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ᐅ Mehrsparten Zuleitung- Gas Anschluss für Klimaanlage nutzbar?


Erstellt am: 20.07.21 17:00

Strahleman20.07.21 23:11
Mycraft schrieb:

DN25 ist schon eng aber da sollten beide Kupferleitungen samt Dämmung durchgehen.
Bei uns sind die Kältemittelleitungen samt Dämmung je 3cm im Durchmesser, die bekommt man net zusammen durch so nen Strohhalm. Evtl. könnte man aber die Stromleitungen der Innengeräte durch die Mehrsparteneinführung (MSH) zum Außengerät führen und auch die Steomleitung für das Außengerät selbst.
Reltaw2021 schrieb:

Habe das Gefühl, dass sich die Versorger auf relativ strikte Vorschriften berufen.
So ist es. Falls eigene Leitungen durch die MSH gezogen werden sollen, muss das mit dem Versorger geklärt werden. Es gibt Stadtwerke, die dulden keine "Fremdleitungen" in der MSH.

Aber was soll das Gekasper mit der thermischen Hülle? Ein Abluft-dunstabzug, ein Kamin oder eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung überbrückt auch die thermische Hülle auf ihre Weisen und da hat niemand irgendwelche Sorgen.
guckuck221.07.21 06:41
Die Diskussion ist schräg. Natürlich durchdringt man die Hülle um Leitungen nach außen zu bekommen. Die Mehrsparten-Hauseinführung wird für die Vielzahl wohl kaum reichen, auch für die Klima nicht.
Reltaw202121.07.21 06:57
Strahleman schrieb:

1.
Es gibt Stadtwerke, die dulden keine "Fremdleitungen" in der MSH.

2.
Aber was soll das Gekasper mit der thermischen Hülle? Ein Abluft-Dunstabzug, ein Kamin oder eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung überbrückt auch die thermische Hülle auf ihre Weisen und da hat niemand irgendwelche Sorgen.

Zu 1.
Es wäre halt sehr praktisch, wenn man nur einen Graben bräuchte der vom Keller nach draußen führt. Allerdings muss man den für Klimaanlagen gar nicht so tief anlegen, weil es ja auch oberirdische Leitungen dafür gibt, oder?

2. Ja das Geschiss nervt. Aber genau eine Abluft Öffnung ist mir ja auch schon kategorisch verweigert worden. Inzwischen bin ich da aber etwas entspannter, da mir der Energieberater (selbe Firma ) am Projektleiter vorbei erklärt hat, das spiele keine Rolle. Die Öffnung ist DORT schon Mal angelegt. Aber es macht halt einen Unterschied, ob es um die Erneuerbare-Energien-Gesetz Zulage geht oder um die Gewährleistung, respektive Garantie des Hausherstellers bei Haus selbst. Der Keller wird in Eigenleistung gebaut.
Reltaw202121.07.21 07:00
Interessant wäre es von Leuten mit Holzständerbauweise, wozu wir zählen, zu erfahren, wie die das Kondenswasser aus den Innengeräten raus bringen.
motorradsilke21.07.21 08:04
Strahleman schrieb:

Bei uns sind die Kältemittelleitungen samt Dämmung je 3cm im Durchmesser, die bekommt man net zusammen durch so nen Strohhalm. Evtl. könnte man aber die Stromleitungen der Innengeräte durch die Mehrsparteneinführung (MSH) zum Außengerät führen und auch die Steomleitung für das Außengerät selbst.


So ist es. Falls eigene Leitungen durch die MSH gezogen werden sollen, muss das mit dem Versorger geklärt werden. Es gibt Stadtwerke, die dulden keine "Fremdleitungen" in der MSH.

Sofern man in einer Gegend wohnt, wo es DEN Versorger gibt, der alles aus einer Hand liefert. So etwas habe ich hier im Forum das erste Mal gelesen, hier gibt es für jedes Medium einen eigenen Versorger.
Ansonsten einfach nach den Stadtwerken installieren 😉.
netuser21.07.21 10:39
Ein entsprechend zusätzliches Leerrohr in der Bodenplatte vorzubereiten dürfte doch tatsächlich das einfachste sein!?
Dieses ist sowieso wie von erwähnt zu empfehlen. Kannst dann beliebige Leitungen oder Kabel nach draußen herausführen...
leitungenmshversorgeraußengerätabluftkeller