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Erstellt am: 16.07.25 17:55

Schachliebe 17.07.25 10:14
derdietmar schrieb:

Hallo,



alles eine Frage wieviel ihr euch zumuten wollt. Die Bank wird sicherlich bis zu 4000 Euro Monatsrate mitspielen. Eigenkapital könnte etwas knapp sein, abhängig vom Kostenvolumen des Projekts, vermutlich müsst ihr hier noch mehr nachweisen. Damit kannst du nun leicht berechnen was an Kreditvolumen machbar ist.

Die 3000 Euro des Mietobjekts können eigentlich nicht herangezogen werden. Wenn die "Mieter" ausgezogen sind ist die Bude schrottreif und muss saniert werden. Dafür braucht es Rücklagen. Es sei denn der Steuerzahler kommt auch für die Sanierung auf.

Viele Grüße
Sanierung ist vertraglich nicht vereinbart. Nutzungsmöglichkeiten nach Mietende sind zumindest aus wirtschaftlicher Perspektive für das Objekt nicht gut. Daher Veräußerung mit 250-300k sinnvoll sowie mMn auch erzielbar

derdietmar 17.07.25 10:14
Hallo,
nordanney schrieb:

Als Bank würde ich Dir auch deutlich mehr Kredit geben. Da sind pauschal 50% (bei solchen Einkommen) des Netto als Rate gut vertretbar. Das wären dann 800k Finanzierung. Und ganz ehrlich? Dann hast Du noch immer mehr an Netto über, als die Durchschnittsfamilie überhaupt verdient und wovon noch Wohnkosten zu tragen sind.

Ist am Ende eine Frage, welche Risikobrille Du Dir aufsetzen möchtest. Ich persönlich würde bei Euren Wünschen als auch den teuren Grundstückspreisen zunächst bis zum Ende der Elternzeit (oder bis zur zweiten Schwangerschaft) mein Eigenkapital deutlich erhöhen und dann erst mit dem Hausbau starten, um allen Wünschen gerecht werden zu können.

ich denke das ist die einzige relevante Zusammenfassung. Man muss auch die absoluten Zahlen betrachten und nicht pauschal auf den prozentualen Anteil am Einkommen abstellen (die berühmten 30%).
Schachliebe schrieb:

Sanierung ist vertraglich nicht vereinbart. Nutzungsmöglichkeiten nach Mietende sind zumindest aus wirtschaftlicher Perspektive für das Objekt nicht gut. Daher Veräußerung mit 250-300k sinnvoll sowie mMn auch erzielbar

Daher kannst du 3000 nicht heranziehen. Die wirst du benötigen um Sanierungsarbeiten durchzuführen um das Objekt wieder verkaufsfertig zu bekommen. Der Erlös könnte dann als Eigenkapital dienen. In Summe würde das dann auch passen, mit Kreditrahmen von bis zu 800k und den rund 500k Eigenkapital ist ja viel machbar.

Viele Grüße

Schachliebe 17.07.25 11:06
nordanney schrieb:

Ich meine damit, dass a) der Restkredit durch den Verkaufserlös getilgt werden kann und b) eine vermietete Immobilie nicht mehr besonders interessant ist, da die steuerliche Komponente wegfällt.

Mit den Mieteinnahmen? Nehmen wir die mal als nicht nachhaltig raus (was wäre denn nachhaltig nach Auslauf des Mietvertrages in 2027?) und es verbleiben noch 6k. Dann würde ich mir noch immer 600k Finanzierung vorstellen - das sind dann temporär 50% des Nettoeinkommens. Aber was solls.
Deine Frau ist Beamtin und hat somit kein Jobproblem.
Es geht ja auch nur um die Elternzeit. Danach sieht es wieder besser aus mit 7,2k nach Kinderbetreuung und vor zusätzlichen Mieteinnahmen.
600k Finanzierung mit einer 5% Annuität sind 2,5k Rate und somit 35% des Netto (vor Mieteinnahmen). Dann verbleiben Dir 4,7k für die Lebenshaltung im Monat, was Grundstück. mehr als üppig ist.
Als Bank würde ich Dir auch deutlich mehr Kredit geben. Da sind pauschal 50% (bei solchen Einkommen) des Netto als Rate gut vertretbar. Das wären dann 800k Finanzierung. Und ganz ehrlich? Dann hast Du noch immer mehr an Netto über, als die Durchschnittsfamilie überhaupt verdient und wovon noch Wohnkosten zu tragen sind.

