ᐅ Mein Grundstück, gemeinsam Bauen
Erstellt am: 18.06.2019 16:26
HansimBau 18.06.2019 16:26
Hi,
mir gehört ein Baugrundstück (Wert ca. 250.000€), welches ich im nächsten Jahr mit meiner Freundin bebauen möchte.
Den Kredit nehmen wir beide zusammen auf werden ca. 500.000 € werden.
Wir sind nicht verheiratet und haben es auch vor dem Hausbau nicht mehr vor.
Es gibt natürlich jetzt zig Varianten, wie man die Eigentumsverhältnisse regeln könnte.
Mich würde jetzt einfach mal interessieren, wie Ihr es in dieser Situation machen würdet, damit keiner jetzt bzw.
im Nachhinein bei evtl. Trennung der Verlierer ist.
MFG
mir gehört ein Baugrundstück (Wert ca. 250.000€), welches ich im nächsten Jahr mit meiner Freundin bebauen möchte.
Den Kredit nehmen wir beide zusammen auf werden ca. 500.000 € werden.
Wir sind nicht verheiratet und haben es auch vor dem Hausbau nicht mehr vor.
Es gibt natürlich jetzt zig Varianten, wie man die Eigentumsverhältnisse regeln könnte.
Mich würde jetzt einfach mal interessieren, wie Ihr es in dieser Situation machen würdet, damit keiner jetzt bzw.
im Nachhinein bei evtl. Trennung der Verlierer ist.
MFG
haydee 18.06.2019 16:32
Stellt euch die Frage, wie würde es aussehen wenn ihr euch trennt?
- Wer hat die Kinder
- Wer würde hier bleiben oder gar wegziehen
- Wer kann das Haus halten oder würdet ihr es verkaufen
- Wer hat die Kinder
- Wer würde hier bleiben oder gar wegziehen
- Wer kann das Haus halten oder würdet ihr es verkaufen
Maria16 18.06.2019 16:35
Ich würde an ihrer Stelle keinen Kredit unterschreiben.
M. W. muss sie die Bank nicht aus dem Kredit rauslassen, falls ihr euch trennt. Ohne Eintrag im Grundbuch gehört ihr aber nichts am Haus. Wäre kein Konstrukt für mich.
M. W. muss sie die Bank nicht aus dem Kredit rauslassen, falls ihr euch trennt. Ohne Eintrag im Grundbuch gehört ihr aber nichts am Haus. Wäre kein Konstrukt für mich.
HansimBau 18.06.2019 16:41
Maria16 schrieb:
Ich würde an ihrer Stelle keinen Kredit unterschreiben.
M. W. muss sie die Bank nicht aus dem Kredit rauslassen, falls ihr euch trennt. Ohne Eintrag im Grundbuch gehört ihr aber nichts am Haus. Wäre kein Konstrukt für mich. Evtl. ging das aus dem Eingangspost nicht klar hervor.Sie soll ja im Grundbuch eingetragen werden, da habe ich ja auch gar nichts dagegegen
Allerdings wäre 50% 50% ja für mich unfair, da ich ja bereits den Grund miteinbringen.
Das Grundstück liegt bei mir zu Hause, von daher wird im Fall einer Trennung wohl eher meine Freundin ausziehen als ich.
Wenn meine Freundin egal mit welchen % als Eigentümerin im Grundbuch eingetragen wird, hat das was mit Schenkung zu tun?
HilfeHilfe 18.06.2019 16:58
HansimBau schrieb:
Evtl. ging das aus dem Eingangspost nicht klar hervor.
Sie soll ja im Grundbuch eingetragen werden, da habe ich ja auch gar nichts dagegegen
Allerdings wäre 50% 50% ja für mich unfair, da ich ja bereits den Grund miteinbringen.
Das Grundstück liegt bei mir zu Hause, von daher wird im Fall einer Trennung wohl eher meine Freundin ausziehen als ich.
Wenn meine Freundin egal mit welchen % als Eigentümerin im Grundbuch eingetragen wird, hat das was mit Schenkung zu tun?Das müsst ihr notariell als Nebenabrede festhalten wem was wo zusteht . Grundsätzlich , eine Bank wird diese Abrede unter euch nicht interessieren . D. H. Worstcase wird deine Freundin im Falle der Trennung nicht aus dem Kreditvertrag entlassen weil deine Bonität als nicht ausreichend eingestuft wird . Also immer schwierig andimann 18.06.2019 17:00
Moin,
jupp, und genau das ist euer Problem. Wenn du sie nun zu 1/3 ins Grundbuch eintragen lässt (was ja so ungefähr hinhauen würde, wenn das Grundstück 250 k wert ist und ihr noch 500 für das Haus und Co ausgeben wollt), schenkst du ihr 83.333 € und dafür ist natürlich entsprechende Schenkungssteuer fällig. Der Freibetrag sind nur 20 k, also müsste sie gute 60 k versteuern. Und die Steuersätze sind da ziemlich heftig, das liegt bei 30 %. Kostet euch also knapp 20k. Davon könnte man auch echt schick heiraten...
Gruß,
Andreas
HansimBau schrieb:
Wenn meine Freundin egal mit welchen % als Eigentümerin im Grundbuch eingetragen wird, hat das was mit Schenkung zu tun?
jupp, und genau das ist euer Problem. Wenn du sie nun zu 1/3 ins Grundbuch eintragen lässt (was ja so ungefähr hinhauen würde, wenn das Grundstück 250 k wert ist und ihr noch 500 für das Haus und Co ausgeben wollt), schenkst du ihr 83.333 € und dafür ist natürlich entsprechende Schenkungssteuer fällig. Der Freibetrag sind nur 20 k, also müsste sie gute 60 k versteuern. Und die Steuersätze sind da ziemlich heftig, das liegt bei 30 %. Kostet euch also knapp 20k. Davon könnte man auch echt schick heiraten...
Gruß,
Andreas
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