meldet.
Verstehe das Brimborium um die Steuer nicht. Durch frühere Selbstständigkeit habe ich allerdings auch Vorkenntnisse, zugegeben. Daher weiß ich auch, dass man mit den Leuten im FA auch einfach mal reden kann und die durchaus vernünftig sein können. Es sind Dinge möglich, die nicht bei google stehen.
 
DaSch17

DaSch17

Hallo zusammen,

leider bin ich noch nicht so fit was das Thema "Photovoltaik-Anlage" betrifft. Ich wollte mich erst einmal mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung herantasten...

Für unseren geplanten Neubau ist aktuell eine Erdwärmepumpe mit einer Wärmeenergieleistung von 6.000 kWh für die Heizung sowie von 4.000 kWh für Warmwasser vorgesehen. Nach ein wenig googeln, habe ich herausgefunden, dass der Strombedarf hierfür im Jahr bei ca. 2.600 kWh liegen dürfte. Zusätzlich verbrauchen wir jährlich ca. 3.000 kWh Allgemeinstrom.

Ich komme somit auf einen Gesamtenergiebedarf von 5.600 kWh. Dafür wäre eine Anlage mit 6,83 kWp erforderlich. Laut Internet muss man hier mit Gesamtkosten inkl. Montage von 13.000 EUR rechnen.

Rechne ich den Betrag in unser Hausbankdarlehen zur Finanzierung des Neubau herein, komme ich auf eine zusätzliche monatliche Annuität/Belastung von rund 40 EUR. Hinzu kommt der Grundpreis für einen Energieversorgervertrag (muss man doch trotzdem haben, oder?) von 15 EUR p. m. sowie Instandhaltungsaufwendungen (Reparatur; Austausch Verschleißteile; Reinigung und Versicherung) von monatlich rund 35 EUR. In Summe wären wir dann bei monatlich 90 EUR.

Demgegenüber stehen die üblichen Stromkosten von 5.600 kWh x 28 Cent/kWh zzg. Grundgebühr von 180 EUR p.a. = 1.748 EUR p.a. bzw. rund 146 EUR p.m.

Macht nach meiner Berechnung einen Vorteil von 56 EUR pro Monat.

Eine staatliche Förderung gibt es für die Photovoltaik-Anlage nicht mehr, oder? Steuerlich begünstigt sind ja nur noch die Solarkollektoren, die für warmes Wasser sorgen, richtig?

Sind meine Überlegungen und Berechnungen über dem Daumen gepeilt realistisch bzw. korrekt?
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Scout

Für unseren geplanten Neubau ist aktuell eine Erdwärmepumpe mit einer Wärmeenergieleistung von 6.000 kWh für die Heizung sowie von 4.000 kWh für Warmwasser vorgesehen. Nach ein wenig googeln, habe ich herausgefunden, dass der Strombedarf hierfür im Jahr bei ca. 2.600 kWh liegen dürfte. Zusätzlich verbrauchen wir jährlich ca. 3.000 kWh Allgemeinstrom.

Ich komme somit auf einen Gesamtenergiebedarf von 5.600 kWh. Dafür wäre eine Anlage mit 6,83 kWp erforderlich. Laut Internet muss man hier mit Gesamtkosten inkl. Montage von 13.000 EUR rechnen.



Demgegenüber stehen die üblichen Stromkosten von 5.600 kWh x 28 Cent/kWh zzg. Grundgebühr von 180 EUR p.a. = 1.748 EUR p.a. bzw. rund 146 EUR p.m.


Sind meine Überlegungen und Berechnungen über dem Daumen gepeilt realistisch bzw. korrekt?
Wenn du den Strom für Heizung&Co in der Hauptsache zwischen April und September benötigst (dann fallen nämlich 80% der Gesamtstrommenge) an, dann nur zu. Ansonsten gilt: du brauchst einen gigantischen Jahrespeicher, du dimensionierst krass über (also ca 5x) oder kaufst doch einen Gutteil deines Stromes zu und vernichtest einen Großteil deiner Eigenproduktion falls nicht einspeisbar.
 
H

halmi

deine Annahme ist falsch, die Rechnung ist kompletter Käse und die Anlage viel zu teuer.

Du wirst mit keiner Photovoltaik-Anlage der Welt in Deutschland ohne Netzbezug auskommen.