Ist am Ende eine Frage, welche Risikobrille Du Dir aufsetzen möchtest. Ich persönlich würde bei Euren Wünschen als auch den teuren Grundstückspreisen zunächst bis zum Ende der Elternzeit (oder bis zur zweiten Schwangerschaft) mein Eigenkapital deutlich erhöhen und dann erst mit dem Hausbau starten, um allen Wünschen gerecht werden zu können.
Langfristig nachhaltig (ggf. Arbeitszeitreduktion) sind ohne Mieteinnahmen ~7k netto denke ich realistisch (Es stehen bei beiden in naher Zukunft mehr oder weniger „sichere“ Gehaltserhöhungen an).
4,7k nur für Lebenshaltung ist absurd viel, ich hoffe, dass wir das nie ausgeben.

Das Problem was ich bei den Preisen hier in der Region einfach sehe, ist das wir bei bei einem Gesamtvolumen von 1 bis 1,1 Mio landen werden.
Unsere Tendenz ist auch gerade noch bis nach K2 zur Miete wohnen zu bleiben und danach zu bauen/kaufen. Ich frage mich einfach, ob wir damit zu risikoavers unterwegs sind?!
Wärt ihr denn auch bereit diese 50% über Bodenrichtwert zu zahlen, wenn das nun mal die Marktpreise zu sein scheinen?

nordanney 17.07.25 11:16
Schachliebe schrieb:

Unsere Tendenz ist auch gerade noch bis nach K2 zur Miete wohnen zu bleiben und danach zu bauen/kaufen. Ich frage mich einfach, ob wir damit zu risikoavers unterwegs sind?!
Ich finde das Vorgehen gut - war ja gleichzeitig mein Vorschlag.
Schachliebe schrieb:

Wärt ihr denn auch bereit diese 50% über Bodenrichtwert zu zahlen, wenn das nun mal die Marktpreise zu sein scheinen?
Was ist die Alternative, wenn der übliche Marktpreis ist, wie er ist? Die jetzt gezahlten Kaufpreise fließen dann in die nächsten Anpassungen des Bodenrichtwertes ein und schon ist der Bodenrichtwert 2026/2027 der Kaufpreis von heute. Die Werte sind immer eine Betrachtung für die Vergangenheit und bezogen auf Durchschnitte.

MachsSelbst 17.07.25 15:57
Elterngeld gibt es 67% des Netto der 12 Monate vor Geburt, maximal 1.800 EUR. Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt, d.h. es wir bei der Steuererklärung als Lohnersatzleistung aufs zvE aufgeschlagen, um einen neuen, höheren Steuersatz zu ermitteln, mit dem dann das zvE versteuert wird.

Danach beide in Vollzeit? Viel Spaß, ihr stellt euch das mit nem 1jährigen sehr einfach vor. Soll das Kleinkind täglich 10 Stunden in die Krippe? Sowas funktioniert nur da, wo es aus finanziellen Gründen unbedingt muss.
Beim zweiten Kind ist das Elterngeld dann geringer, weil ja einer in Teilzeit gegangen ist. Und mit 2 Kindern im Abstand von 2 Jahren könnt ihr das mit der Vollzeit komplett vergessen.

Meine Meinung. Wer mit diesem Einkommen so plant, dass die Kids beide 8-10 Stunden täglich in Krippe, KiTa oder Schule/Hort müssen... der sollte lieber kein Haus bauen bzw. deutlich kleiner. Ich bin durchaus ein großer Freund davon, dass Kinder in solche Einrichtungen gehen und auf andere Kinder treffen, 6, 7 Stunden... aber bitte nicht 8-10 Stunden täglich, damit es die Villa werden kann, statt ein normales Haus.

Aloha_Lars 17.07.25 16:21
MachsSelbst schrieb:

Danach beide in Vollzeit? Viel Spaß, ihr stellt euch das mit nem 1jährigen sehr einfach vor. Soll das Kleinkind täglich 10 Stunden in die Krippe? Sowas funktioniert nur da, wo es aus finanziellen Gründen unbedingt muss.
Beim zweiten Kind ist das Elterngeld dann geringer, weil ja einer in Teilzeit gegangen ist. Und mit 2 Kindern im Abstand von 2 Jahren könnt ihr das mit der Vollzeit komplett vergessen.

Als aktuell "Betroffener" kann ich das nur unterschreiben.
elterngeldeinkommeneigenkapitalbodenrichtwertzve