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ᐅ Nachtabsenkung in KFW55 Wohnung noch sinnvoll?


Erstellt am: 11.11.24 10:52

KaEfWeh11.11.24 10:52
Hallo zusammen,

haben letztes Jahr eine Wohnung in einem nach KFW55 Standard kernsanierten Sechsparteienhaus gekauft. Die Wohnung befindet sich im 1. OG und ist daher schön im Haus eingepackt, drunter und drüber wird geheizt.

Verbaut wurde (leider) Fernwärme mit normalen Radiatoren, also keine Fußbodenheizung und wir bekommen die Bude auf Thermostat-Stufe 3 derzeit noch locker auf 22 Grad, also alles gut soweit.

Unsere Fernwärme-Übergabestation im Keller wurde vom Installateur so eingestellt, dass sie von 22-6 Uhr in die Nachtabsenkung geht, d.h. die Vorlauftemperatur wird entsprechend gedrosselt. Ich frage mich nun, ob das bei einem derart gut gedämmten Gebäude überhaupt noch eine nennenswerte Energieeinsparung mit sich bringt.

Selbst nachmessen ist natürlich bei Fernwärme nicht so einfach, wie bei einer Wärmepumpe, wo ich einfach den Stromverbrauch mitloggen kann, daher würden mich Erfahrungswerte interessieren, ob es nicht mehr Sinn macht, ab einem bestimmten Dämmstandard einfach die Heizung durchlaufen zu lassen.

Der Installateur sagt die Nachtabsenkung macht Sinn, aber das ist eine Bastelbude und mich würde es nicht wundern, wenn er das einfach nur so eingestellt hat, weil man es halt schon immer so macht.

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Hallo KaEfWeh,

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dertill14.11.24 06:51
Niedrigere Durchschnittliche Temperatur im Haus durch ein Absinken in der Nacht bedeutet erstmal weniger kWh Wärmebedarf.

Entfallen kann die Nachtabsenkung wenn durch Speichermasse (Fußbodenheizung) eine Verschiebung eintritt oder die Absenkung schlicht nicht stattfindet.

Eine tatsächliche Absenkung der Raumtemperatur findet nur dann statt, wenn die Heizkurve so eingestellt ist, dass die Nacht-Temperatur des Heizwassers so niedrig ist, dass tatsächlich die bereitgestellte Raumwärme niedriger ist, als sie für die normale Soll Raumtemperatur sein muss.

Praxisbeispiel: Wenn tagsüber 50° Vorlauf eingestellt sind, aber 40° reichen würden, passiert bei einer Nachtabsenkung um 10K im Raum genau nichts und daher auch keine Energieeinsparung.

Nachteilig ist die Nachtabsenkung bei Systemen, welche große Effizienz-Verluste bei dann höheren benötigen Vorlauftemperaturen haben, weil bei der Aufheizung eine höhere Heizwassertemperatur benötigt wird.

Durch den FW Anschluss ist die Regelung eurer Vorlauf also für die Effizienz bzw. die benötigten kWh Wärme relativ Egal. Der Wärmemengenzähler misst nur Differenz mal m3.

Bei korrekt eingestellter Heizkurve kann sich auch im KfW 50 Bau eine kleine Einsparung bei der Nachtabsenkung ergeben. Die Zahlt man aber dann mit niedrigeren Raumtemperaturen. Absolut wird der Ein Sparbetrag aber niedrig sein.
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