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ᐅ Massivhaus: Welcher Stein? Poroton, Liapor / Blähton, Ytong?


Erstellt am: 19.02.15 06:57

Bauexperte04.03.15 16:31
Hallo,
maximax schrieb:

Und ich bin Naturwissenschaftler ...
Das habe ich nicht anders erwartet In welchem Bereich, wenn ich fragen darf?
maximax schrieb:

Aber mal eine dumme Frage: Wie sieht das denn mit nichttragenden Innenwänden aus. Die kann man doch entkoppeln.
Gibt keine dummen Fragen Es ist schon eine ganze Weile Vorschrift, nicht nur die Eigenschaften des einzelnen Bauteils sondern auch die akustischen Eigenschaften des jeweiligen Bauteils in die Berechnungen einzubeziehen. Entkopplungs- und nochwas-Profile heißen die Teile, wenn ich richtig erinnere.
maximax schrieb:

Und rein theoretisch sind Leichtbauwände doch auch Mischmauerwerk.
Würde ich nicht so sehen, noch nicht mal rein theoretisch ... bin aber auch nur Kaufmann und Verkäuferin
maximax schrieb:

Was meiner laienhaften Ansicht nach ohnehin die konsequenteste Bauweise ist (im Idealfall in Verbindung mit hinterlüfteter Vorhangfassade, ist natürlich nicht ganz billig), da man dann auch am besten Wärmebrücken vermeiden kann.
Ist eine eher veraltete Sicht der Dinge; dennoch Geschmacksache. Es gibt halt nicht "DEN" Stein, welcher als allein selig machender Stein verbaut werden kann. Und für Liebhaber monolithischer Putzfassaden ist Dein Favorit sowieso ein no go.
maximax schrieb:

Bzw. man sollte zumindest bei Poroton innen mit Planziegeln RDK 1,4 oder gleich Schallschutzziegeln RDK 2 bauen, und auch an tragenden Wänden nicht sparen ...
Schade, daß ich nicht bei Deinen Beratungsgesprächen dabei sein werde; Dein(e) Verkäuferin hat sicher jede Menge Freude an und mit Dir
maximax schrieb:

Nicht beim Außenmauerwerk in einer ruhigen Wohngegend zumindest.
Bis Schallschutzklasse 3 in aller Regel unkritisch; danach muß eh der Statiker rechnen.
maximax schrieb:

Mal eine dumme Frage die ich nicht ganz verstehe: Wieso reden die Leute immer nur über die Masse beim Schallschutz?
Ich habe jetzt der Einfachheit halber kopiert; ich finde, es ist halbwegs laientauglich erklärt:

**Das bewertete Schalldämmmaß R`w eines einschaligen Bauteils, sei es eine Platte, eine Decke oder eine Wand, hängt von der flächenbezogenen Masse ab. Je schwerer die Wand, um so größer ist die Schalldämmung. Voraussetzung ist die Dichtheit der Wand: keine Luftspalten und keine größeren Hohlräume. Die Art des Materials spielt nur eine bedingte Rolle, auch der Einfluss der Steifigkeit ist relativ gering. Das Schalldämmmaß R` von Wänden und Decken nimmt in der Regel mit der Frequenz zu.

Der Einfluss von kleinen Hohlräumen ist weitgehend ohne Bedeutung. Ungünstig wirken sich allerdings versetzte Steinlochungen aus, da sie den Stein „weicher“ machen. Bei großen Hohlräumen führen Resonanzen der einzelnen Schalenelemente zu einer verringerten Schalldämmung. Die Dimension lässt sich nur durch Messung bestimmen.

Bei dicken Außenwänden mit geringem Raumgewicht können Dickenresonanzen (geringes Elastizitätsmodul, geringes Raumgewicht) zu einer Minderung der Schalldämmung führen. Besondere Auswirkungen hat die Lochversetzung auf die Dickenresonanzen: Wände aus lochversetzten Steinen verlieren gegenüber solchen mit durchlaufenden Stegen an Steifigkeit, die Schalldämmwirkung sinkt im Mittel um 10 %.

Das bewertete Schalldämmmaß R`w von beidseits geputzten Wänden steht in Abhängigkeit von der Steinrohdichteklasse und der Wanddicken:
  • Hohlblocksteine (RDK 0,8): Wanddicke 17,5 cm - 44 dB / Wanddicke 24 cm - 46 dB
  • Hochlochziegel (RDK 1,2): Wanddicke 17,5 - 45 dB / Wanddicke 24 cm - 48 dB
  • Beton (RDK 1,4): Wanddicke 17,5 cm - 48 dB / Wanddicke 24 cm - 52 dB
  • Kalksandstein (RDK 1,8): Wanddicke 17,5 cm - 51 dB / Wanddicke 24 cm - 54 dB
Die gewählten vier Steinarten würden in anderen Rohdichteklassen natürlich variierende Schallwerte aufweisen. Großen Einfluss auf die Schalldämmung haben in jedem Falle Putze. Sie schließen Fugen, erhöhen die Steifigkeit von „weichen” Lochsteinen. Schon ein einseitiger Putz kann Undichtigkeiten im Mauerwerk wirksam ausgleichen.

Ein besonderer Effekt ist die Materialdämpfung, die Umwandlung der Körperschall-Schwingungsenergie der Wand in Wärme. Bei Wänden aus Leichtbeton, insbesondere Porenbeton, ist auf dem Prüfstand und vor Ort eine bessere Schalldämmung gemessen worden, als nach Gewichtskurve zu erwarten war. Ursachen sind die Dämpfung des Materials selbst und die verstärkte Ableitung des Schalldrucks in andere Bauteile.

**Quellen: DIN 4109 Schallschutz im Hochbau: Anforderungen sowie Achtziger, Joachim; Pfeifer, Günther; Ramcke, Rolf; Zilch, Konrad, Mauerwerksatlas, Birkhäuser, Basel Boston Berlin 2007


Ich habe auf die Schnelle keine Berechnungen für 36.5er Mauerwerk gefunden, aber die Ergebnisse dürften noch besser sein.


Grüße, Bauexperte
EveundGerd04.03.15 19:19
Unser Bauträger hat es mit Ytonggsteinen geschafft, die Schallschutzvorgaben bei einem Haus in Flughafennähe hinzubekommen.

Klar, dass die Fenster hierbei auch eine wichtige Rollen spielten. Mir fällt immer wieder auf, dass viele nicht berücksichtigen, dass Ytonggwände auch Wände sind.
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