Versuchs mal mit Eigenverbrauch + Einspeisevergütung
 
seat88

seat88

Hallo zusammen,

leider bin ich noch nicht so fit was das Thema "Photovoltaik-Anlage" betrifft. Ich wollte mich erst einmal mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung herantasten...

Für unseren geplanten Neubau ist aktuell eine Erdwärmepumpe mit einer Wärmeenergieleistung von 6.000 kWh für die Heizung sowie von 4.000 kWh für Warmwasser vorgesehen. Nach ein wenig googeln, habe ich herausgefunden, dass der Strombedarf hierfür im Jahr bei ca. 2.600 kWh liegen dürfte. Zusätzlich verbrauchen wir jährlich ca. 3.000 kWh Allgemeinstrom.

Ich komme somit auf einen Gesamtenergiebedarf von 5.600 kWh. Dafür wäre eine Anlage mit 6,83 kWp erforderlich. Laut Internet muss man hier mit Gesamtkosten inkl. Montage von 13.000 EUR rechnen.

Rechne ich den Betrag in unser Hausbankdarlehen zur Finanzierung des Neubau herein, komme ich auf eine zusätzliche monatliche Annuität/Belastung von rund 40 EUR. Hinzu kommt der Grundpreis für einen Energieversorgervertrag (muss man doch trotzdem haben, oder?) von 15 EUR p. m. sowie Instandhaltungsaufwendungen (Reparatur; Austausch Verschleißteile; Reinigung und Versicherung) von monatlich rund 35 EUR. In Summe wären wir dann bei monatlich 90 EUR.

Demgegenüber stehen die üblichen Stromkosten von 5.600 kWh x 28 Cent/kWh zzg. Grundgebühr von 180 EUR p.a. = 1.748 EUR p.a. bzw. rund 146 EUR p.m.

Macht nach meiner Berechnung einen Vorteil von 56 EUR pro Monat.

Eine staatliche Förderung gibt es für die Photovoltaik-Anlage nicht mehr, oder? Steuerlich begünstigt sind ja nur noch die Solarkollektoren, die für warmes Wasser sorgen, richtig?

Sind meine Überlegungen und Berechnungen über dem Daumen gepeilt realistisch bzw. korrekt?
Kompletter Unfug.
Würde bedeuten du kannst zwar im Sommer deine Bude heizen u hast es im Winter dafür aber schön kalt.
Wenn dem so sein soll dann machs...
 
H

hampshire

leider bin ich noch nicht so fit was das Thema "Photovoltaik-Anlage" betrifft. Ich wollte mich erst einmal mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung herantasten...
Ja, das liest sich, als seist Du noch nicht ganz so fit mit Photovoltaik. Ist aber nicht wild. Spiele mal mit den üblichen Rechnern im Internet.

Sind meine Überlegungen und Berechnungen über dem Daumen gepeilt realistisch bzw. korrekt?
Deine Berechnungen sind über den Daumen gepeilt nicht falsch aber recht unvollständig und daher auch nicht realistisch.
Du musst noch mindestens 2 Faktoren betrachten:

1. Deine Lastkurve des Stromverbrauchs: Wann im Jahr brauchst Du mehr Strom und wann hast Du mehr Stromertrag aus Deiner Photovoltaik Anlage?Ich habe noch keinen Haushalt gesehen, bei dem der Stromverbrauch im Winter nicht deutlich höher ist als im Sommer. Dagegen ist der Ertrag aus der Photovoltaik Anlage im Sommer deutlich höher als im Winter. In der Folge wirst Du nicht in der Lage sein Dich im Winter mit Strom zu versorgen und hast im Sommer eine Überproduktion. Und da sind wir schon bei

2. Für die Überproduktion Deines Strom erhältst Du eine Einspeisevergütung von - sagen wir mal 9ct/kWh. Damit hast Du im Sommer Einnahmen.

Das Angebot von 13k für eine 6,83kWp Anlage erscheint hoch. Was ist denn da alles dabei? Andere hier im Forum haben für dasselbe Geld deutlich größere Anlagen installieren lassen.
Auch der Strompreis samt Zähler kommt mir etwas hoch vor - zumal Du für die Wärmepumpe sicher einen Wärmepumpe-Tarif bekommen kannst, der sich lohnt.

Was sicher der Fall ist: Eine Photovoltaik Anlage ist in den allermeisten Fällen eine sehr rentable Investition.
 
Zuletzt aktualisiert 18.06.2024
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