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Erstellt am: 05.02.24 18:40

jens.knoedel12.02.24 14:55
Costruttrice schrieb:

Bei uns hat der Notar nichts nachgeschaut. Wir hatten alle Rechnungen von Küche, Markise, Badmöbel natürlich noch und dem Käufer die einzelnen Summen genannt. Der hat den Notar gefragt, ob man im Vertrag Summe X für alles annehmen könne. Dessen Antwort „Wenn Sie das so wollen, nehme ich das so auf.“ Ob er das beim Verhältnis 330.000€ zu 20.000€ auch gesagt hätte, weiß ich nicht. Die Kaufsumme lag deutlich darüber und die Summe für Möbel war nur unwesentlich höher.
Das ist auch keine Aufgabe des Notars. Dieser erstellt einen rechtlich sauberen Vertrag und berät Euch. Er hat nur die Aufgabe, die Wünsche/Vorgaben von zwei Parteien rechtlich sauber niederzuschreiben. Er ist kein Steuerberater.
Rechtlich sauber ist auch T€ 400 möbel und T€ 50 Hauspreis. Ob das Finanzamt damit bzw. Du als Käufer dann damit Spaß haben, ist eine andere Frage.
Costruttrice12.02.24 15:13
jens.knoedel schrieb:

Rechtlich sauber ist auch T€ 400 Möbel und T€ 50 Hauspreis. Ob das FA damit bzw. Du als Käufer dann damit Spaß haben, ist eine andere Frage.
Ich war in dem Fall der Verkäufer, insofern hätte ich das Problem mit dem Finanzamt nivht gehabt, dennoch wollte ich aber auch, dass es nicht „unseriöse“ Angaben sind.
Ich gehe davon aus, dass ein Notar grundsätzlich die Problematik kennt und hoffentlich doch drauf hinweist, wenn es unrealistisch wird. Ob er das muss, steht auf einem anderen Blatt.
Wir haben kürzlich eine ETW gekauft mit einer 1 Jahr alten Küche, da hat der Notar uns zB ungefragt von sich aus gesagt, in welchem Bereich er ansetzen würde.
jens.knoedel12.02.24 15:18
Costruttrice schrieb:

Ich war in dem Fall der Verkäufer, insofern hätte ich das Problem mit dem Finanzamt nivht gehabt, dennoch wollte ich aber auch, dass es nicht „unseriöse“ Angaben sind.
Doch - ggf. Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften.
Costruttrice schrieb:

Wir haben kürzlich eine ETW gekauft mit einer 1 Jahr alten Küche, da hat der Notar uns zB ungefragt von sich aus gesagt, in welchem Bereich er ansetzen würde.
Beratung - so soll es sein. Aber Beurkundung am Ende nach Euren Wünschen.
Pascali12.02.24 17:23
jens.knoedel schrieb:

Sieh mal in mein konkretes Beispiel #13. Dort führe ich aus, dass es teurer sein kann, die Grunderwerbsteuer zu sparen, weil ich im Gegenzug für die Finanzierung einen höheren Zins bezahlen muss.
Genau das hatte ich ja nicht verstanden. Konkret: Warum zahlt man einen höheren Zins, wenn der Kaufpreis geringer ist? Da Risiko der Bank wird doch nicht höher, je niedriger der Kaufpreis der Immobilie ist.
mayglow13.02.24 15:35
Pascali schrieb:

Genau das hatte ich ja nicht verstanden. Konkret: Warum zahlt man einen höheren Zins, wenn der Kaufpreis geringer ist? Da Risiko der Bank wird doch nicht höher, je niedriger der Kaufpreis der Immobilie ist.
Die Sicherheit der Bank ist ja die Immo und nicht das Mobiliar da drin. Wenn der Kaufpreis der Immo stark nach unten korrigiert wird, ist naheliegend, dass auch der Marktwert der Immo gar nicht so hoch ist. Dagegen steht dann immer noch der genauso hohe Kredit. Das Verhältnis Kredit zu Wert der Immo ist also möglicherweise schlechter als ursprünglich angenommen und dadurch können die Zinsen höher ausfallen.

So zumindest meine Theorie. Letztlich liegts halt dran, wie die Bank die Immo bewertet. Ich vermute, wenn du ne Menge Eigenkapital, wie in deinem Beispiel mitbringst (quasi 50% Eigenkapital) dann fällt das vermutlich gar nicht so ins Gewicht. Wenn's aber eh ne 100% Finanzierung war und jetzt ist plötzlich der aufgenommene Kredit höher als was die Immobilie kostet, da kann ich mir vorstellen, dass die Bank nochmal genauer hinguckt.

(Achtung, Laienmeinung)
mayglow15.02.24 11:07
Wollte noch ergänzen, dass einen das aber so oder so "treffen" kann, egal, ob das jetzt im Kaufvertrag aufgesplittet wird.

Aktuell haben wir sowas nicht mehr so häufig, aber in der Niedrigzins/Hohe Hauspreis-Phase, hatte man schon öfter mal hier von so Fällen gelesen, wo die Bank in der ersten Anfrage ggf okay gesagt hatte und dann - nachdem sie tatsächlich alle Unterlagen hatten - die Bewertung des Hauses deutlich niedriger als der Kaufpreis ausfiel. Bei ordentlich Eigenkapital sorgt das nur für leicht schlechtere Konditionen, bei knappen Finanzierungen kann's aber auch ne Finanzierung zum Platzen bringen. Das kommt glaube ich generell öfter mal (auch ganz ohne Möbel) vor, dass die Bewertung der Bank anders ist, als der Kaufpreis. Ob das ein Problem ist oder eher ne Formalie im Hintergrund, kommt dann eben auf den Fall drauf an.

Die Anmerkungen gehen hier nur in die Richtung "vielleicht will man da keine schlafenden Hunde wecken" (e.g. es fällt stärker auf, weil der Kaufpreis im Vertrag gesplittet wird), aber eigentlich sollte das der Bank ja so oder so auffallen, wenn der Kaufpreis höher ist als der Wert der Immo.
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