ᐅ Maximale und Vernünftige Kreditsumme
Erstellt am: 16.07.25 17:55
Schachliebe 17.07.25 20:55
MachsSelbst schrieb:
Elterngeld gibt es 67% des Netto der 12 Monate vor Geburt, maximal 1.800 EUR. Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt, d.h. es wir bei der Steuererklärung als Lohnersatzleistung aufs zvE aufgeschlagen, um einen neuen, höheren Steuersatz zu ermitteln, mit dem dann das zvE versteuert wird.
Danach beide in Vollzeit? Viel Spaß, ihr stellt euch das mit nem 1jährigen sehr einfach vor. Soll das Kleinkind täglich 10 Stunden in die Krippe? Sowas funktioniert nur da, wo es aus finanziellen Gründen unbedingt muss.
Beim zweiten Kind ist das Elterngeld dann geringer, weil ja einer in Teilzeit gegangen ist. Und mit 2 Kindern im Abstand von 2 Jahren könnt ihr das mit der Vollzeit komplett vergessen.
Meine Meinung. Wer mit diesem Einkommen so plant, dass die Kids beide 8-10 Stunden täglich in Krippe, KiTa oder Schule/Hort müssen... der sollte lieber kein Haus bauen bzw. deutlich kleiner. Ich bin durchaus ein großer Freund davon, dass Kinder in solche Einrichtungen gehen und auf andere Kinder treffen, 6, 7 Stunden... aber bitte nicht 8-10 Stunden täglich, damit es die Villa werden kann, statt ein normales Haus.Elterngeld sind 65% und nicht 67% des vorherigen Nettos..Beim zweiten Kind ist es unter unseren Umständen problemlos möglich wieder den vollen Elterngeldsatz zu bekommen..
Wer hat was von beide 100% gesagt? Es steht mehrfach in meinen Kommentaren das Arbeitszeitreduktion angedacht ist bzw. das mit 150% gemeinsamer Arbeitszeit gerechnet wird. Und mit diesen 150% kommen wir inkl. Kindergeld (und anstehenden fixen Stufenaufstiegen) auf ziemlich genau 7k Netto.
Ich verstehe insgesamt einfach nicht woher die (und dazu noch anhand von falschen Annahmen getroffene) harsche Kritik kommt.
Schachliebe 17.07.25 20:59
nordanney schrieb:
Ich finde das Vorgehen gut - war ja gleichzeitig mein Vorschlag.
Was ist die Alternative, wenn der übliche Marktpreis ist, wie er ist? Die jetzt gezahlten Kaufpreise fließen dann in die nächsten Anpassungen des Bodenrichtwertes ein und schon ist der Bodenrichtwert 2026/2027 der Kaufpreis von heute. Die Werte sind immer eine Betrachtung für die Vergangenheit und bezogen auf Durchschnitte.Ich bin einfach nur wahnsinnig verwundert, dass der Bodenrichtwert dann in 2-3 Jahren um 30% steigen soll. Aber natürlich wollen wir natürlich auch die Art von Grundstück, die jeder will und entsprechend sind die Preise.Ich komme halt ursprünglich aus einem kleinen Dorf und kann vielleicht einfach nicht greifen, dass ein (für mich normales) Grundstück am aktuellen Wohnort nun mal 400-500k kostet..
nordanney 17.07.25 21:10
Schachliebe schrieb:
Ich bin einfach nur wahnsinnig verwundert, dass der Bodenrichtwert dann in 2-3 Jahren um 30% steigen soll.Das geht schon. In Düsseldorf z.B. ist er in nur einem Jahr in den guten Lagen um 25-30% gesunken (nach der Zinswende). Ein guter Gutachterausschuss reagiert schnell. Marvinius2016 17.07.25 23:04
Schachliebe schrieb:
Dann ist meine Annahme also richtig, dass 1Mio (Grund 400k + Haus 600k) derzeit noch zu viel für uns wären..Machbar vielleicht, ob sinnvoll für Euch ist eine andere Frage.. Nettogehälter von 7.5k für noch relativ junge Beamte sind bei fortschreitender Deindustrialisierung und Wirtschaftsschwäche auch nicht unbedingt langfristig sicher...... nordanney 17.07.25 23:08
Marvinius2016 schrieb:
Nettogehälter von 7.5k für noch relativ junge Beamte sind bei fortschreitender Deindustrialisierung und Wirtschaftsschwäche auch nicht unbedingt langfristig sicher......Wenn es danach geht, dass man schon eine Beamtin an Riskojob betrachtet, was sollen dann erst normale Angestellte sagen, die nicht unkündbar sind...Und er ist Ende dreißig - hat also auch schon ein wenig Berufserfahrung gesammelt.
Also wenn das Pärchen in dem Alter und bei den Jobs nicht weit oben auf der "wir machen uns wenig Sorgen" Skala einsortiert ist, wer dann?
Neuer von Da 17.07.25 23:40
Das sind Summen....
Ich hasse jeden Tag in Schulden zu leben....
Wir hatten 2023 422k aufgenommen 3,58%
Durch inzwischen 3 max Sondertilgung ,ist zumindest die Zinslast etwas gesunken.
Wäre ein Ortswechsel nicht evtl sinnvoll?
Es gibt noch schöne Ecken wo man 500-600k für ein junges gebrauchtes Haus bezahlt.
Nur für die Bank zu arbeiten?
Lieber das Ding abbezahlen, Stunden reduzieren um nicht komplett bestraft zu werden durch Steuern und Sozialversicherungsbeitrag.
Freizeit ist Steuer und Sozialversicherungsfrei.
Ein eigenes Haus sichert auf dauer eine kalkulierbare "Miete"
Unsere Nebenkosten A+ belaufen sich alle in auf keine 400€/Monat zur Zeit.
Rücklagen muss/sollte man trotzdem bilden(Instandhaltung)
Ich hasse jeden Tag in Schulden zu leben....
Wir hatten 2023 422k aufgenommen 3,58%
Durch inzwischen 3 max Sondertilgung ,ist zumindest die Zinslast etwas gesunken.
Wäre ein Ortswechsel nicht evtl sinnvoll?
Es gibt noch schöne Ecken wo man 500-600k für ein junges gebrauchtes Haus bezahlt.
Nur für die Bank zu arbeiten?
Lieber das Ding abbezahlen, Stunden reduzieren um nicht komplett bestraft zu werden durch Steuern und Sozialversicherungsbeitrag.
Freizeit ist Steuer und Sozialversicherungsfrei.
Ein eigenes Haus sichert auf dauer eine kalkulierbare "Miete"
Unsere Nebenkosten A+ belaufen sich alle in auf keine 400€/Monat zur Zeit.
Rücklagen muss/sollte man trotzdem bilden(Instandhaltung)
Ähnliche Themen