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ᐅ Mehrkosten durch Fußbodenheizung


Erstellt am: 17.07.13 16:15

Reinhard8017.07.13 16:15
Hallo liebes Forum,

wir bauen in Kürze ein Haus (ca. 103qm[SUP]2[/SUP]) und der Bauvertrag sieht als Standardausführung Heizkörper vor. Nun waren wir vor kurzem bei der zuständigen Heizungsfirma und haben uns eine Heizung für das Haus ausgesucht.
Im Gespräch sagte uns der Berater, dass wir doch viel besser eine Fußbodenheizung anstelle von Heizkörpern nehmen könnten, denn eine Fußbodenheizung sei nicht nur im Betrieb sparsamer sondern auch von der Anschaffung her genauso teuer wie einfache Heizkörper.
Wir haben dies unserem Bauträger mitgeteilt und um ein Angebot für eine Fußbodenheizung gebeten und bekamen Folgendes als Antwort:

Ein genauer Kostenanschlag führt zu 6.125,00 € Mehrkosten bei Ihrem Bauvorhaben. Er setzt sich etwa zusammen aus ca. 3.500,00 € Mehrkosten für die Fußbodenheizung im Vergleich zur Heizkörperheizung (3.000 zu 6.500).
Jeder der beiden Heizkreisverteiler kostet 450,00. Die Zuleitungen 600,00. Dann bekommt der Elektriker aber für die 10 Raumthermostate 1.000 € (incl. Kabel und Arbeit). Weiterhin wird eine Estrichbewehrung nötig. Die kostet 400 €. Eine Fußbodenheizung kostet also erheblich mehr.
Der Heizungsberater sagt, dass über 6000€ Mehrkosten für eine Fußbodenheizung "übertrieben" seien, der Bauträger bleibt bei seinem Standpunkt und sagt, dass der Heizungsberater die tatsächlichen Mehrkosten nicht überblicken würde.
Wir sind nun irgendwie ratlos. Die Vorteile eine Fußbodenheizung liegen für uns auf der Hand, über 6000€ Mehrkosten sind aber für uns nicht machbar. Ist eine Fußbodenheizung wirklich so viel teurer als eine normale Heizkörperheizung?

Da wir von der Materie wenig Ahnung haben, wären wir sehr dankbar für ein paar Erfahrungswerte und Expertenmeinungen.
Bauexperte17.07.13 16:46
Hallo,

ich kann es nicht schonend formulieren, daher kurz und verständlich.
Reinhard80 schrieb:

Der Heizungsberater sagt, dass über 6000€ Mehrkosten für eine Fußbodenheizung "übertrieben" seien
Damit hat der Mann Recht!
Reinhard80 schrieb:

der Bauträger bleibt bei seinem Standpunkt und sagt, dass der Heizungsberater die tatsächlichen Mehrkosten nicht überblicken würde
Ohne zu wissen, wo und mit wem Du bauen möchtest, bin ich nahezu sicher, daß Du auf ein vordergründig billiges Angebot angesprungen bist? Dafür würde auch sprechen, daß die "vermeintlichen" Mehrkosten Deinen Rahmen sprengen. Ich hoffe für Dich, Du hast Rücklagen für Extra´s in Deinem Budget berücksichtigt? Denn wenn ich mit meiner Vermutung richtig liege, wirst Du ab jetzt jedes Mal eine hübsche Rechnung präsentiert bekommen, wenn Du aufmustern möchtest.

Bei solchermaßen aufgestellten Anbietern, wird der Mindeststandard zu Grunde gelegt (was per se nichts Unanständiges ist) und wenn es dann an die Aufmusterung geht, wird die Bilanz ins rechte Maß gerückt und ernüchtert so manchen Bauherren. Denn jetzt zeigt sich, was hier vielfältig zu lesen ist: ein Stück Haus kostet immer - gemessen am Standard - den Preis "X" !

Du hast kaum Alternativen, da Du den Werkvertrag offenkundig unterschrieben hast. friss oder stirb lautet das Motto.

Grüße, Bauexperte
Der Da17.07.13 16:50
gegessen wird, was der Koch serviert.
Dir bleibt einzig der Verzicht, oder die komplette Rausnahme der Heizung und der Estrichlegeleistung. Erwarte allerdings nicht, dass dein Anbieter auch das erstattet, was du bezahlt hast.
Sofern er das überhaupt erlaubt.
Jaydee17.07.13 18:59
Der Da schrieb:
Erwarte allerdings nicht, dass dein Anbieter auch das erstattet, was du bezahlt hast.

Da muss ich Der Da Recht geben. Meist bekommt man höchstens den Materialpreis, nicht aber die Lohnkosten.

Hätten wir z.B. unsere Bodenplatte herausgenommen, hätten wir um die 7.500,- € gutgeschrieben bekommen, Bodenplatten in der Größe kosten aber zwischen 10 und 15 k
ypg17.07.13 22:22
6000 ist heftig! Wir bezahlen für 138qm ca. 4000 Aufpreis.
Das war uns aber gleich zu Anfang klar, dass wir Fußbodenheizung haben wollen (haben wir jetzt auch) und haben uns den Preis auch gleich nennen lassen (wie so vieles!).
Wenn es für Euch zu kostenintensiv ist, solltet Ihr gedanklich zurückrudern... Euch war eine Fußbodenheizung vorher nicht wichtig, ...
Wie Bauexperte es schon sagt, preisgünstiges Haus hat nur Standard... entweder es reicht einem oder man hat die Upgrades und deren Kosten schon einkalkuliert bzw für solches einen Puffer.

Jedes Gewerk wird versuchen, Euch eine kostenintensivere Alternative vorzuschlagen.
Reinhard8018.07.13 19:59
Vielen Dank für eure Einschätzung.

Nun bleibt für mich eine Frage: Angenommen wir beißen in den sauren Apfel und nehmen die 6000€ Mehrkosten in Kauf, wäre dies wirtschaftlich vernünftig? Sprich: ist die Energieersparnis in einem 2 Personen Haushalt durch eine Fußbodenheizung so groß, dass man die 6000€ nach 10-20 Jahren durch geringere Heizkosten wieder drin hat?
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