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ᐅ Neubau bei bestehender Altimmobilie


Erstellt am: 04.09.2019 10:55

ClauFra 04.09.2019 10:55
Moin moin zusammen,

meine Frau und ich planen einen Umzug von NDS nach S-H.Wir bewohnen ein Einfamilienhaus in recht guter Lage unweit der Nordseeküste.Auf dieser Immobilie sind noch rund 70K Restschuld darauf(Ich habe vor gut 10 Jahren selber gebaut)
Nun haben wir Uns für ein Baugrundstück an der Ostsee beworben und fangen an uns Gedanken um einen Neubau zu machen.
Mit der Suchfunktion in diesem Forum bin ich leider nicht fündig geworden deshalb jetzt diese Zeilen.
Aufgrund unseres Alters (50-46) planen wir nicht allzu groß (ca. 120qm). Einige GU wie sie hier auch im Forum schon benannt wurde, sind uns zumindest laut Ihrer Werbung/Beschreibung positiv aufgefallen (wir versuchen mit einem Gebietserfahrenen Anbieter zu bauen)
Vom Grundgedanken her bekommen wir eine bestimmte Summe für unsere alte Immobilie, mit der wir unsere neue Immobilie bezahlen könnten!!!
Aufgrund unseres Alters wollen und werden wir also keine allzu große Summe x mehr aufnehmen,da wir ja noch eine bestimmte Summe abzuzahlen haben.

Wie geht man da am besten vor,solange man seine Bestandsimmobilie noch nicht verkauft hat (irgendwo müssen und wollen wir ja wohnen), seine neue aber bauen möchte?
Wer hat damit Erfahrungen?

Mir ist bewusst,daß es ohne Fakten und Daten sehr schwer ist, uns hier fundierte Tipps oder Ratschläge zu geben aber ich sammel gerne alle Arten von Anregungen und Anmerkungen.

Als kleine Datensammlung folgendes:
Bestandsimmobilie ca. 255000 Wert
Gewünschtes Baugrundstück ca. 80000
Neubau ca. 170000 lt. Beschreibung Bauträger

Gruß und Danke

cschiko 04.09.2019 11:31
Also vorweg erst mal, die 170.000€ für die neue Immobilien erscheinen sehr sehr knapp! Was soll denn da alles drin sein? Vom Wert des Bestands ist die Restschuld schon abgezogen?

Ansonsten zum Vorgehen, im Grunde gibt es wohl nur 3 Möglichkeiten:

1. Bestand halten während der Neubauphase und danach verkaufen, dass heißt aber natürlich das ihr entsprechend (zwischen-)finanzieren müsstet.
2. Bestand verkaufen und in Mietwohnung ziehen und erst dann bauen.
3. Ihr findet jemand, der eure Bestandsimmobilie kauft und euch bis zur Fertigstellung eures Neubaus als Mieter im Haus belässt und erst danach selbst rein will bzw. eben dann das Haus eher als Anlage-/Mietobjekt kauft.

Viel andere Möglichkeiten sehe ich nicht!

ClauFra 04.09.2019 13:25
Erstmal vielen Dank.
Nein,vom Wert des Bestands ist die Restschuld noch nicht abgezogen.Hier in der Gegend sind Immobilien nicht so teuer wie weiter Südlich.
Nun,was die 170K für den Neubau angeht,so hab ich mich bisher erst mal an die Angebote von einigen Anbietern orientiert.Mir ist sehr wohl bewusst,daß da noch einiges mehr zukommt aber generell darf ich sagen,daß eine Frau und ich eher einfach und klein planen.120qm sind bei einem Bungalow für Uns völlig ausreichend.Auch das anvisierte Grundstück ist mit 80-90K doch recht günstig,wenn ich so lese was andere so für den qm zahlen müssen.
Isst halt was anderes als vor 10 Jahren...da hab ich 30Euro für nen qm bezahlt und für 150K nen Holzständerwerk nebst Verblender hochgezogen.Sehr viel selbst gemacht und dadurch viel Geld gespart.
Heute möchte ich nicht mehr soviel selber machen und einige Anbieter (Team-Massivhaus,Danwood) haben wirklich ne Menge an Leistungen in Ihren Beschreibungen.
Darauf leg ich pauschal 20 oder 30% als Baunebenkosten darauf.
Wir denken auch,daß wir unser Haus erst behalten und den Weg der Zwischenfinanzierung gehen werden.Kostet zwar etwas mehr an Zinsen aber erst noch in eine Mietwohnung umziehen also quasi zweimal umziehen ist auch nicht das Wahre.

Tassimat 04.09.2019 13:28
ClauFra schrieb:

Als kleine Datensammlung folgendes:
Bestandsimmobilie ca. 255000 Wert
Gewünschtes Baugrundstück ca. 80000
Neubau ca. 170000 lt. Beschreibung Bauträger
Neben der Restschuld gibt es evtl. auch noch eine Vorfälligkeitsentschädigung, die zu weiteren Abzügen führt.

170.000€ für 120m² klingt so, dass ihr die kompletten Baunebenkosten außer Acht gelassen habt. Auch "Kleinigkeiten" wie Grunderwerbsteuer usw. fehlen.

Ich würde raten die Kosten detaillierter zu planen und dann mit der Bank zu sprechen, wie man mit der alten Immobilie zwischenfinanzieren kann. Evtl ist da ja auch eine Menge offene Grundschuld, die man nutzen kann.

ClauFra 04.09.2019 13:35
Tassimat schrieb:

Ich würde raten die Kosten detaillierter zu planen und dann mit der Bank zu sprechen, wie man mit der alten Immobilie zwischenfinanzieren kann. Evtl ist da ja auch eine Menge offene Grundschuld, die man nutzen kann.
Vielen Dank.
Grunderwerbsteuer hab ich in der Tat in dieser Rechnung nicht berücksichtigt aber auf meinem Zettel geschrieben.Muss die Grunderwerbsteuer nur auf das zu kaufende Grundstück bezahlt werden oder nachher auf die fertig gebaute Immobilie ebenso?
Was meinst Du mit "offene Grundschuld,die man nutzen kann"?

aero2016 04.09.2019 14:07
Es wird schwer werden eine Bank zu findet, die euch nur eine Zwischenfinanzierung anbietet.
Ich würde an eurer Stelle verkaufen und zur Miete irgendwo einziehen. Hat auch den Vorteil, dass ihr definitiv wisst, mit wie viel ihr kalkulieren könnt.
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