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wernerb

Möglichkeiten Bauzwang/Baufrist zu erfüllen, um später zu bauen

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Ob 20.000 Euro dafür ausreichen würden ist natürlich eine andere Sache, das stimmt, da müsste ich halt wieder abwägen.
Wie viele Jahre bräuchtest Du denn ungefähr für die Erkenntnis, daß ein Tinyhouse plus Abriß, Entsorgung und Vollabschreibung (auch ohne on Top noch die Straßenschäden durch Deine Baufahrzeuge als Nachzügler) teurer kommt als jetzt das Delta zwischen den Ist- und Wunschkonditionen der Bauangebote ?
 
Hallo,
danke für die weiteren Beiträge!

biete der Gemeinde z.B. an, dass dein Bauzwang verlängert/ausgesetzt wird, aber du im Gegenzug ein Wiederkaufsrecht bei Veräußerung akzeptierst, welches deutlich länger als der Bauzwang gilt.
Du bist in der Position, dass du was von der Gemeinde möchtest - also musst auch du irgendetwas anbieten. Am besten etwas, dass der Gemeinde nützt und dir nicht besonders weh tut.
Guter Tip, mit dem ich auf jeden Fall etwas anfangen kann. Vielen Dank!

Ich werde höchstwahrscheinlich kein Tinyhouse bauen, obwohl es trotzdem grundsätzlich möglich wäre (für andere Interessierte, die dies auch später nutzen wollen). Es bedarf halt nur etwas Verhandlungsgeschick und genaues lesen und einhalten der Vorschriften bei den Gemeinden um die Vorstellugen beider Parteien zu erfüllen. Wer sich etwas zu diesem Thema beliest, wird merken, dass das ein weiterer Trend mit Antwort auf die z.B. steigenden Baupreise ist.

Ich werde auf jeden Fall mit meiner weiteren Planungen voranschreiten und Angebote einholen und mit dem Bauen beginnen. Sollte sich aus unvorhersehenen Gründen die Bauzeit verlängern, so kann ich die ein oder andere Empfehlungen hier aus dem Thread nutzen.

Vielen Dank!

Grüße
Jan
 
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Wer sich etwas zu diesem Thema beliest, wird merken, dass das ein weiterer Trend mit Antwort auf die z.B. steigenden Baupreise ist.
Mit Verlaub, sollte es wirklich zu einem völlig absurden "Trend" kommen, mit Tiny-homes den Bauzwang zu umgehen, dann wird dies künftig in den entsprechenden Regularien Beachtung finden.

Der Bauzwang soll ja nicht nur Spekulationen vorbeugen, sondern auch einen Beitrag zur Schaffung von vielerorts fehlendem Wohnraum liefern. Ein 15qm Bretterbude erfüllt dies definitiv nicht.

Was du schreibst ist sowieso konzeptionell fragwürdig, Tiny houses gibts nicht für umsonst und wenn Bauen immer teurer wird, ist es unsinnig ....
1. viel Geld für ein Nebengelass zu verschwenden
2. noch länger zu warten
3. Ersetzt ein Tiny house den Wohnraum für eine Person, nicht für eine mehrköpfige Familie, die müsten dann mehrere Tiny houses bauen, was wieder teurer wird, als ein klassisches Haus, da jedesmal eigene Heizung & Elektrik oder wie stellst du dir das vor?
 
Ich werde höchstwahrscheinlich kein Tinyhouse bauen, obwohl es trotzdem grundsätzlich möglich wäre (für andere Interessierte, die dies auch später nutzen wollen). Es bedarf halt nur etwas Verhandlungsgeschick und genaues lesen und einhalten der Vorschriften bei den Gemeinden um die Vorstellugen beider Parteien zu erfüllen. Wer sich etwas zu diesem Thema beliest, wird merken, dass das ein weiterer Trend mit Antwort auf die z.B. steigenden Baupreise ist.
Schön das du den Quatsch mit dem Tinyhaus abgehakt hast und beginnst ordentlich zu bauen. Damit bist du sicher und auf dem richtigen Weg. Trotzdem nochmal ein Nachtrag zum Tinyhaus, denn auch wenn die Theroie ein Tinyhaus erlaubt, so wird das Vorhaben in der Praxis schnell scheitern. Entweder am Bebauungsplan, oder an §34 BauGB:

§34 BauGB schrieb:
(1) Innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile ist ein Vorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Die Anforderungen an gesunde Wohn- und Arbeitsverhältnisse müssen gewahrt bleiben; das Ortsbild darf nicht beeinträchtigt werden.
Am Ende bist du auf den guten Willen zahlreicher Sachbearbeiter angewiesen.
 
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Wer sich etwas zu diesem Thema beliest, wird merken, dass das ein weiterer Trend mit Antwort auf die z.B. steigenden Baupreise ist.
Mit Verlaub, sollte es wirklich zu einem völlig absurden "Trend" kommen, mit Tiny-homes den Bauzwang zu umgehen, dann wird dies künftig in den entsprechenden Regularien Beachtung finden.
Es wird bereits verschärft darauf geachtet, Ferienhäuser nicht zu Dauerwohnsitzen werden zu lassen. Einen Trend zur Bauzwangumgehung durch Tiny Houses sehe ich nicht, und auch nicht vom TE behauptet. Allerdings häufen sich die Zeitgenossen mit der Schnapsidee, es solle doch Bauland für gemauerte Schlafsäcke ausgewiesen werden - (über die Anstattvilla-Parkplätze hinausgehende) Slums sind aber eben nicht im Sinne der Stadtentwicklungsträger.
 
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