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ᐅ Neubau - welches SmartHome System?


Erstellt am: 14.02.20 11:38

Mycraft 17.02.20 10:24
So sieht es aus. Du hast nicht ganz verstanden worum es geht und wie es alles zusammen hängt.

Als oberster Layer kannst du alles was dir in den Sinn kommt nehmen. Sei es nu Mygekko, Homekit, Homeserver, IP-Symcon undundund...oder diverse andere Opensourceprojekte.

Aber ohne ETS kriegst du den Motor gar nicht erst nicht zum laufen.

Oder anders: Mygekko ist in diesem Fall das Betriebssystem und die ETS das BIOS. Ohne kommst du eben nicht weit egal was für ein Betriebssystem du einsetzten möchtest und egal wie toll es auch sein mag. Danach, sobald der Rechner gestartet ist, kannst du alles machen was dir in den Sinn kommt.

NeoGolaz 19.02.20 12:05

ich stecke zwar noch in der Planung für das kommende Einfamilienhaus und mir ging es genauso. Tue dir einen gefallen und setze auf KNX, du musst anfangs ja nicht alles integrieren, das wichtigste genug Kabel verlegen um später gewünschte Aktoren/Sensoren nachzurüsten. Ich selbst habe mir die ETS letztes Jahr in einer Sammelaktion geholt -40% und kostet somit ~700€. Die ganze KNX Konfiguration wird von mir selbst vorgenommen, dadurch lernt man am meisten und ich kann später selbst alles erweitern.

Zur Konfiguration/Logik generell, bei KNX programmierst du nicht irgendeinen Server ect mit Logik sondern den Lichtschalter selbst. Kleines Beispiel: Wohnzimmer 6x Taster, hier konfigurierst du den Taster selbst und nicht die Module im Schaltschrank oder sonstiges.
Wenn du später nette Komfortfunktionen willst schau dir mal iobroker an, kostet nichts und du kannst mittels Blockly ect schöne Logiken erstellen und das wichtigste die Grundfunktionen vom KNX bleiben erhalten!

Aber beachte das man mit der Zeit mehr will, kleines Beispiel wie ich die Sache angehe -> MDT Glastaster im großen Wohn-/Essbereich. Anfangs wird hier nur Licht an/aus, Raffrollo rauf/runter programmiert sein. Wenn man dann drin wohnt und Zeit hat kann man nebenbei nette Dinge wie Szenen, verschiedene Ebenen, Radio/Musik über die Deckenlautsprecher ect. einprogrammieren. Alleine dies an einen externen zu übergeben und nach und nach seine Wünsche zu programmieren würde auf Dauer sicher mehr wie die ETS Lizenz kosten.

Gibt im Netz auch Vergleiche des diversen Smarthome-Systeme und deren Kosten. Unterm strich nehmen sie sich nicht viel nur bei KNX kannst du die meiste Auswahl. Alleine der MDT Glastaster (ja ich bin ein Fan von dem), 6 Tasten, mehrere Ebenen, beleuchtet (dimmbar), Temperatur und Lichtsensor, digitale Anzeige, schöne Optik für ~140€.

Patricck 19.02.20 22:46
Schonmal Loxone angeschaut?

Ich halte nicht viel von KNX im Privathaushalt

Gruß Patrick

guckuck2 20.02.20 06:40
Loxone? Du meinst das proprietäre System, das gerne mal Schnittstellen abkündigt, teure Netzwerkkabel benötigt, teure Aktoren und hässliche, nicht selbsterklärende Taster hat?

SCNR

Mycraft 20.02.20 06:45
Verglichen mit KNX in der Regel noch teurer in der Anschaffung. Wenn man natürlich Die gleiche Funktionalität haben will. Wir hatten (nicht nur)hier im Forum schon mehrere Vergleichsangebote wo die Wahl dann doch auf KNX viel weil günstiger.

Warum sollte man dann überhaupt noch darüber ein Wort verlieren?

untergasse43 20.02.20 06:46
Patricck schrieb:

Ich halte nicht viel von KNX im Privathaushalt
Warum?
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