ᐅ Grundstück mit Preis deutlich höher als Bodenrichtwert
Erstellt am: 28.04.2019 21:46
DeMoehn 29.04.2019 14:23
Mittlerweile habe ich einen Auszug aus dem Grundbuch bekommen.
Das Grundstück ist dort eingetragen mit 150.000€ zum 30.01.2018.
Das ist tatsächlich ziemlich genau Grundstücksgröße * BRW (800 * 190 = 152.000).
Wäre also ein Preisanstieg von 100€ / m2, somit 52% in gerade einmal 17 Monaten.
Uff...
Das Grundstück ist dort eingetragen mit 150.000€ zum 30.01.2018.
Das ist tatsächlich ziemlich genau Grundstücksgröße * BRW (800 * 190 = 152.000).
Wäre also ein Preisanstieg von 100€ / m2, somit 52% in gerade einmal 17 Monaten.
Uff...
Lumpi_LE 29.04.2019 14:33
Naja bei uns ist der Bodenrichtwert seit kauf vor knapp 4 Jahren auch um das 2,5-fache gestiegen. Ist denke zur Zeit in alle begehrten Lagen so.
Egberto 29.04.2019 14:33
Im Grundbuch steht ja nur drin, in welcher Höhe eine Sicherheit für einen Kredit bestellt worden ist. Es kann also durchaus sein, dass zum Beispiel ein gewisser Anteil an Eigenkapital gezahlt worden ist, so dass die Preissteigerung geringer ausfällt. Insgesamt spielt dem Markt aber tatsächlich verrückt…
Tassimat 29.04.2019 14:36
Laut Grundbuch gibt es einen aktuellen Kredit in Höhe von Max. 150.000€ , für den der Verkäufer auch eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müsste. Ohne Preisaufschlag ginge der Verkäufer sogar negativ aus der Sache heraus.
DeMoehn 03.05.2019 21:19
Falls jemand wissen will wie es weiter ging: der Preis ist offensichtlich so hoch, weil der Verkäufer trotz Spekulationssteuer noch gut Gewinn machen will. Ok, ist halt so. Wir wollen es eig. trotzdem.
PROBLEM an der Geschichte: der Verkäufer will noch lieber, dass der Käufer ihm 50-60k€ unter der Hand gibt, damit er kaum Steuer zahlen muss. Er habe ja schon Grundsteuer bezahlt, wir dann auch wieder, da müsse man doch was machen. Also verkauft er wohl erst mal nicht an uns (bzw. „Er überlegt es sich“) sondern wartet bis jemand auf seinen krummen Deal eingeht.
Hätte ich eigentlich ahnen müssen. Er hatte schon im ersten Gespräch davon gesprochen, dass man doch „sparen“ könne wenn er es 20-30 günstiger macht für den Notar. Hatte sich aber eher angehört wie ein schlechter Vorschlag als eine fixe Voraussetzung...
PROBLEM an der Geschichte: der Verkäufer will noch lieber, dass der Käufer ihm 50-60k€ unter der Hand gibt, damit er kaum Steuer zahlen muss. Er habe ja schon Grundsteuer bezahlt, wir dann auch wieder, da müsse man doch was machen. Also verkauft er wohl erst mal nicht an uns (bzw. „Er überlegt es sich“) sondern wartet bis jemand auf seinen krummen Deal eingeht.
Hätte ich eigentlich ahnen müssen. Er hatte schon im ersten Gespräch davon gesprochen, dass man doch „sparen“ könne wenn er es 20-30 günstiger macht für den Notar. Hatte sich aber eher angehört wie ein schlechter Vorschlag als eine fixe Voraussetzung...
Nordlys 03.05.2019 21:39
Der Mensch ist sehr leichtsinnig. Wenn ihr das tun würdet, was er will, und er erwartet sagen wir 160 tsd. fürs Grundstück, im Kaufvertrag stände jedoch 100 tausend, so zahlst Du 100 und es wird umgeschrieben. Ob die restlichen 60 in bar fließen, da wäre er ganz und gar von Deiner Gaunerehre abhängig. Er hat nichts in der Hand. Nichts. Er kann dich nicht anzeigen, wegen Betruges, denn er will illegales Geld. Er kann die Umschreibung nicht verhinderten. Wie denn? Er kann Dir eigentlich nur seine russischen Freunde zu Besuch schicken, die noch mal nachfragen, was denn nun mit den 60 Rest sei.
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